Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks

Im «DHd-Blog – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum» schreibt Malte Vogl über Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks:

Eine relativ neue Entwicklung im Bereich der Software-Entwicklung ist das sogenannte „literate programming“, wobei ein Programm eher narrativ mit starkem Fokus auf die Lesbarkeit des Codes geschrieben wird. Dieses Paradigma ist besonders für wissenschaftliche Fragestellungen in der Lehre interessant.

Ein Vorreiter in diesem Gebiet sind Jupyter Notebooks, oder kurz Notebooks, in denen neben Quellcode auch Markdown- oder Latex-Texte erlaubt sind.

[…]

Ein Ansatz, um den Einstieg in erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks für Forschungseinrichtungen zu erleichtern, ist die Bereitstellung von „Publikations-Bausätzen“ für die Darstellung von Notebooks, zum Beispiel basierend auf Container-Technologie, durch Infrastruktur-Initiativen wie DARIAH-DE.

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Entdeckungen in kalmenzone: Michelle Najlis und Antero de Quental

Die frei im Netz verfügbare Literaturzeitschrift kalmenzone hatten wir schon einmal anlässlich der Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt «Don Quijote» hier im ciberaBlog vorgestellt. Heute nutzen wir die Gelegenheit erneut auf diese Zeitschrift hinzuweisen, die in ihren beiden letzten Ausgaben interessante Einblicke gibt:

Zum einen enthält Heft 11 einen lesenswerten Essay über die nicaraguanische Lyrikerin, Theologin und Politikerin Michele Najlis von Evelyn Bernadette Mayr: «Medaillen gegen den Stern» (kalmenzone Heft 11, S. 11):
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Biblioteca Digital Hispánica: Hitliste 2017

Die Spanische Nationalbibliothek wartet heute auf Twitter (@BNE_biblioteca) mit einer Hitliste der besonderen Art auf: die in 2017 am meisten aufgerufen Dokumente in der «Biblioteca Digital Hispánica»:

Hoy repasamos las obras más consultadas en nuestra Biblioteca Digital Hispánica en 2017. ¿Nos acompañáis?

Interessant zu lesen, welche Dokumente in welcher Platzierung aufgerufen wurden. Bitte hier entlang:
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Luso-Hispanische Audio-Sammlung der Library of Congress im «La Biblioteca Podcast»

Catalina Gómez (left) and Talía Guzmán-González (right) interview former Poet Laureate Juan Felipe Herrera for an upcoming episode of the new “La Biblioteca” podcast series. Foto: Library of Congress

Seit dem Jahr 1943 ist an der hispanistischen Abteilung der Library of Congress unter dem Titel «Archive of Hispanic Literature on tape» eine interessante Sammlung von Audio-Interviews mit Schriftstellern und Wissenschaftlern der spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Amerikas und Europas aufgebaut worden. In diese beeindruckende Sammlung führt eine 8-teilige Podcast-Serie in englischer Sprache ein, bei der ab sofort jeden Donnerstag eine neue Folge veröffentlicht wird. Die Library of Congress schreibt dazu in ihrem Blog im Artikel La Biblioteca Podcast Series Launches:
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Almudena Grandes‘ neuer Roman «Los pacientes del doctor García» – Von Nazis, Frankisten und Peronisten

Juan Negrín

Juan Negrín, con sus perros ‚Melchor‘ y ‚Gaspar‘, en su exilio en Dormers en 1944.

Almudena Grandes‘ neuer Roman befasst sich mit dem dunklen Kapitel des Zusammenwirkens von Nazis und deren Fluchthelfern – Frankisten und Peronisten. Der argentinische Literaturkritiker J. Ernesto Ayala-Dip (@ayaladip) beschreibt «Los pacientes del doctor García» (Ed. Tusquets, 2017) in seiner Rezension auf El País mit den Worten:

La novela abarca tres periodos: la guerra, la posguerra y la guerra fría, hasta llegar a la transición española. También puedo decir que ocupa espacios distintos, desde los bosques de Estonia en donde se suceden atroces pasajes de la barbarie humana, pasando por el Madrid republicano y luego el nacional, hasta llegar a la Argentina de Domingo Perón y hasta donde se fraguó la más terrible y sangrienta dictadura que se haya también podido imaginar de su historia y de la historia de la América Latina en general, ya en la década de los setenta. Y como sucede con las anteriores novelas del ciclo, su dramatis personae mezcla personajes reales con ficticios.

Weiter lesen auf El Páis (Babelia): «La guerra no terminó donde parece»

Carlos Gazzera: Editar – un oficio

Manuel Gil stellt in seinem lesenswerten Blog «Antinomias Libro» ein interessantes Buch vor, in dem es um die Bedeutung und das konkrete Handeln von Verlegern geht. Gil hält ein geradezu flammendes Plädoyer auf Carlos Gazzeras Buch «Editar: un oficio. Atajos, rodeos, modelos» das im Juli diesen Jahres in Argentinien erschienen 1 ist:
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  1. Als E-Book ist der Titel bei PaperC für 4,49 € erhältlich. []

Der nächste ‚Boom‘ aus Lateinamerika ist weiblich

Samanta Schweblin

Die argentinische Schriftstellerin Samanta Schweblin, 2015. Foto: Bernardo Pérez

Zeit für einen neuen literarischen ‚Boom‘ aus Lateinamerika? Wenn überhaupt, dann kommt er dieses Mal aus weiblicher Feder. Eine Generation von Schriftstellerinnen wie Samanta Schweblin aus Argentinien oder Liliana Colazi aus Bolivien findet weltweit verstärkt Beachtung. El País berichtet:
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Margarita Valencia: Wer bestimmt, was wir lesen?

Margarita Valencia
Margarita Valencia
Die kolumbianische Verlegerin, Autorin und Übersetzerin Margarita Valencia (Kurz-Bio, auf Twitter: @valencialibros) hat einen interessanten Vortrag gehalten, der nun auch in schriftlicher Form vorliegt, in dem sie der Frage nachgeht, wer bestimmt, was wir lesen.

En este artículo de la revista Dossier nº 34, Margarita Valencia, editora latinoamericana, analiza la situación de los libros hoy en día, y en contra de la corriente pesimista que afirma que el libro está pasando su peor momento. Para ilustrar sus ideas realiza un breve recorrido por la historia de la imprenta y las ediciones, analizando los distintos participantes en el escenario del libro, desde los impresores, el gobierno, los autores, las universidades y las escuelas, el canon literario y el público lector. Concluye que hoy más que nunca son estos últimos los que deciden qué leer, cómo y con qué propósito, convirtiéndose en los verdaderos prescriptores de la literatura.

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