Digitalisate Recherchieren in der Europeana

Europeana

Für die Suche nach digitalisierten Abbildungen, Texten und weiteren Medien (Kunstwerken, Artefakten, Büchern, Videos und Audios) ist die Europeana längst kein Geheimtipp mehr, sondern stellt eine zentrale Suchmöglichkeit für die Ergebnisse der Digitalisierung europäischer National- und wissenschaftlicher Bibliotheken dar.

Sucht man etwa nach Motiven zu Quijote wirft die Suche der Europeana nach Abbildungen zur Zeit über 2.500 Treffer aus. Zwei davon sind zum Beispiel diese interessanten Stiche von Célestin Nanteuil (1813-1873) aus dem Bestand der Französischen Nationalbibliothek:
„Digitalisate Recherchieren in der Europeana“ weiterlesen

Das Lorca-Archiv ist nach Granada zurückgekehrt

Federico García Lorca ist einer der berühmtesten Schriftsteller Spaniens und einer der berühmtesten Söhne Granadas. In seiner Heimatstadt hat im Jahr 2015 das Centro Federico García Lorca eröffnet. Mit dem Umzug des Lorca-Archivs von Madrid nach Granada sind nun auch zahlreiche seiner Manuskripe dorthin zurückgekehrt. „Das Lorca-Archiv ist nach Granada zurückgekehrt“ weiterlesen

Unterschied von lizenzpflichtigen E-Zeitschriften und Open Access-Veröffentlichungen

Elektronische Publikationen werden häufig mit Open Access-Veröffentlichungen gleichgesetzt. Das ergaben u.a. die Expert*inneninterviews, die zur Vorbereitung der OA-Umfrage des FID Romanistik durchgeführt wurden. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede zwischen subskriptionspflichtigen E-Publikationen und Open Access-Veröffentlichungen. „Unterschied von lizenzpflichtigen E-Zeitschriften und Open Access-Veröffentlichungen“ weiterlesen

Versteckte Forschungsleistungen sichtbar machen

Wortwolke Forschungsdaten

 

Was passiert eigentlich mit den Produkten, die während des wissenschaftlichen Arbeitens entstehen, aber nicht als Ergebnis in die Publikation einfließen? Das mühsam zusammengestellte Korpus französischer Dichtung des 16. Jahrhunderts, die ausführliche Bibliographie zur Dante-Rezeption im 18. und 19. Jahrhundert, das langwierig linguistisch annotierte Korpus zum Präpositionsgebrauch im Gegenwartsspanischen oder das sorgfältig vorbereitete Interview mit einem Autor werden selten im Anhang der Publikation mitveröffentlicht. Diese vorbereitenden Arbeiten, auf denen die eigentlichen wissenschaftlichen Untersuchungen beruhen, erhalten meist wenig bis gar keine Aufmerksamkeit. Dabei können sie in ihrem Wert durchaus dem einer wissenschaftlichen Publikation gleichkommen.

„Versteckte Forschungsleistungen sichtbar machen“ weiterlesen

Automatische Suche nach Open Access-Versionen mit Unpaywall

Möchte man online auf einen lizenzpflichtigen Forschungsartikel zugreifen, wird es mitunter aufwändig – vor allem wenn die eigene Bibliothek den entsprechenden Titel nicht lizenziert hat. Das kann zu einer aufwändigen manuellen Suche nach einer Open Access-Version des Artikels führen.

Das Tool Unpaywall führt diese Recherche automatisiert durch. „Automatische Suche nach Open Access-Versionen mit Unpaywall“ weiterlesen

Instagram, ein Werkzeug für die Geographie?

Photographie ajoutée par Thomas Pesquet sur son profil Instagram le 30 mai 2017

Victor Piganiol von der École Doctorale Humanités de Montaigne Bordeaux geht im Rahmen einer Veröffentlichung in der Zeitschrift Cybergeo der interessanten Frage nach, inwieweit der sozial genutzte Fotodienst Instagram als Quelle für Recherchen und als Grundlage für den Unterricht in der Geographie dienen kann:

L’article pose la question de l’intérêt ou non d’un réseau social de partage de photographies et de vidéos en classe. Instagram est en effet une plateforme mondiale omniprésente dans la vie quotidienne des adolescents. Chaque jour des millions de clichés sont postés de n’importe où sur la planète. Il s’agit d’abord de ressources potentiellement mobilisables par un enseignant. Mais Instagram ce n’est pas que cela. Qu’y-a-t’il de géographique dans le réseau social et dans son utilisation et sa pratique quotidienne ? Ce dernier soulève beaucoup de questions dont celle du rapport à l’espace qu’entretiennent les individus qui l’utilisent, ainsi que l’impression d’une certaine forme d’a-spatialité.

Weiter lesen auf Cybergeo: «Instagram, outil du géographe ?»

[via cybergeo conversation]

Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore

Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt hat Pascale Solon kürzlich einen Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek von Orléans geliefert: «Aufbau von Forschungsdiensten an französischen Universitätsbibliotheken» (Abstract, die Folien werden noch veröffentlicht). Im Rahmen ihres interessanten Vortrages hat Pascale Solon zur Recherche von Forschungsdaten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften in Frankreich das Rechercheportal Isidore vorgestellt:

Recherche nach Forschungsdaten: Isidore

Isidore ist eine Plattform zur Recherche nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich. In einem Metasuchindex werden die unterschiedlichen Quellen gemeinsam abfragbar gemacht und die Trefferlisten verlinken zu den jeweiligen Ressourcen bzw. zu den Speicherorten der digitalisierten Daten. Die Website bietet verschiedene Navigationsebenen für die Recherche an:
„Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore“ weiterlesen

Launch der Website des FID Romanistik

Der Fachinformationsdienst bekommt eine eigene Website mit integriertem Suchportal für romanistische Fach-Literatur:

FID Romanistik

Die bislang für den FID Romanistik erstellten Angebote sind nun unter www.fid-romanistik.de für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erreichbar. Als Betreiber des FID bauen wir, die ULB Bonn und die SUB Hamburg, seit Januar 2016 mit DFG-Förderung fachspezifische Dienstleistungen für die romanistische Forschung in Deutschland auf. Wir bringen dabei sowohl unsere umfangreichen Spezialsammlungen zur Romania als auch unsere jahrzehntelange Erfahrung aus der Betreuung der einschlägigen Sondersammelgebiete ein.
„Launch der Website des FID Romanistik“ weiterlesen