Cahiers d’Etudes Romanes: Límites, fronteras e intersecciones en América Central

Cahiers d'Etudes Romanes Desde distintas perspectivas teóricas, este número 28 de Cahiers d’Etudes Romanes, recoge diversos trabajos sobre el tema de la construcción de límites, fronteras y sus correlativas intersecciones en el espacio físico, cultural y social centroamericano. En este marco, los distintos artículos abordan tanto temáticas históricas y literarias. En los mismos, se reflexiona sobre Centroamérica, como una zona cultural y geográficamente heterogénea, pero también como un espacio de tensiones resultantes de complejos procesos políticos y sociales vividos durante el siglo XX.

El hilo conductor de este número, que recoge las participaciones en el Tercer Coloquio de RedISCA (Red Europea de Investigaciones sobre Centroamérica), lo constituye profundizar en los alcances de las producciones culturales centroamericana más allá de conceptos nacionales o regionales tradicionalmente empleados por los discursos científicos. En tal sentido, dicha reflexión se realiza desde puntuales ejes temáticos: los procesos de desterritorialización; las fronteras culturales y las identidades compartidas; la historia y la memoria desde los conflictos armados en la región; las fronteras literarias y los discursos de género; y los procesos de traducción y recepción de la literatura centroamericana en Europa. Por lo tanto, los distintos trabajos proponen discutir, a través de enfoques interdisciplinarios, representaciones e imaginarios de lo centroamericano que permiten visibilizar desplazamientos, repliegues y diálogos que, desde inicios del siglo XX hasta el advenimiento del siglo XXI, han conectado Centroamérica con una vasta red de textos culturales globales y regionales. Lo que menos es Centroamérica, después de leer estos artículos, es una zona de resignación y aislamiento.
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Aktuelle Meldungen aus Mexiko via Proceso

revista-proceso

 

Ein gute Möglichkeit, sich über die aktuellen Geschehnisse aus Mexiko zu informieren, ist dem Twitter-Account von Proceso zu folgen1, der kontinuierlich neue Artikel der gleichnamigen politischen Zeitschrift aus Mexiko verlinkt:
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  1. Wer Twitter nicht nutzt, kann sich natürlich auch ein Lesezeichen auf die Adresse twitter.com/revistaproceso im Browser legen. Es besteht auch die Möglichkeit die neuesten Meldungen der Zeitschrift via Facebook zu verfolgen. []

cibera gratuliert: 20 Jahre Matices

Jubiläumsausgabe 20 Jahre Matices Matices, die Zeitschrift zu Lateinamerika, Spanien und Portugal ist 20 jahre alt geworden, und natürlich gratulieren wir von cibera ganz herzlich zu diesem Jubiläum. Als die Zeitschrift 1994 von Studierenden der Universität Köln gegründet wurde1 , hatte sicher kaum jemand geglaubt, dass das Projekt auch noch zwei Jahrzehnte später bestehen würde.

Als ich für die Jubiläumsausgabe zu 20 Jahre Matices um ein Statement gebeten wurde, musste ich nicht lange überlegen, was ich der Zeitschrift zum Geburtstag ins Jubiläumsheft schreiben könnte:
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  1. Zum Jubiläum empfiehlt es sich das kurze Radio-Interview mit Matices-Chefredakteurin Kyra Sell anzuhören, das zur Zeit auf der Startseite von Matices verlinkt ist. []

Spanische Kinozeitschrift Academia: freier Zugang via Tablet & Web

Jaume Balagueró in Academia

 

Academia ist eine der wirklich guten Kino-Zeitschriften in Spanien. Glücklicherweise kann man das alle zwei Monate erscheinende Magazin kostenlos auf dem iPad, bald auch auf Android-Tablets, und zusätzlich auch frei im Web lesen. Das aktuelle Heft wurde unter dem Titel «La Posproducción en el Cine Español» veröffentlicht und bietet interessante Einblicke in die Kino-Postproduktion.
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Hispana: Über 1 Million spanische Zeitungsartikel als Public Domain

hispana-europeana

Eine gute Nachricht für den freien Zugang zum Wissen: Im Rahmen des Virtual Library of Historical Newspapers project stellt die Europeana über eine Million Zeitungsartikel zur Verfügung. Und das als Public Domain, d.h. zur freien Verfügung. Abfragbar im Aggregator Hispana.

Trefferlisten können wahlweise als Textdatei exportiert (s. Abb. unten) und in der eigenen Textverarbeitung verwandt werden oder man kann sie sich per E-Mail zusenden lassen1. Bei den Trefferexporten würde man sich allerdings auch die Mitübersendung der Links wünschen, um sie nachfolgend nicht wieder in Hispana neu recherchieren zu müssen. Das Procedere des Trefferexports wird sicher noch überarbeitet werden.

hispana-treffer

[via Europeana: Hispana labels more than 1 million records as Public Domain]

  1. auf zwei E-Mails, zum Test an unterschiedliche Adressen abgeschickt, warte ich allerdings noch []

Revista Tempo – Online-Zeitschrift zur Geschichte aus Brasilien

Revista Tempo Die Revista Tempo ist die Zeitschrift des Departements für Geschichte der Universidade Federal Fluminense (Brasilien). Seit Juli 2013 erscheint sie zweisprachig. Alle Artikel sind kostenlos auf Portugiesisch und Englisch zugreifbar.

Tempo wurde 1996 gegründet und stellt die großen brasilianischen und lateinamerikanischen Debatten der Geschichtsschreibung in Thementeilen, freien Artikeln und Rezensionen vor. Zusätzlich bietet die Zeitschrift über Facebook und Twitter ein Forum für aktuelle Ankündigungen zur lateinamerikanischen Geschichte aus aller Welt.

Revista Tempo auf Twitter
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Kulturas – das Magazin für Natur, Kultur und Geschichte in Portugal und Spanien

Kulturas – das Magazin für Natur, Kultur und Geschichte in Portugal und Spanien Seit Januar 2013 erscheint die Zeitschrift Kulturas – das Magazin für Natur, Kultur und Geschichte in Portugal und Spanien. Auf deutsch. Weltweit. Ausschließlich digital. Kostenlos. So liest man auch im Heft selbst:

Die Hefte von Kulturas, etwa 100 bis 120 Seiten stark, ausschließlich im digitalen Format PDF verbreitet, werden herausgegeben und gesetzt von Paulo Heitlinger; sie sind auch intellektuelles Eigentum des Verlegers. Es gibt keine gedruckte Fassung.

Neben den interessanten Inhalten fällt die professionelle Gestaltung ins Auge. Nicht nur bei gastronomischen Genüssen is(s)t das Auge bekanntlich mit. Auch Inhalte, die wir konsumieren, nehmen wir lieber und besser auf, wenn sie gut gestaltet sind. Kein Wunder, dass das alles gut aussieht, ist der in Porto lebende Verleger Paulo Heitlinger doch u.a. auch Typograf (siehe sein portugiesischer Wikipedia-Artikel).

Doch bei einer Zeitschrift kommt er zu aller erst auf die Inhalte an: Ausgabe Nr. 06/2013, das Juni/Juli-Heft, bietet laut Inhaltsverzeichnis folgende Themen an:

  • Kunstwerk(e) des Monats: Fotos von María Victoria García Malmierca
  • Spaß am Leben: Plaza Mayor von Salamanca
  • Der kosmische Sardinen-Wettbewerb: Festas da Cidade, Lisboa 2013
  • Illustration: August läßt grüßen
  • Kollektives Gedächtnis im Neolithikum: Ausweis, bitte!
  • Die Eisenzeit-Kultur der Castros
  • Schmuck der Castro-Kultur: Eisen, Silber, Gold.
  • Heilige Wildschweine?
  • Vom Krieg gegen die Römer.
  • Kelten? Iberer?
  • Vorschau: Nulla materia

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Brasilianisches Literaturmagazin: Machado de Assis Magazine

Machado de Assis Magazine Brasilien wird 2013 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Die Literaturszene und Verlagsbranche des Landes bereitet sich auf dieses Ereignis natürlich schon jetzt mit Hochdruck vor. Im Rahmen der guten Nachricht für die Literatur Brasiliens ist auch die Vorstellung eines neuen Literaturmagazins auf der diesjährigen, gerade erst am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen, Buchmesse zu betrachten.

Das «Machado de Assis Magazine» erscheint in einem hybriden Format. «Zweimal im Jahr wird die Printausgabe veröffentlicht, einmal im Quartal wird es als Online-Magazin publiziert» erläutert Claudiney Ferreira vom Itaú Cultural Institute in Frankfurt, zitiert nach Brasil Literature. Im gleichen Online-Artikel zur Präsentation der neuen Zeitschrift auf der Frankfurter Buchmesse heißt es:

Keinen besseren Weg gäbe es, um ein Land zu verstehen, als sich mit dessen Büchern auseinanderzusetzen, so Galeno Amorim, Präsident der Brasilianischen Nationalbibliothek, bei der Präsentation des “Machado de Assis Magazine”. Das Literaturmagazin wird zukünftig die lebendige brasilianische Literaturszene den interessierten Lesern aus aller Welt nahe bringen.

Autorenwebsite: Blog von André de Leones Bedingung für den Abdruck der Texte im Magazin – egal ob Kurzgeschichten oder Romanauszüge: sie müssen schon vorher veröffentlicht worden sein. Sowohl im Heft in gedruckter Form als auch in der Online-Version gibt es ausführliche Informationen über die Autoren und deren Werke, sowie über die Übersetzer, jeweils auch mit Angabe bzw. Verlinkung deren Websites.

Beispiel für einen vorgestellten Auszug aus einem Roman: die Übersetzung von Julia Maciel, die DENTES NEGROS (Rocco, 2011) von André De Leones ins Spanische übertragen hat: Dientes Negros Capítulo I (Download als PDF):

Nadie aquí tuvo infancia, dice ella. Y ahora estamos envenenados hasta los huesos.
No es más la típica conversación de mesa de bar entre dos personas que acaban de conocerse. La muchacha, sentada a la izquierda de Hugo, está realmente queriendo decir algo, diciéndolo. Él trata de recordar su nombre, fueron presentados apenas llegó y se sentó en la mesa por un conocido en común cuyo nombre tampoco puede recordar.

Lesenswert ist auch die Website der Übersetzerin Julia Maciel: Papeles Sueltos (Literatura brasileña contemporánea en español).

«Machado de Assis Magazine»Der Vorteil der Online-Version des «Machado de Assis Magazine»: es wird nicht nur die Gelegenheit gegeben, die Texte im Netz zu lesen, sondern die Werke können auch als PDF heruntergeladen werden.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Entdeckungstour mit einem Literaturmagazin, das die Aufgabe der Verbreitung brasilianischer Literatur zu dienen, aufs Beste erfüllt. Bitte hier entlang zum «Machado de Assis Magazine».

An dieser Stelle möchte ich mich ganz persönlich bei Christian Spließ bedanken, der so nett war, mir ein Exemplar des “Machado de Assis Magazine” auf der Buchmesse zu besorgen und es mir nach Hamburg zu schicken. Er war als Corporate Blogger im «Brasilian Literature Project» in Frankfurt aktiv und hat spontan bei dieser Zeitschriftenvorstellung an mich gedacht. Herzlichen Dank dafür.