Spanische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme online

Ein neuer Fundus mit historischem Filmmaterial wird von RTVE in Zusammenarbeit mit der Filmoteca Española online bereitgestellt. Es handelt sich um mehr als 700 Stunden Material und 4.000 Videos. Das Angebot ist für mobile Endgeräte und Smart TVs optimiert und ist ein wertvoller Fundus für Interessierte an der spanischen Film -und Fernsehgeschichte. Er umfasst sowohl Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus der spanischen Filmhistorie.

Über den eingebetteten Player kann beispielsweise Luis Buñuels Kurzfilm Un chien andalou (1929) angesehen werden:

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Spanische Häftlinge im KZ Dachau

Damián Morán Dauchez hat 2010 und 2011 ein Forschungsprojekt über spanische Insassen im KZ Dachau durchgeführt. Dass es in nationalsozialistischen Konzentrationslagern spanische Inhaftierte gab, ist gemäß Dauchez‘ Beobachtung in Spanien bekannt, aber kaum in Deutschland. „Spanische Häftlinge im KZ Dachau“ weiterlesen

Die Faszination des bewegten Bildes

Ende November fand die 16. Ausgabe der auf Videokunst spezialisierten LOOP Barcelona statt. Über 4.500 überwiegend professionelle Besucher trafen sich zum intensiven Austausch rund um die internationale Videoproduktion.

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas.

LOOP Barcelona Barcelona. Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt. Videos, kurze Filmchen mit bewegten Bildern, haben seit vielen Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten: ob als Nachrichtenclip im Online-Newsportal, als Do-it-yourself- oder Influencervideo auf Youtube, als Kochanleitung auf Social Media-Seiten oder als Animationsfilm für Kinder auf dem iPad. Spätestens mit den ersten Video-Experimenten Nam June Paiks in den 1960er Jahren haben von Künstlern produzierte Kurzfilme auch Einzug in den Kunst- und Ausstellungsbetrieb gehalten. Heute ist das Medium Video aus dem Kunstbetrieb nicht mehr wegzudenken. Und auch der Sammlermarkt für zeitbasierte Medienkunst wächst kontinuierlich.
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Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert

Spanischsprachige Filme im Original mit Untertitel gehen auf Wanderschaft durch Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz – dafür sorgt der Filmverleih CineGlobal mit der Filmtournee Cinespañolatino.

Ein auf der Website etwas versteckter Newsletter erweist sich als besonders nützlich: Durch die  Angabe der eigenen Stadt oder Region wird man gezielt über die Filmvorführungen vor Ort informiert. So flattert einmal monatlich eine Mail mit den Terminen in der jeweiligen Stadt herein. „Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert“ weiterlesen

Die Revista Mercurio und Federico García Lorca

Mercurio ist eine frei zugängliche Kulturzeitschrift aus Spanien. Die aktuelle Ausgabe ist Federico García Lorca gewidmet. Andere literarische Themenschwerpunkte waren in den letzten Ausgaben die zeitgenössische Literatur Portugals, María Moliner oder Benito Pérez Galdós anlässlich seines 175. Geburtstages im Jahr 2018.

Im Zentrum der aktuellen Beiträge stehen verschiedene Aspekte der Figur Lorcas. So schreibt Andrés Soria Olmedo (Universität Granada) über die Aktualität des Dichters, Víctor Fernández (La Razón) über die Transferierung des Nachlasses von Madrid nach Granada und Encarna Alonso Valero (Universität Granada) über Lorcas Frauenfiguren. „Die Revista Mercurio und Federico García Lorca“ weiterlesen

Die Poetik von Stille und Abwesenheit

Gesichter, Mauern, Häuser, Landschaften: Die Fundación MAPFRE in Madrid zeigt jetzt die erste große Retrospektive des argentinischen Fotografen Humberto Rivas (1937-2009)

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas.

María, 1978. Archivo Humberto Rivas, Barcelona
María, 1978
Fotografía a las sales de plata
25 × 25 cm
Archivo Humberto Rivas, Barcelona
Madrid. International ist der argentinische Fotograf Humberto Rivas noch weitgehend unbekannt. In Spanien aber gilt er als wichtige Schlüsselfigur für die Etablierung, Modernisierung und Anerkennung des Mediums Fotografie als gleichberechtigte künstlerische Praxis nach den schweren Jahren des Franco-Regimes. 1976 floh er mit seiner Familie vor der Militär-Junta in seiner Heimat und ließ sich in Barcelona nieder, wo er in den nächsten Jahren zum Motor der Fotoszene werden sollte. Hier gründete er auch das Fotofestival „Primavera Fotográfica de Barcelona“, eine Art Pionierveranstaltung, die die Sichtbarkeit zeitgenössischer Kunstfotografie in dem Land, das sich im Zuge der sogenannten Transiciòn gerade zu einer modernen Demokratie entwickelte, schlagartig erhöhte.
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En corto – zwölf Graphic short storys in einem Sammelband

En cortoMit En corto erscheint ein Sammelband für Graphic Novels, der Platz für die Kreation von Kurzgeschichten in der Welt der grafischen Erählungen schaffen soll. Somit wird der häufigen Annahme – Graphic Novels seien lange Comics – ein künstlerisch äußert diverser Beweis entgegengebracht. Gezeigt werden zwölf Kurzgeschichten, die beim Bienal Nacional de Cómic Biblioteca Insular de Gran Canaria 2018 gekürt wurden. Der erste Platz der insgesamt 297 Einsendungen wurde mit 3000 Euros dotiert und ging an den Spanier Alejandro Galindo Buitrago für sein Werk Viento de levante. Es bestach, wie die Jury mitteilte, durch:
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‚Blok de Bid‘ und weitere Wissenschaftsblogs spanischer Universitäten

Blok de Bid In loser Folge stellen wir im ciberaBlog immer mal wieder lesenswerte Blogs aus dem romanischen Kultur- und Wissenschaftsbereich vor.

Heute möchten wir Ihnen das «Blok de Bid» der Fakultät Biblioteconomía y Documentación der Universidad de Barcelona näher bringen. Ein nicht nur aus bibliothekswissenschaftlicher Perspektive interessantes Blog, das die spanische Sicht auf Themen wie Open Science und Open Access beleuchtet.

In den aktuellen Artikeln des von einem achtköpfigen Herausgeber-Team aus Informationsexperten der Universität Barcelona und anderer spanischer Wissenschaftseinrichtungen geführten Blogs geht es zum Beispiel um:
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