Streit um gelbe Schleifen in Katalonien

Was es mit den gelben Schleifen in Katalonien auf sich hat, erklärt Hans-Günter Kellner (@HGKellner) in einem Beitrag auf Deutschland Funk:

Gegner der Unabhängigkeitsbewegung haben die gelben Schleifen übermalt. (Deutschlandradio / Julia Macher)
Gegner der Unabhängigkeitsbewegung haben die gelben Schleifen übermalt. (Deutschlandradio / Julia Macher)

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FID-Publikation „Forschungsdatenmanagement in der Romanistik. Aktuelle Situation und zukünftige Perspektiven“

In der Romanistik entstehen mit der vermehrten Nutzung digitaler Quellen und Methoden viele Daten, die neue Herausforderungen für die wissenschaftliche Praxis mit sich bringen. Der FID Romanistik hat nun in einem Arbeitspapier mit dem Titel „Forschungsdatenmanagement in der Romanistik. Aktuelle Situation und zukünftige Perspektiven“ in Abstimmung mit der AG Digitale Romanistik und romanistik.de den derzeitigen Stand zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik zusammengefasst und Überlegungen zur perspektivischen Gestaltung vorgestellt. „FID-Publikation „Forschungsdatenmanagement in der Romanistik. Aktuelle Situation und zukünftige Perspektiven““ weiterlesen

Open Access-Angebote von Verlagen

Oft werden Publikationen im Open Access und bei Verlagen als Gegensätze betrachtet. Die Umfrage des FID ergab, dass viele OA-Interessierte aber auch weiterhin mit ihrem angestammten Verlag veröffentlichen wollen. Wir geben Ihnen eine Übersicht über romanistisch relevante Verlage, die auf ihrer Website bereits ein Open Access-Angebot zur Veröffentlichung auf einer eigenen oder einer externen Plattform nennen.

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Digitalisierungsprojekte in Uruguay

Juan Manuel Blanes - Retrato de Doña Carlota Ferreira de RegunagaDie steigende Anzahl von Digitalisierungsprojekten führt dazu, dass sich auch der Forschung im Bereich der Romania – sowohl mit Fokus auf Europa als auch auf Lateinamerika – zusehends mehr Möglichkeiten bieten, im freien und offenen Zugang weltweit auf Kulturdaten zuzugreifen. Einen schönen Einblick, inwieweit das für Digitalisierungsprojekte in Uruguay gilt, gibt der Artikel «Breve reseña del panorama de la digitalización en Uruguay», veröffentlicht im Blog de Autores, dem Blog der «Base de datos de autores de Uruguay»:

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Open Library of Humanities: eine Plattform für Open Access-Zeitschriften

Die Open Library of Humanities ist eine Plattform für Open Access-Zeitschriften. Sie ist eine spezielle Lösung für die Geisteswissenschaften, in denen die Finanzierung vorrangig durch Institutionen geschieht und die Mittel begrenzt sind. Aus diesem Grund werden von den OLH-Journals keine Article Processing Charges (APCs) erhoben, wie sie häufig von Publizierenden für die Veröffentlichung eines naturwissenschaftlichen Zeitschriftenbeitrag zu leisten sind. „Open Library of Humanities: eine Plattform für Open Access-Zeitschriften“ weiterlesen

Die Feminizide von Ciudad Júarez, Roberto Bolaño und das kollektive Gedächtnis

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„Muertas que no asustaban a nadie.“

Streetart-Portrait Bolaño

2666 – Der letzte Roman (2004) des Jahrhundert-Schriftstellers Roberto Bolaño mag für den zartbesaiteten Lesenden bisweilen verstörend wirken. Im vierten und zentralen Teil des 1300 Seiten-starken Werkes wird die Erzählung bis zu 150-mal durch detaillierte Schilderungen der Körper ermordeter Frauen unterbrochen. Ganz im Stile eines forensischen Berichtes schildert der (auktoriale) Erzähler, welche Verletzungen am Körper zu finden sind oder auf welche Art sie vergewaltigt wurden. Die brutale, genaue Art der Beschreibung sowie die schiere Anzahl dieser Berichte erzeugen bei den Lesenden ein Gefühl der Beklommenheit, dass in der Fachliteratur u.a. mit „abismo temporal“ (Dés 2002: 197), im Sinne eines gegenwärtigen Abgrundes beschrieben wird. Vor diesem paradigmatischen Abgrund aus Gewalt und permanentem Scheitern stehen nicht nur die Figuren in Bolaños Werken, in diesen Abgrund der Menschlichkeit blicken auch die Lesenden bei der Lektüre zahlreicher Stellen wie dieser:
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El Archivo de Protocolos de Madrid y la historia del español en América

Atlas Lingüístico Diacrónico e Interactivo de la Comunidad de Madrid

In seinem sehr empfehlenswerten Blog «La bitácora de Carriazo» weist der spanische Wissenschaftler José-Ramón Carriazo von der Universidad Nacional de Educación a Distancia auf ein interessantes linguistisches Forschungsprojekt hin, das sich dem Ziel verschrieben hat, den Atlas Lingüístico Diacrónico e Interactivo de la Comunidad de Madrid zu untersuchen:
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The Foundry: Wenn ein Literaturwissenschaftler ein spanisches Dorf kauft

‚Gießerei der Mutigen‘ – Ferrería de Bravos – heißt ein verlassenes kleines Dorf in Galizien, das ein Berliner Literaturwissenschaftler gekauft hat. Seit 2017 baut er dort das para-akademische Projekt The Foundry auf.

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