Das Bild der EU in Ecuador – Forschungsergebnisse

In diesen Zeiten spricht jeder über die EU, jeder hat eine persönliche, „eigene“ Einstellung zur EU, egal ob diese sich auf die Vorteile durch einfacheres Reisen, eine fast überall einheitliche Währung oder auf Gesetzesänderungen wie das kürzliche Verbot bestimmter Glühlampen bezieht. Auch die Medien in jedem Land der EU zeigen ein bestimmtes Bild der EU. Wie aber wird die EU außerhalb ihrer Grenzen gesehen?

Welches Bild konstruieren die drei ecuadorianischen Tageszeitungen EL UNIVERSO, EL COMERCIO und die Zeitung HOY von der EU? Welches sind die häufigsten Themen in Zusammenhang mit der Europäischen Union und welche Aspekte der EU-Berichterstattung könnten noch verbessert werden? Das neu veröffentlichte Buch „Das Bild der EU in Ecuador“ zeigt die Ergebnisse auf.

Umschlag des Buches
Offizielle Seite des Verlags

Auf die Bedeutung Europa und die EU in Ecuador weisen die Befragten immer wieder hin. Dabei stehen verschiedene Werte und  Bilder im Vordergrund. Auf die Frage, welche Themen die Journalisten als sehr häufige Themen in der Berichterstattung über die EU wahrnehmen, wurden die Inhalte Migration, Wirtschaftsthemen, Bananen-verhandlungen und -export, finanzielle und wirtschaftliche Kooperation mit der EU, Gipfeltreffen der EU und Themen rund um den Euro genannt.

Die Themen, die den befragen Journalisten fehlen bzw. die ihrer Meinung nach sehr selten vorkommen, sind Alltagsthemen und kulturelle, wissenschaftliche oder religiöse Aspekte der EU. Fragt man die Experten nach den Bildern und Bewertungen, die sie der EU zuschreiben würden, werden immer wieder vier große Bereiche genannt: „Das Bild der EU in Ecuador – Forschungsergebnisse“ weiterlesen

Plädoyer für E-Books auf Libro de Notas

H.G. Wells'  «The Time Machine» auf dem iPhone Marcos Taracido ist nach anfänglichen Zweifeln nun überzeugter E-Book-Leser. Mit Hilfe der freien Software Stanza liest er E-Books auf seinem iPhone und schildert den Grund für seine Begeisterung auf Libro de Notas:

No creo, pues, que los smartphone sustituyan a los dispositivos de lectura electrónica, pero sí que estos tienen mucho que aprender de aquellos y apropiarse de todas sus ventajas, que son muchas. Y ahora sí se lo digo con conocimiento de causa: los libros digitales ya están aquí para quedarse y expandirse como un virus bueno, y su lectura es placentera y gratificante, y rehuirlos o rechazarlos es sólo perderse una experiencia estupenda, y aplazar el futuro.

Auch wenn das Buch keinesfalls durch die elektronischen Varianten der Textweitergabe auf mobilen Endgeräten oder E-Readern verdrängt werden wird, sind die Vorteile, die Marcos Taracido in seinem lesenswerten Artikel schildert, durchaus nachvollziehbar.

Lesen Sie seinen ganzen Artikel auf Libro de Notas: »Yo leo en un iphone«.

Agrarkraftstoffe in Lateinamerika (und anderswo): Audio- und ppt-Dateien des GIGA Forums jetzt online

Das GIGA hat seine Veranstaltung

Landwirtschaft für Tank oder Teller?

Agrarkraftstoffe in Afrika und Lateinamerika

vom 3. Juni 2009 ausführlich auf seiner Homepage dokumentiert. Audio-Dateien, PowerPoint-Präsentationen und Literatur stehen jetzt zum download bereit (und zwar hier).

Viel Spaß beim Hören, Sehen, Lesen, wünscht:
Peter Peetz (GIGA)

Ars Sonora per Podcast und Blog verfolgen

Ars Sonora: Miguel Álvarez Fernández Ars Sonora ist ein ganz und gar ungewöhnliches Programm auf Radio Clásica. Immer Samstags von Mitternacht bis ein Uhr ausgestrahlt und dankenswerterweise als Podcast abonnierbar, d.h. Sie bestimmen, wann Sie das Programm hören. Um was es bei Ars Sonora geht, beschreibt Programmleiter und Sprecher Miguel Álvarez Fernández mit diesen Worten:

Los contenidos del programa están abiertos al Arte Sonoro, en las vertientes de poesía sonora, instalaciones sonoras, performances y radio arte, así como a la Música Electroacústica.En dichos campos se atiende a la actualidad española e internacional, lo que supone realizar programas monográficos dedicados a autores, a temas, a novedades discográficas, a nuevas producciones o a exposiciones, convocatorias, festivales y muestras sobre el arte sonoro y la electroacústica. Permanentemente se buscan nuevos tipos de elaboración y presentación de la emisión, con objeto de estimular la curiosidad y el interés de la audiencia.


Das Blog von Ars Sonora
Sie können sowohl den Podcast abonnieren, als auch das Blog, in dem Woche für Woche die Folgen kurz vorgestellt werden. Letzten Samstag ging es etwa unter dem Titel »Trenes diferentes« um elektronische musikalische Umsetzungen von Metro- und Zuggeräuschen:

Los sonidos de los trenes han atravesado los más diversos lenguajes musicales desde hace décadas. Las incursiones pioneras de Pierre Schaeffer en la música concreta es objeto de homenaje en obras de Andrés Lewin-Richter, Carlos D. Perales, Miguel Molina y Eduardo Polonio.

[via Libro de Notas]

Juan Varela: Das Ende des Papiers

Für alle am Thema Journalismus im spanischsprachigen Raum Interessierten ist das Blog Periodistas21 von Juan Varela ein Muss. 2004 bei den Deutsche-Welle-Blog Awards (BOBs) als bestes journalistisches Weblog ausgezeichnet, von Beginn des ciberaBlogs an fester Bestandteil unserer Blogroll (= Auflistung der zur Lektüre empfohlenen Blogs).

Juan Varela: El final del Papel

In seinem in der Zeitschrift »Foreign Policy« veröffentlichten Artikel »El Final del papel« (hier auch im Format PDF) beschreibt Juan Varela nicht nur den in nüchternen Zahlen dokumentierten Niedergang eines Mediums, sondern liefert eine fundierte Analyse des Zeitungssterbens verbunden mit Fragestellungen, welche Chancen die neuen Medien für eine Informationsverbreitung in der Zukunft bieten. Der studierte Informationswissenschaftler und Journalist fasst seinen Artikel auf Periodistas 21 treffend wie folgt zusammen:

En el texto abordo el problema de la pérdida de valor de la información en el mercado de la abundancia y la rebelión contra un Cuarto Poder tan censurable como los otros a los que debía vigilar.

Pero también que la crisis no es sólo un problema del papel, sino de la propia información, porque su audiencia total se reduce o estanca, en contra de lo que a menudo se piensa, y concita cada vez menor atención, tiempo de lectura.
La solución necesita recuperar el valor social y de mercado de la información con nuevos medios abiertos hacia dentro y hacia fuera, capaces de un información, comercialización y comunicación distribuidas para funcionar como la propia Red, de forma granular y construyendo comunidades de valor alrededor de la información.

Den kompletten Artikel lesen Sie hier: Juan Varela: »El Final del papel«.

Zum Thema Zeitungssterben und Pressekrise haben wir bereits im Januar auf einen Artikel von Alberto Cano hingewiesen: »Die Presse-Krise: Standpunkte aus Spanien«.

Neuer Portugiesischer Nachrichtensender TVI24

TVI24 - Portugals neuer Nachrichtenkanal

Portugals TV-Landschaft ist seit Donnerstag um einen neuen Kanal erweitert worden: TVI24 ergänzt das Angebot der bereits bestehenden Nachrichtensender SIC Notícias (privat) y RTPN (staatlich) um diesen dritten Informationskanal. Der zur spanischen PRISA-Gruppe (Media Capital) gehörende Sender wird in Portugal über Kabel verbreitet und kann auch samt zugehörigem Nachrichtenportal über das Internet gesehen werden: tvi24.pt.

Quelle: El País: Nace TVI24, el tercer canal de información en Portugal

Die Presse-Krise: Standpunkte aus Spanien

Soybits: Algo pasa con la prensa »Algo pasa con la prensa« betitelt Alberto Cano aus Barcelona seinen Artikel auf Soybits, seinem Blog, in dem er kontinuierlich aus dem spanischen Publikationsumfeld berichtet.

Es evidente que algo está pasando con la prensa. La crisis mundial no ha hecho más que evidenciar un problema que ya existía. El modelo de negocio convencional de los periódicos comienza a ser un lastre que lleva a pérdidas cuantiosas y a plantear serias dudas a nivel global sobre la supervivencia de la edición impresa tal y como la conocemos.

Die gedruckte Presse steht vor nicht zu leugnenden Problemen: Dramatischer Leser- und – was damit zusammenhängt und eine ernsthafte ökonomische Bedrohung auch für viele traditionelle Blätter darstellt – Werbegelderschwund. In seinem Überblicksartikel verweist Alberto Cano auf mehrere spanische und us-amerikanische Quellen zum Thema.

Keiner weiß genau, wie es weiter geht. Aber, dass die Presse auf die aktuelle Entwicklung und die digitale Herausforderung, die ja auch ein Chance darstellen kann, reagieren muss, steht fest. Soybits verspricht am Thema dran zu bleiben und ist sicherlich die Aufnahme in den Feedreader Ihrer Wahl wert, wenn Sie über die »Tendencias en la industria editorial« – so der Untertitel des Blogs – informiert werden möchten.

TVE a la carta: Bilbao-Porträt von Jon Juaristi

TVE a la carta - ausgewählte Programme online sehen Vor dem Trend, dass Internet und TV immer mehr zusammen wachsen, macht auch das staatliche spanische Fernsehen nicht halt, wenn auch erst in zögerlichen Schritten. Doch immerhin können jetzt ausgewählte Beiträge aus dem Programm von TVE1 und TVE2 eine Woche lang ab Ausstrahlungsbeginn im Internet gesehen werden. Gut für alle, die ein Programm verpasst haben oder für jene, die außerhalb der Iberischen Halbinsel leben und keinen Zugang zum spanischen TV-Programm via Satellit haben.

Esta es mi tierra: Bilbao - Guggenheim Museum Gestern wurde etwa aus der Reihe »Esta es mi Tierra« ein Stadtportrait von Bilbao gezeigt, dass Sie noch bis zum 15.10.08 anschauen können. Der Schriftsteller und ehemalige Direktor der Spanischen Nationalbibliothek (2001-04) Jon Juaristi stellt mit Bilbao die Stadt vor, in der er 1951 geboren wurde:

Jon Juaristi nos presenta un Bilbao en transformación, pasea por las salas del Museo de Bellas Artes, por el Guggenheim, por las laberínticas Siete calles, las colinas de Archanda, etc…

Jon Juaristi zeigt sein Bilbao Auch wenn der Film bereits aus dem Jahr 2000 stammt, zeichnet er doch ein aktuelles Portrait der größten Stadt des Baskenlandes, die viele Gesichter hat und die durch den Bau des Guggenheim-Museums einen enormen Zugewinn an Attraktivität für in- und ausländische Gäste, sowie für die Bilbaínos selbst erfahren hat. Die 48-minütige Dokumentation zeigt ein naturgemäß subjektiv gezeichnetes Bilbao-Bild des Ex-Etarras (er trat in seiner Jugend ETA bei, wandte ich jedoch 1986 ganz von ETA ab). Der ehemalige Leiter des Cervantes-Institutes (2001-04) und aktuelle Lehrstuhlinhaber an der Universidad Alcalá de Henares zeigt uns die Widersprüche der Stadt zwischen Tradition und Moderne, zwischen ländlichem Umland und urbaner Betriebsamkeit.

Heute wurde auf TVE2 in der Reihe »Esta es mit tierra« die Folge »León« mit Julio Llamazares gezeigt. Auch dieses Programm ist eine Woche lang, also bis zum 16.10.08, zu sehen. Natürlich auch die Nachrichten, sowie das Kinojournal »Días de Cine«. Einen kontinuierlich aktualisierten Überblick der online zu sehenden Programme (dort auch alphabetisch oder thematisch sortiert) finden Sie stets auf TVE a la carta.