Konferenz zu Mesoamerikanischen Manuskripten an der Bodleian

von Markus Trapp — 08.04.2016, 14:22 Uhr

Mobile laboratory for instrumental analysis (MOLAB), Foto: Bodleian

Die Bodleian, die Bibliothek der Universität von Oxford, oraganisiert eine Internationale Konferenz zu Mesoamerikanischen Manuskripten, deren Titel auch schon das Programm umreisst: «Mesoamerican manuscripts: new scientific approaches and interpretations»:

This conference brings together an outstanding panel of scholars and experts in Mesoamerican studies. They will be sharing their knowledge and recent findings on the making and historical significance of the Bodleian’s and other early, pictorial Mesoamerican manuscripts, situating them in the context of the pre-Columbian and colonial societies that produced them, describing the world they depict, and reflecting upon their meaning in contemporary Mexico and beyond.

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«Somos Cuba» – Bemerkenswerte Dokumentation „aus“ und nicht nur „über“ Kuba

von Markus Trapp — 01.04.2016, 14:07 Uhr

Somos Cuba

In letzter Zeit werden Wegen des Wandels in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA verstärkt Dokumentationen über Kuba gezeigt. Diese hier aus Kuba (die Betonung liegt aus aus, und eben nicht nur über) ist aber ganz besonders sehenswert und aufschlussreich. «Somos Cuba» kann noch bis zum 6. April 2016 online betrachtet werden:

Sieben Jahre lang drehte der Gelegenheitsarbeiter Andres für diesen einzigartigen Dokumentarfilm mit einer kleinen Videokamera sein direktes Umfeld. Die Filmemacherin Annett Ilijew schmuggelte das Material aus Kuba heraus und montierte den Film.

Die 90-minütige Dokumentation kann auf der Website des WDR nachgeschaut werden.
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DLF-Feature zur Krise in Brasilien

von Markus Trapp — 22.03.2016, 17:06 Uhr

Demonstration in Brasilien - Januar 2016

Der Politikwissenschaftler Daniel Flemes im DLF-Gespräch mit Jürgen Zurheide: „Da ist ein fruchtbarer Boden für autoritäre politische Konzepte“

Die brasilianische Demokratie befinde sich derzeit zweifelsohne in einer schweren Krise, sagte der Politikwissenschaftler Daniel Flemes im DLF. Zur Krise des politischen Systems komme außerdem eine veritable Wirtschaftskrise. Das sei ein fruchtbarer Boden für autoritäre politische Konzepte.

Weiterlesen auf der Website des DLF.

Foto: dfactory auf Flickr, CC BY 2.0.

Mexiko: Gutes Kino, das keiner sieht

von Markus Trapp — 11.03.2016, 15:07 Uhr

Güeros - Filmfoto © Good Films

Wer den hervorragenden und formal hoch interessanten Film «Güeros» von Alonso Ruizpalacios auf der Berlinale 20141 – oder die sehr gut gemachte mexikanische Dokumentation «Tempestad» von Tatiana Huezo auf der diesjährigen Berlinale – gesehen hat, weiß, auf welch hohem künstlerischen und dokumentarischen Niveau in Mexiko zur zeit Kino gemacht wird. Um so schockierender, dass so ein exzellenter Film wie «Güeros» – in seiner künstlerischen und gesellschaftspolitichen Qualität durchaus vergleichbar mit «Los Olvidados» von Luis Buñuel – in Mexiko gerade mal von 55.000 Menschen gesehen wurde. Unabhängig von der Tatsache, dass es a) Bunuel mit «Los Olvidados» vor dem Erfolg in Cannes damals auch so gegangen ist, und dass es b) das nationale Kino in jedem Land der Welt schwer hat, der Überflutung der Leinwände durch Hollywood-Produktionen stand zu halten, ist das für das kinobegeisterte Mexiko eine besonders enttäuschende Tatsache.
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  1. Auf der Berlinale 2014 wurde «GÜeros» mit dem den Preis für den «Besten Erstlingsfilm» ausgezeichnet. []

Kulturprogramm / Programa cultural Instituto Cervantes Hamburg April 2016

von Instituto Cervantes Hamburg — 07.03.2016, 12:10 Uhr

VORTRAG
MI, 06.04.
19:00 Uhr
INSTITUTO CERVANTES

Picasso y los balcones. La influencia de su niñez en su obra.

La influencia de la infancia de Picasso en su obra no se puede negar. Los recuerdos de su niñez al divisar desde los balcones de su casa la plaza de la Merced de Málaga, la mirada al exterior, es algo que volvería a repetir con frecuencia en sus domicilios de Barcelona y Francia. Curiosamente se observan elementos comunes en estas obras: palomas y un monumento o punto de referencia central, influencia clara del Obelisco a Torrijos que preside la plaza de la Merced de Málaga.

Pedro Luis Gómez Carmona (Málaga, 1956) es periodista, director de Publicaciones de SUR y autor de Picasso, la infancia de un genio (SUR, 1999) y otras obras.

Picassos Kindheit übte einen großen Einfluss auf seine Kunst aus. Von dem Balkon seines Elternhauses in Málaga aus schaute er auf die Plaza de la Merced. Dieser Blick zur Außenwelt ist ein Leitmotiv in seiner Kunst. Es erscheinen immer wieder alltägliche Elemente in seinen Werken: Tauben und ein zentraler Anhaltspunkt oder Monument, eine deutliche Referenz des Denkmals für den General Torrijos, das auf der Plaza de la Merced in Málaga steht.

Pedro Luis Gómez Carmona (Málaga, 1956) ist Journalist, Direktor der Publicaciones de SUR und Autor des Werkes Picasso, la infancia de un genio (SUR, 1999) sowie weiterer Veröffentlichungen.

Ponente I Referent: Pedro Luis Gómez Carmona

Entrada libre I Eintritt frei
(Vortrag in spanischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

Reservas hasta I Reservierung bis 05.04.16: cultx1ham@cervantes.es, 040-530 205 290

Ort: Instituto Cervantes Hamburg, Chilehaus Eingang B, Fischertwiete 1, 20095 Hamburg, hamburg@cervantes.es, 040-530 205 290
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Kulturprogramm / Programa cultural Instituto Cervantes Hamburg März 2016

von Instituto Cervantes Hamburg — 24.02.2016, 13:52 Uhr

MUSIKWERKSTATT FÜR KINDER AUF SPANISCH
DI, 01.03.- 22.03.foto persución infanti kleinl
16:00-17:00 UHR
INSTITUTO CERVANTES

Educación musical preescolar en español:
Taller infantil de percusión para niños de 3 a 6 años
Musikalische Früherziehung auf Spanisch für Kinder von 3-6 Jahre

El objetivo del curso es una aproximación preescolar a la música, en su aspecto rítmico. El pedagogo y músico colombiano, Ariel Flórez, ha impartido talleres en diversas guarderías bilingües de Hamburgo, y cuenta con una amplia experiencia en la formación musical de niños en edad preescolar. Se graduó en el Instituto Musical y de Bellas Artes de Cartagena de Indias (Colombia) como saxofonista y percusionista.

Ziel dieses Workshops ist es, Kindern im Vorschulalter einen ersten Zugang zu den rhythmischen Aspekten der Musik zu verschaffen. Der kolumbianische Pädagoge und Musiker, Ariel Flórez, hat verschiedene Musikworkshops geleitet und ist insbesondere in der musikalischen Früherziehung erfolgreich. Sein Musikstudium absolvierte er am Instituto Musical y de Bellas Artes von Cartagena de Indias (Kolumbien) in den Fächern Saxofon und Perkussion.

Profesor I Lehrer: Ariel Flórez

Precio I Beitrag: 20 EUR

Inscripción a través de la página web: http://hamburgo.cervantes.es/de/kultur/anmeldung_kulturseminare

Ort: Instituto Cervantes Hamburg, Chilehaus Eingang B, Fischertwiete 1, 20095 Hamburg • hamburg@cervantes.es • 040-530 205 290
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Diversität als Kraftquelle – Destination Rio

von Redaktion — 22.02.2016, 15:40 Uhr

Arbeit von Felipe Barbosa - Plantação, Detail, Foto: Heiko Klaas

Arbeit von Felipe Barbosa – Plantação, Detail, Foto: Heiko Klaas

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas

Farben, Formen und der unüberhörbare Sound der Megastadt an der Copacabana: Das Olympische Museum im schweizerischen Lausanne wirft – rund ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen – einen umfassenden Blick auf Kunst und Kultur in Rio de Janeiro

Lausanne. Im Olympischen Museum im schweizerischen Lausanne gehört es schon zur guten Tradition: Das jeweilige Gastland der Olympischen Sommer- oder Winterspiele wird in der Geburtsstadt der Olympischen Spiele der Neuzeit mit einer großen kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellung gewürdigt. Mit der abwechslungs-reichen Schau „Destination Rio: Rhythms and Diversity“ widmet sich das Ende 2013 nach umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen wiedereröffnete Museum hoch über dem Genfer See jetzt der kulturellen Diversität eines Landes, das einerseits für übersprühende Lebensfreude, andererseits aber auch für explosive soziale Konflikte und signifikante Unterschiede zwischen Arm und Reich steht. Favelas und Villenviertel grenzen hier oftmals direkt aneinander. Ein schwieriges Thema also, das mit viel Kennerschaft und Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt werden muss, um eine klischeehafte oder allzu blauäugige Darstellung zu vermeiden.
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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg I Programa cultural Februar 2016

von Instituto Cervantes Hamburg — 27.01.2016, 15:50 Uhr

VORTRAGPicasso Bucerius Kunstforum 001klein
(in deutscher Sprache)
DI, 02.02.
19:00 Uhr
INSTITUTO CERVANTES

Picasso. Ventana al mundo
Picasso. Fenster zur Welt

Anlässlich der Ausstellung Picasso. Fenster zur Welt, die ab dem 6. Februar 2016 im Bucerius Kunst Forum zu sehen ist, hält Dr. Kathrin Baumstark einen Vortrag im Instituto Cervantes, in dem sie Konzept und Entstehungsgeschichte der Ausstellung vorstellt.

Das Motiv des Fensters zieht sich durch das gesamte Werk Picassos. Erstmals widmet sich eine Ausstellung diesem Thema und zeigt, wie Picasso das Fenster als Symbol der Malerei einsetzte. Indem es das Sehen thematisiert und zwischen Innen und Außen vermittelt, steht es für künstlerische Selbstreflexion – ein in seiner Bedeutung bisher nicht erkanntes Moment, das alle Werkphasen verbindet.

Dr. Kathrin Baumstark, seit September 2015 wissenschaftliche Volontärin im Bucerius Kunst Forum, hat die Ausstellung mit vorbereitet und den begleitenden Katalog redaktionell betreut.
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