Anabel Hernández: Die wahre Nacht von Iguala

von Markus Trapp — 01.02.2017, 17:18 Uhr

Mehr als zwei Jahre nachdem in Mexiko 43 Studenten verschwanden, sind die Hintergründe noch immer nicht aufgeklärt. In ihrem Buch «La verdadera noche de Iguala» (Grijalbo 2016, auf deutsch: «Die wahre Nacht von Iguala») geht die Journalistin Anabel Hernández – u.a. bekannt durch ihr Buch von «Los Señores del Narco» – nun der Frage nach: Welche Rolle spielte das Militär?

Klaus Ehringfeld schreibt dazu auf Spiegel Online:

Offiziell gilt die von der Regierung als „historische Wahrheit“ kommunizierte Version, wonach die jungen Männer in Iguala von einem lokalen Drogenkartell in Komplizenschaft mit der örtlichen Polizei und dem korrupten Bürgermeister verschleppt und getötet wurden.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, sagt Anabel Hernández. Die Journalistin legt in ihrem 372 Seiten starken Buch „Die wahre Nacht von Iguala“ (La verdadera noche de Iguala, Grijalbo 2016) Erkenntnisse vor, die dem in der Stadt stationierten 27. Infanteriebataillon eine entscheidende Tatbeteiligung zuweisen.

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Städte des Weltkulturerbes Spaniens: Mérida, „die zweite Stadt des Imperium Romanum“?

von Markus Trapp — 30.01.2017, 13:56 Uhr

Vortragsreihe Städte des Weltkulturerbes Spaniens

VORTRAG
DO, 09.02. 19:00 UHR
INSTITUTO CERVANTES

Ciudades Patrimonio de la Humanidad de España
Städte des Weltkulturerbes Spaniens

Mérida, ¿segunda ciudad del Imperium Romanum?

Mérida, „die zweite Stadt des Imperium Romanum“?

En su búsqueda de la Augusta Emerita en 1835, el escritor y periodista José Mariano de Larra (Madrid, 1809-1837), uno de los máximos exponentes del Romanticismo en España, cuyas ideas tienen origen en la ilustración española, definió a Mérida como ”la segunda ciudad el Imperio Romano”. Las excavaciones que se iniciaron poco después parecen confirmar la visión de una “Roma española”.

En 1993 Mérida fue declarada Ciudad Patrimonio de la Humanidad debido a su importante legado histórico. Sin embargo, cabe preguntarse por la importancia que se le ha dado al legado histórico de la capital de Extremadura. La conferencia pretende trazar la historia de la ciudad desde su fundación hasta la invasión de los árabes entre mito y realidad.

La profesora y doctora Sabine Panzram estudió historia, filología alemana y romana y español en Friburgo (Alemania) y Barcelona. Después de su promoción en Münster se mudó a Hamburgo, donde realizó su habilitación. Desde 2013 es titular de Historia Antigua en la Universidad de Hamburgo. Junto con Markus Trunk (Universidad de Tréveris) inició Toletum, una red cuyo objetivo es la investigación de la Península Ibérica durante la Antigüedad.
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Kulturprogramm / programa cultural Februar im Instituto Cervantes

von Instituto Cervantes Hamburg — 24.01.2017, 18:31 Uhr

VORTRAG

DO, 09.02.

19:00 UHR

INSTITUTO CERVANTES

 

 

 

Ciudades Patrimonio de la Humanidad de España Städte des Weltkulturerbes Spaniens

Mérida, ¿segunda ciudad del Imperio Romano?

Mérida, „die zweite Stadt des Imperium Romanum“?

 

En su búsqueda de la Augusta Emerita en 1835, el escritor y periodista José Mariano de Larra (Madrid, 1809-1837), uno de los máximos exponentes del Romanticismo en España, cuyas ideas tienen origen en la ilustración española, definió a Mérida como ”la segunda ciudad el Imperio Romano”. Las excavaciones que se iniciaron poco después parecen confirmar la visión de una “Roma española”.

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Tijuana in Mexiko – eine Metallwand, die Leben kostet

von Markus Trapp — 23.01.2017, 12:57 Uhr

Mexiko - USA: Eine Mauergeschichte

Ein Thema von trauriger Aktualität: Anne-Katrin Mellmann auf Deutschlandradio Kultur mit einem Feature zur Grenze zwischen Mexiko und den USA – Eine Mauergeschichte:

Eine Wand aus Metall zerschneidet den Strand von Tijuana, der nördlichsten Grenzstadt Mexikos. Im sogenannten Friendship Park dürfen sich Menschen auf US-Seite dem Zaun nähern. Hier lernen Großmütter ihre Enkel kennen, treffen sich Paare, träumen Mexikaner von der Flucht.

XX Mesoamerikanistik-Tagung in Köln

von Markus Trapp — 09.01.2017, 10:34 Uhr

XX Mesoamerikanistik-Tagung in Köln

Vom 20.01.2017 – 22.01.2017 findet in Köln die öffentliche

XX Mesoamerikanistik-Tagung

mit dem Themenpanel „Pilgern in Mesoamerika“ und aktuellen Forschungsberichten statt.

Veranstalter:
Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt (Web),
Cäcilienstr. 29 – 33, 50667 Köln, Forum VHS
Universität Bonn, Abt. für Altamerikanistik (Web),
Oxfordstr. 15, 53111 Bonn, Raum 1.001
In Zusammenarbeit mit:
der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (Regionalgruppe Mesoamerika)

Unkostenbeitrag:
Tagung 20 € (erm. 15 €) bzw. pro Tag 7 € (erm. 5 €)
Anmeldung bis zum 13.01.2017 an:
Anne.slenczka@stadt-koeln.de oder Antje.gunsenheimer@uni-bonn.de

Schon das erste Panel (Freitag, 20.01., 15-18 h) zeigt, dass spannende Vorträge zu erwarten sind:
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«Iberoamericana – Nordic Journal of Latin American and Caribbean Studies» im Open Access

von Markus Trapp — 04.01.2017, 10:45 Uhr

Iberoamericana – Nordic Journal of Latin American and Caribbean Studies

Das Institute of Latin American Studies der Universität Stockholm hat einen erfreulichen Schritt in Richtung Freier Zugang zum Wissen getan und die renommierte Zeitschrift Iberoamericana – Nordic Journal of Latin American and Caribbean Studies vom closed auf open access umgestellt. Dazu schreibt die Stickholm University Library: «Reaching Out with Open Access – A new era for Latin American Studies in the Nordic Region»:

As of October the Iberoamericana – Nordic Journal of Latin American and Caribbean Studies is published openly online, replacing its print edition since 1977 with a more accessible format. The Institute of Latin American Studies at Stockholm University covers the publication costs. The journal’s Editor-in-Chief Andrés Rivarola Puntigliano wants to offer a re-invented platform to reach the most qualified authors.

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Der unbekannte Joan Miró

von Redaktion — 22.12.2016, 10:00 Uhr

Espacio Miró, Fundación MAPFRE

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing & Heiko Klaas

Ob in Barcelona, Palma de Mallorca oder an seinem langjährigen Wohnort auf dem Lande: Joan Miró ist in Spanien mit zahlreichen Dauerausstellungen seines Werkes präsent. Dennoch lohnt auch der Besuch des frisch eröffneten „Espacio Miró“ in der Fundación MAPFRE in Madrid.

Madrid. In Spanien gehört der katalanische Maler Joan Miró (1893-1983) mit seinen unverwechselbaren Darstellungen von Vögeln, Frauenfiguren und Sternen sozusagen zu den Nationalhelden. In Barcelona und Palma de Mallorca sind seinem Werk ganze Museen gewidmet. Ein Miró-Center, untergebracht in einer ehemaligen Kirche, gibt es zudem in seinem langjährigen Wohnort Mont-roig del Camp. Einen weitaus unbekannteren Miró präsentiert von nun an die Fundación MAPFRE in Madrid. Die Stiftung hat vor wenigen Tagen in ihrem Hauptsitz am prächtigen Paseo de Recoletos, unweit vom Prado und dem Museum Thyssen-Bornemisza, den „Espacio Miró“ mit einer Dauerausstellung auf zwei Etagen eröffnet. Die hier gezeigten 65 Gemälde und Papierarbeiten aus dem Spätwerk des Künstlers stammen zum großen Teil aus dem Besitz der Familie Miró. Sie waren fast alle noch nie öffentlich ausgestellt und werden der Stiftung zunächst als Dauerleihgabe für fünf Jahre zur Verfügung gestellt.
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Jahrzehntelange Arbeit am Nachruf Fidel Castros

von Markus Trapp — 05.12.2016, 09:33 Uhr

nachruf-castro

Fidel Castro wurde gestern in Santiago de Cuba beigesetzt. Damit endete auch die neuntägige Staatstrauer in Kuba. Gina Lamb hat in der New York Times zusammen mit 16 Redakteuren der Zeitung einmal untersucht, wie sich die Presse im Laufe der Jahrzehnte auf den Nachruf für den kubanischen Revolutionsführer vorbereitet hat. Dabei ist dem Team der New York Times auch ein interessantes Pressestück über den Wandel der Medien gelungen. Lang, aber höchst lesenswert.
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