Ausstellung von Ana Juan im Museo ABC in Madrid

von Markus Trapp — 20.03.2017, 11:43 Uhr

Ana Juan

Beeindruckend, wie das graphische Werk von Ana Juan mit 3D-Animation und Virtual-Reality in dieser „exposición interactiva“ im Museo ABC in Madrid auf eine andere Ebene gehoben wird.
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Romerotage 2017 in Hamburg

von Markus Trapp — 14.03.2017, 09:55 Uhr

Romerotage 2017 in Hamburg In Hamburg finden wieder die traditionellen Romerotage statt, und zwar vom 19. März bis zum 22. April. Dieses Jahr stehen sie unter dem Motto „Neue Herausforderungen dort – und HIER“:

Seit vielen Jahren finden im März und April die Romerotage in Hamburg statt. Veranstaltet werden sie von einem Bündnis von kirchlichen und anderen entwicklungspolitisch engagierten Menschen, Gruppen und Organisationen, die mit vielfältigen Veranstaltungen über die vielschichtigen und oft widersprüchlichen Entwicklungen in den verschiedenen Ländern Lateinamerikas, aber auch über die Verstrickungen deutscher Politik und bundesrepublikanischer und europäischer Konzerne informieren. Im Laufe der Jahre sind dauerhafte thematische und persönliche Verbindungen zwischen Hamburg und Lateinamerika entstanden.

Unter dem Motto „Neue Herausforderungen dort – und HIER“ versuchen wir in diesem Jahr erneut mit den Romerotagen, das Gedenken an Oscar A. Romero, Erzbischof von San Salvador, wachzuhalten, der am 24. März 1980 wegen seines Einsatzes für Gerechtigkeit und Frieden auf Befehl der damals herrschenden politisch-militärischen Machthaber ermordet wurde. Im Mai 2015 sprach Papst Franziskus Oscar Romero selig. Noch heute ist Oscar A. Romero ein wichtiger Bezugspunkt im Kampf gegen Armut und für Gerechtigkeit in ganz Lateinamerika.

Gedenken an die Frauen der ‚Generación del 27‘

von Markus Trapp — 06.03.2017, 14:37 Uhr

Madrid weist in seinen Straßen – passend zum Weltfrauentag am 8. März – endlich auch auf die Bedeutung der Frauen innerhalb der Generación del 27 hin. Eine – wenn auch späte – Würdigung der Protagonistinnen dieser besonderen Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern, die vor 90 Jahren begonnen hatten Kunst und Kultur in Spanien nachhaltig zu prägen.
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Teobert Maler – historische Fotografien Mexikos (Ausstellung SUB Hamburg 9.3.-23.4.)

von Markus Trapp — 02.03.2017, 15:45 Uhr

Teobert Maler – historische Fotografien Mexikos Das fotografische Werk Teobert Malers (1842-1917) ist vor allem durch seine spektakulären Aufnahmen der Maya-Ruinen bekannt geworden. Er gilt als einer der bedeutendsten Forschungs-Fotografen des 19. Jahrhunderts. Kein anderer Forscher hat so viele vorher unbekannte Maya-Ruinen entdeckt und fotografiert. Seine Fotografien sind noch heute wichtige Dokumente für Studien zur Architektur und zu den Inschriften der Maya-Zivilisation.

Seine archäologischen Aufnahmen sind aber nur ein Ausschnitt seines Werks, das in den dreißig Jahren seines Aufenthalts in Mexiko eine große thematische Bandbreite entfalten konnte. So zählen auch Porträts, Stadtansichten sowie Landschafts- und Naturaufnahmen dazu. Sie zeugen von Malers Interesse am Land und seinen Einwohnern sowie am Kulturerbe Mexikos. Die ersten Fotografien entstanden ab 1874 und in den folgenden Jahrzehnten sollten bis zu 3.000 fotografische Abzüge folgen.
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Alfredo Cortina – der unbekannte Fotograf Lateinamerikas

von Markus Trapp — 24.02.2017, 11:24 Uhr

Alfredo Cortina

In Spanien wird zum ersten Mal das Werk eines Künstlers gezeigt, der gleichsam unbekannt und repräsentativ für die Fotografie Latinoamerikas steht: Zu sehen in der Ausstellung «Un atlas para Elizabeth. Alfredo Cortina» in Madrid. Gloria Crespo MacLennan stellt die Ausstellung in El País vor:

Alfredo Cortina es un misterio. Como fotógrafo es el gran descubrimiento de la fotografía latinoamericana. En el ámbito más íntimo, a la sombra de su trayectoria como pionero de la radio y la telenovela venezolana, construyó un archivo único de paisajes donde su mujer, la poetisa y autora de teatro Elizabeth Schön, tiene un lugar destacado. Nunca se consideró artista, ni nadie lo calificó como tal en vida. Sin embargo, años después de su muerte su obra se revela como la de aquel que, adelantado a su tiempo, de forma natural y sin pretenderlo, nos deja un importante legado artístico.

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Kulturprogramm / programa cultural März im Instituto Cervantes Hamburg

von Instituto Cervantes Hamburg — 20.02.2017, 17:40 Uhr

Cine club español I Spanischer Filmclub

El árbol magnético


Spanien-Chile 2013, 85 min, OmenglU, Regie: Isabel de Ayguavives

Bruno regresa a su país de origen, Chile, después de una prolongada ausencia. La casa de campo que de niño compartía con su familia está ahora en venta, y todos se reúnen para despedir el lugar. La visita al „árbol magnético“, una curiosidad local de extrañas propiedades, despertará en él sensaciones y afectos casi olvidados desde que era un chico.

Nach langer Abwesenheit kehrt Bruno in sein Heimatland Chile zurück. Sein Elternhaus, welches er in seiner Kindheit mit seiner großen Familie teilte, steht mittlerweile zum Verkauf. Nun kommen alle noch einmal zusammen, um ihrem einstigen Zuhause Lebewohl zu sagen. Ein Besuch bei dem altehrwürdigen „Magnetbaum“, einer lokalen Kuriosität, weckt noch einmal blasse Erinnerungen und längst vergessene Gefühle.

Presentación I Einführung: Isabel Navarro

Wann?: 07.03.2017, 19:00 Uhr

Beitrag: 7 EUR • ermäßigt  4,50 EUR

Information: info@3001-kino.de

Vorbestellung: 040-437679

Ort: 3001 KINO • Schanzenstr. 75 • 20357 Hamburg • www.3001-kino.de

 

 
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Auswertung der Umfrage des FID Romanistik zu Open Access in der Romanistik

von Christoph Hornung — 09.02.2017, 16:30 Uhr

FID RomanistikDer Fachinformationsdienst Romanistik hat eine Umfrage zu Open Access in der Romanistik durchgeführt. Der Aufruf wurde dabei unter anderem über das ciberaBlog verbreitet. 102 Personen verschiedenen Alters und verschiedener Statusgruppen folgten dem Aufruf und nahmen an der Umfrage teil. Nun liegt die Auswertung vor, die zeigt, dass Open Access auch in der Romanistik als relevantes Thema wahrgenommen wird.

Die Ergebnisse werden dazu genutzt, die neuen Dienstleistungen des FID zum Publizieren im Open Access noch besser an die Bedürfnisse in der Romanistik anzupassen. Neben der ausführlichen Dokumentation haben wir die Diagramme der Umfrageergebnisse zum Download zusammengestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse fassen wir im Folgenden für Sie zusammen:
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Anabel Hernández: Die wahre Nacht von Iguala

von Markus Trapp — 01.02.2017, 17:18 Uhr

Mehr als zwei Jahre nachdem in Mexiko 43 Studenten verschwanden, sind die Hintergründe noch immer nicht aufgeklärt. In ihrem Buch «La verdadera noche de Iguala» (Grijalbo 2016, auf deutsch: «Die wahre Nacht von Iguala») geht die Journalistin Anabel Hernández – u.a. bekannt durch ihr Buch von «Los Señores del Narco» – nun der Frage nach: Welche Rolle spielte das Militär?

Klaus Ehringfeld schreibt dazu auf Spiegel Online:

Offiziell gilt die von der Regierung als „historische Wahrheit“ kommunizierte Version, wonach die jungen Männer in Iguala von einem lokalen Drogenkartell in Komplizenschaft mit der örtlichen Polizei und dem korrupten Bürgermeister verschleppt und getötet wurden.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, sagt Anabel Hernández. Die Journalistin legt in ihrem 372 Seiten starken Buch „Die wahre Nacht von Iguala“ (La verdadera noche de Iguala, Grijalbo 2016) Erkenntnisse vor, die dem in der Stadt stationierten 27. Infanteriebataillon eine entscheidende Tatbeteiligung zuweisen.

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