Webinar “Where languages collide: How multilingual literacies make social media real”

Webinar 'Where languages collide: How multilingual literacies make social media real' Am kommenden Dienstag, den 14. Juni, um 16 Uhr wird von der Universität Luxembourg ein sehr interessantes Webinar angeboten. In dem online zu verfolgenden Kolloquium geht es um die Sprache im Bereich von Social Media. Unter dem Titel “Where languages collide: How multilingual literacies make social media real” sollen folgende Fragen beantwortet werden, die sich aus diesen Prämissen ergeben:

Media and more specifically social media exist in and through multiple languages – in keyboarding, texting, dubbing, subtitling, translating, gaming and in many other ways of media interaction. Multilingualism is key when participating in (social) media. Media literacy is build from various languages and contexts of language use.

  • How do social media rely on multiple languages ?
  • Is there media literacy without multilingualism ?
  • How do users bridge languages and contents in multiuser contexts ?
  • How does media literacy construct language identities ?

Die geladenen Rednerinnen sind:

Claire Kramsch (Professor of German and Education at UC Berkeley)

Pilar Lacasa (Professor at University of Alcalá)

Die interaktive Debatte wird moderiert von Gudrun Ziegler (Associate Professor at the University of Luxembourg).

Kostenlose Anmeldung unter webinar.luxembourg@gmail.com.

Das Projektteam ist auch mit einem Twitteraccount am Start: @languages_web2. Das ist sehr erfreulich und beinahe eine Selbstverständlichkeit bei dem von der EU finanzierten Forschungsprojekt LANGUAGE LEARNING AND SOCIAL MEDIA. Man befasst sich nicht nur theoretisch mit dem Thema, sondern praktiziert es auch.

Social Media in der spanischsprachigen Welt

Social-Web-Debatte organisiert von der Spanischen Seite der Deutschen Welle José A. Gayarre, Redakteur bei der Deutschen Welle, hatte mich letzte Woche zu einer ganz besonderen Online-Veranstaltung der Deutschen Welle Español eingeladen. Am Donnerstag, den 5. Mai, um 18 Uhr deutscher Zeit (je nach amerikanischer Zeitzone zw. 10-12 Uhr vormittags), waren Informationsexperten vor allem aus Lateinamerika und Spanien, aber auch aus Deutschland, aufgerufen, auf Twitter über die Bedeutung und die Zukunft der Sozialen Medien – sprich Blogs, Facebook & Twitter – in der spanischsprachigen Welt zu debattieren. Als Schlagwort (auf Twitter nennt man das Hashtag) für die online durchgeführte Diskussion wurde #debatuits festgelegt und es hatte sich tatsächlich ein sehr fruchtbarer Austausch mit fachlich interessanten Einschätzungen der Teilnehmer auf beiden Seiten die Atlantiks ergeben. Die Deutsche Welle hat die Diskussion – wie gleich im Anschluss an die Veranstaltung angekündigt – in einem Artikel zusammengefasst:
«Lo mejor de la web social es que nos queda por ver todo«:

Con un intenso intercambio de ideas entre contertulios y usuarios, expertos analizaron presente y futuro de redes sociales a través de Twitter. ¿Qué nos queda por ver todavía en materia de medios sociales?

Besonders die getwitterten Beiträge von José Luis Orihuela (dem hier im ciberaBlog schon mehrfach zitierten Informationswissenschaftler der Universidad de Pamplona) fanden unter allen Teilnehmern große Anerkennung. Wie etwa seine Einschätzung zum Verhältnis Neue vs. Alte Medien, die er in diesem Tweet abgab (die Abkürzung RS steht für Redes Sociales):

Los nuevos medios no acaban con los anteriores, pero les obligan a cambiar para adaptarse. Hay sinergia entre blogs, Twitter y RS #debatuitsThu May 05 16:54:11 via TweetDeck

Aber auch die weiteren Teilnehmer haben gute Denkanstöße und Einschätzungen zur Rolle der Sozialen Medien (ab-)gegeben. Über obigen bereits verlinkten Deutsche-Welle-Artikel hinaus gibt es auch eine Zusammenstellung der interessantesten Beiträge: «#debatuits: los mejores tuits». Hier finden alle am Thema Social Media in der spanischsprachigen Welt Interessierten gleichsam eine gute Auswahl von folgenswerten Twitteraccounts.

Facebook-Seite von cibera Falls Sie selbst oder Ihre Institution Facebook nutzen, können Sie zum Beispiel auch den Account der Virtuellen Fachbibliothek cibera in Ihr persönliches Netzwerk aufnehmen. Wir weisen dort regelmäßig auf die Artikel des ciberaBlogs und auf weitere interessante Meldungen aus den cibera-relevanten Fachgebieten hin. Sie finden uns unter der leicht zu merkenden Adresse facebook.com/ciberade. Wir freuen uns – genau wie hier im Blog oder im cibera ForscherWiki – auf die fachliche Vernetzung und auf Ihr Feedback.

Erster Creative Commons-Film von TVE: ‚¡Copiad, malditos!‘

Am Sonntag-Abend (17.4., 22h) wurde auf TVE 2 eine sehr interessante Doku mit dem Titel ‚¡Copiad, malditos!‘ ausgestrahlt, die nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Urheberrechtsdebatte in Spanien zeigt, sondern den Prozess als solchen thematisiert, den Inhalteanbieter beachten müssen, wenn sie etwas unter einer Creative Commons-Lizenz zum freien Download im Netz anbieten möchten. Der Trailer zeigt, worum es geht:

¡Copiad, malditos! – TRAILER [ES] from elegant mob films on Vimeo.

¿Qué es la propiedad intelectual? ¿Y el copyright? ¿Hasta qué punto se puede poseer una idea? ¿Qué derechos emanan de esta propiedad reconocida ampliamente por la ley desde los tiempos de la revolución industrial?

Der gesamte Film ‚¡Copiad, malditos!‘ (Dauer: 58 Min.) kann hier online betrachtet werden und steht ab 3.5.2011 zum freien Download unter CC-Lizenz allen frei zur Verfügung. Ausführliche Infos zum Projekt und alle Interviews finden sich auch unter copiadmalditos.net.

Am Montag (18.4., ab 12h) beantwortet der Regisseur Stéphane M. Grueso auf Encuentros digitales en RTVE.es die Fragen der an diesem Thema interessierten Personen.

Lomo in digitalen Zeiten: Überlegenheit des Analogen

Fotoseite des Lomografen peropero

Kennen Sie Lomo? Nein, ich meine nicht den Iberischen Schinken aus der Lende, sondern die gleichnamige Kamera. In Zeiten der digitalen Fotokunst erscheint die Liebe zu dieser ursprünglich aus St. Petersburg stammenden analogen Kamera geradezu wie ein Relikt aus alten Tagen. Lomografen gibt es in der ganzen Welt. Zum Beispiel den Lomografen peropero, einen 25jährigen zur Zeit in Chile lebenden Brasilianer, der heute etwa dieses farbenprächtige Foto (aufgenommen in Córdoba, Argentinien) veröffentlicht hat.

Adrian Daine hat heute auf Libro de Notas, in der Reihe Profundidad de campo, einen lesenswerten Artikel zur Lomografie veröffentlicht: La lomografía o el emperador desnudo:

En cualquier caso, la verdadera gravedad del asunto lomográfico la encontramos en el valor que se da a las imágenes, que es al fin y al cabo de lo que va la fotografía. En este aspecto, asistimos a un nivel de valoración similar al que se le critica al digital: en última instancia, podríamos decir que todo vale. Si en el digital se enaltece el uso del photoshop tanto si se usa con finura como si se exagera (ahí tienen esos espantosos HDR), la lomografía glorifica imágenes cuyo fondo es más obvio a mayor carga de “azar” encontramos en ellas. Así, los colores saturados y las composiciones caóticas destacan en imágenes que, de no tener tanta fanfarria y tanto envoltorio alocado, serían meros motivos incapaces de salirse del tópico. Esta tendencia la iguala a lo que siempre se ha denostado del ámbito digital, dado que en la lomografía, igualmente, la foto la hace la cámara y no el fotógrafo.

Spannender Aspekt, der zeigt, dass unter bestimmten ästhetischen Gesichtspunkten die analoge Fotografie der digitalen durchaus und immer noch überlegen sein kann.

Die elektronische Bibliothek des Bibliotheksnetzwerkes des Instituto Cervantes (RBIC)

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Artikel im Format PDF herunter Das Instituto Cervantes, als eine Einrichtung zur Förderung der spanischen Sprache und Verbreitung der hispanoamerikanischen Kultur außerhalb Spaniens, vereint die Arbeit von 61 Zentren auf der ganzen Welt. Es wurden Wege zur Verbesserung der Dienstleistungen und der bis jetzt verfügbaren Bestände geschaffen, um sie besser auf die Bedürfnisse unserer Nutzer anzupassen.

Dafür stellt das Bibliotheksnetzwerk des Instituto Cervantes (RBIC) den Nutzern ein umfangreiches Angebot an elektronischen Ressourcen zur Verfügung, das wir Ihnen hier ausführlich vorstellen möchten. Sie können sich diese Präsentation auch als PDF PDF downloaden.

Der Nutzer erhält Zugang zu den elektronischen Informationen (auf CD-Rom/ DVD und online), die auf einem Server im Hauptsitz der Einrichtung installiert sind und somit von unzähligen Nutzern zur gleichen Zeit von allen Teilen der Welt zugänglich sind.

Mit der Einrichtung dieser Dienstleistung zum Zugang der elektronischen Ressourcen des Netzwerkes wird versucht, die digitale Informationsbeschaffung des Instituto Cervantes zu erhöhen und damit die Qualität und Quantität zu verbessern, um somit die Verwaltung der Dienstleistungen und Informationen jenseits der traditionellen Dokumente voranzutreiben.

Welche Ressourcen sind zugänglich?

Collage von Ressourcen Es handelt sich dabei um mehr als 60 Ressourcen. Sie sollen Informationen und Zugang zu Datenbanken von allgemeinen und fachspezifischen Daten im Einklang mit den eigenen Bereichen und Aktivitäten des Instituto Cervantes auf verschiedenen Gebieten liefern, vor allem aber in Bereichen Sozial- und Geisteswissenschaften.

Die Sammlung besteht aus:
„Die elektronische Bibliothek des Bibliotheksnetzwerkes des Instituto Cervantes (RBIC)“ weiterlesen

Fernando Savater eröffnet «Ágora cultural-virtual» auf Babelia

Fernando Savater - El Ciberespacio Das Kulturmagazin Babelia von El Páis startet heute eine neue Reihe mit Namen «Ágora cultural-virtual». Und zwar mit niemand Geringerem als dem spanischen Schriftsteller und Philosophie-Professor Fernando Savater, der als einer von 40 Autoren den Auftakt zu einer Reihe literarisch-philosophischer Reflexionen zur Virtuellen Welt macht. Die Funktion der Agora, des öffentlichen Platzes der Antike, übernimmt für Savater in der Moderne der Virtuelle Raum.

Y lo abre Savater en la sección de vídeos Derivas literarias, donde reflexiona sobre la filosofía y el pensamiento en la era del ciberespacio. „Una de las características intelectuales de nuestra época, y cada vez más, es que el pensamiento se fragua de manera colectiva, entre muchos. Y cada vez hay menos intelectuales privilegiados debido a Internet. El problema es cómo discriminar la información, enseñar a seleccionar. Muchos de los aspectos que ofrece la web son positivos, pero hay otros en los que, por ejemplo, se favorece el narcisismo y la exageración de la cotidianidad…“

Sehen Sie selbst auf El País: Savater y Nicholas Carr inauguran Babelia 1.001 Ágora cultural-virtual. Hier geht’s direkt zum abspielbaren Video (4:47 min).

Ist die Zukunft des Buches eine elektronische? Nicht nur, aber auch.

Wenn man den kolumbianischen Architekten, Webgestalter und Dozenten Pablo Arrieta in der Buchhandlung El Virrey in San Isidro, Lima über die Vergangenheit und die Zukunft des Buches reden hört, wird einem klar, dass – wie immer in der Geschichte der Medien – die neuen Medien meist nicht die alten ersetzen, sondern diese ergänzen.

A estas alturas estamos convencidos de que el libro papel no va a desaparecer, pero ¿El libro electrónico acaso lo complementará?

El libro electrónico y el libro de papel son grandes amigos. Hay veces que leeremos en pantallas y otras en papel. Así como hay teatro y hay cine, lo mismo va a pasar con la literatura. Ahora bien, las narraciones van a ser distintas. Lo que no permite hacer el papel sí lo permite hacer la pantalla: meter video, meter sonido, meter interactividad. En el papel es realmente imposible hacer esto.

Lesen Sie das komplette Interview mit Pablo Arrieta im peruanischen Blog Leer por gusto.

Filme für den Bildungsbereich: Videos Educativas

Heute möchte ich Ihnen das Portal Videos Educativas vorstellen, in dem Filme für den Bildungsbereich aus unterschiedlichen Kategorien präsentiert werden. Viele davon wurden unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht.

Da gibt es zum Beispiel den Stop-Motion-Film El últimatum evolutivo, den der Animationsfilmemacher und zweifache Goya-Gewinner Pablo Llorens für die gemeinnützige Vereinigung SETEM Comunitat Valenciana erstellt hat:


Direktlink YouTube

Para todas las edades, pero recomendado especialmente para introducir a los más peques en la sostenibilidad … aunque muchos adultos deberían verlo y reflexionar, ahora que andan los políticos peleándose por el cambio climático: hay muchas cosas que podemos y debemos hacer los ciudadanos de a pie sin esperar que de arriba vengan a arreglarnos el juguete …

Das Themenspektrum der Filme aus dem Erziehungsbereich ist sehr weit. Es findet sich etwa auch ein Beitrag eines Psychologen und Logopäden über eine automatisierte Sprecherziehungsmethode zur Behandlung von Legasthenie (Dislexia: La pizarra dinamica de lectoescritura (PDLE)).

Videos Educativas bietet eine Stichwortsuche oder eine Unterteilung in verschiedene Kategorien (Kunst, Wissenschaft, Religion, Mathematik etc.), sowie eine Auflistung der am häufigsten aufgerufenen Videos. Vielleicht schauen Sie sich das Portal einmal an und – sofern Sie im Bildungsbereich tätig sind – entdecken möglicherweise brauchbares Material für den Unterricht.

[via Libro de notas]