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	<title>ciberaBlog &#187; Linguistik</title>
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	<description>Das Blog der Virtuellen Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal</description>
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		<title>Webinar “Where languages collide: How multilingual literacies make social media real”</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 21:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Trapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Dienstag, den 14. Juni, um 16 Uhr wird von der Universität Luxembourg ein sehr interessantes Webinar angeboten. In dem online zu verfolgenden Kolloquium geht es um die Sprache im Bereich von Social Media. Unter dem Titel “Where languages collide: How multilingual literacies make social media real” sollen folgende Fragen beantwortet werden, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dica-lab.org/blog/2011/05/31/webinar-where-languages-collide-how-multilingual-literacies-make-social-media-real/"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/uploads/2011/06/webinar-languages.jpg" alt="Webinar 'Where languages collide: How multilingual literacies make social media real'" title="Webinar 'Where languages collide: How multilingual literacies make social media real'" width="350" height="252" class="bildrechts" /></a> Am kommenden Dienstag, den 14. Juni, um 16 Uhr wird von der Universität Luxembourg ein sehr interessantes <a href="http://dica-lab.org/blog/2011/05/31/webinar-where-languages-collide-how-multilingual-literacies-make-social-media-real/">Webinar</a> angeboten. In dem online zu verfolgenden Kolloquium geht es um die Sprache im Bereich von Social Media. Unter dem Titel <em>“Where languages collide: How multilingual literacies make social media real”</em> sollen folgende Fragen beantwortet werden, die sich aus diesen Prämissen ergeben:</p>
<blockquote><p>Media and more specifically social media exist in and through multiple languages – in keyboarding, texting, dubbing, subtitling, translating, gaming and in many other ways of media interaction. Multilingualism is key when participating in (social) media. Media literacy is build from various languages and contexts of language use.</p>
<ul>
<li>How do social media rely on multiple languages ?</li>
<li>Is there media literacy without multilingualism ?</li>
<li> How do users bridge languages and contents in multiuser contexts ?</li>
<li>How does media literacy construct language identities ?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die geladenen Rednerinnen sind:</p>
<p><a href="http://german.berkeley.edu/people/showprofile.php?id=7">Claire Kramsch</a> (Professor of German and Education at UC Berkeley)</p>
<p><a href="http://uah-gipi.org/ingles/gipi.htm">Pilar Lacasa</a> (Professor at University of Alcalá)</p>
<p>Die interaktive Debatte wird moderiert von <a href="http://multi-learn.uni.lu">Gudrun Ziegler</a> (Associate Professor at the University of Luxembourg).</p>
<p>Kostenlose Anmeldung unter <a href="mailto:webinar.luxembourg@gmail.com">webinar.luxembourg@gmail.com</a>.</p>
<p>Das Projektteam ist auch mit einem Twitteraccount am Start: <a href="https://twitter.com/languages_web2">@languages_web2</a>. Das ist sehr erfreulich und beinahe eine Selbstverständlichkeit bei dem von der EU finanzierten Forschungsprojekt <a href="http://www.elearningeuropa.info/languagelearning">LANGUAGE LEARNING AND SOCIAL MEDIA</a>. Man befasst sich nicht nur theoretisch mit dem Thema, sondern praktiziert es auch.</p>
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		<title>Haus Baskischer Studien &#8211; Euskal Ikaskuntzen Alemaniako Etxea</title>
		<link>http://blog.cibera.de/2010/11/16/haus-baskischer-studien-euskal-ikaskuntzen-alemaniako-etxea/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 14:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Petrus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baskenland]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzdarstellung des Hauses Baskischer Studien - Euskal Ikaskuntzen Alemaniako Etxea &#8211; Casa de Estudios Vascos 1. Beteiligte Auf baskischer Seite beteiligt sich das Ministerium für Kultur, genauer das baskische Kulturinstitut ‚Instituto Etxepare’. Desweiteren werden die Universität des Baskenlandes (Universidad del País Vasco/Euskal Herriko Unibersitatea) und weitere universitäre und akademische Einrichtungen in die Zusammenarbeit einbezogen. Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bask.uni-frankfurt.de/"><img class="bildrechts" src="http://blog.cibera.de/wp-content/Logo-E-I-A-E_Frankfurt.jpg" alt="Euskal Ikaskuntzen Alemaniako Etxea" width="250" height="273" /></a> <strong>Kurzdarstellung des <a href="http://www.bask.uni-frankfurt.de/">Hauses Baskischer Studien</a> -<br />
Euskal Ikaskuntzen Alemaniako Etxea &#8211; Casa de Estudios Vascos</strong></p>
<p><strong>1. Beteiligte</strong></p>
<p>Auf baskischer Seite beteiligt sich das Ministerium für Kultur, genauer das baskische Kulturinstitut ‚Instituto Etxepare’. Desweiteren werden die Universität des Baskenlandes (Universidad del País Vasco/Euskal Herriko Unibersitatea) und weitere universitäre und akademische Einrichtungen in die Zusammenarbeit einbezogen.</p>
<p>Von Deutscher Seite aus beteiligen sich drei Institute von zwei Fachbereichen der Goethe-Universität: das Institut für Linguistik (FB 10), das Institut für Gesellschaftswissenschaften (FB 03) und das Institut für Romanistik (FB 10).</p>
<p><span id="more-425"></span><br />
<strong>2. Inhalt des Abkommens</strong></p>
<p>Gegenstand des Abkommens ist die Zusammenarbeit zwischen der Baskischen Landesverwaltung und der Goethe-Universität Frankfurt am Main, um gemeinsam ein spezifisch auf das Baskenland bezogenes Studienangebot sicher zu stellen, das in das bestehende akademische Angebot integriert ist. Kernstück dieser Sicherstellung der Lehre und Erforschung baskischer Themen ist die Baskische Bibliothek als Teil des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften am Campus Westend. Auf Grundlage der in der Bibliothek zur Verfügung gestellten Materialien, werden Kurse und Seminare zu baskischen Themen und zu spezifischen Aspekten der baskischen Landeskunde in Südfrankreich, auf der Iberischen Halbinsel und in der Diaspora angeboten. Darüber hinaus ist die Veröffentlichung von Büchern und Materialien zur baskischen Sprache, Literatur und Kultur für ein deutsches Publikum in Vorbereitung und Arbeit.</p>
<p><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/UNI_CW.jpg" alt="Haupteingang Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>3. Das Haus Baskischer Studien und die Ergebnisse der Arbeit</strong></p>
<p>Die baskische Landesverwaltung begann den Aufbau der Baskischen Bibliothek im Sommer 2003 mit der Versendung von Büchern und anderem bibliothekarischen Materialien. Im Rahmen der Buchmesse Frankfurt erhält die Universität seit Herbst 2003 jährlich eine Buchschenkung vom Baskischen Verlegerverband. Desweiteren erhält die Bibliothek regelmäßig Buchschenkungen vom Vertrieb der direkt von der Landesregierung veröffentlichten Bücher und Zeitschriften und vereinzelt Buchspenden von Einzelpersonen oder Gruppen bei Besuchen in Frankfurt.</p>
<p><a href="http://www.uni-frankfurt.de/org/fp/hbs/Deutsch/Bibliothek/index.html"><img class="bildrechts" src="http://blog.cibera.de/wp-content/Euskal_Liburuteguia.jpg" alt="Baskische Bibliothek" width="250" height="333" /></a> Die <a href="http://www.uni-frankfurt.de/org/fp/hbs/Deutsch/Bibliothek/index.html">Baskische Bibliothek</a> (Euskal Liburutegia) ist eingerichtet, mit multimedialer Ausrüstung ausgestattet und zählt einen Buchbestand von schätzungsweise 1.800 Büchern. Davon sind bereits ca. 400 Monographien im elektronischen Katalog der Bibliothek (BZG) recherchierbar. Alle Bücher der baskischen Bibliothek sind ausleihbar. Die Bücher der Bibliothek sind in 10 verschiedenen Sprachen verfasst und damit auch für Interessierte ohne baskische Sprachkenntnisse vielseitig nutzbar. Die Themengebiete umfassen ein breites Spektrum von allgemeiner Literatur, Poesie und Kinder- und Jugendbüchern bis hin zu Fachbüchern, wissenschaftlichen Abhandlungen, Festschriften, Jahrbüchern und ausgewählten Zeitschriften vieler Themenbereiche. Die bisherigen Schwerpunkte liegen in den sprachlichen, politischen und kulturellen Bereichen.</p>
<p>Curriculär beginnen in jedem Wintersemester für die Studenten der Sprachwissenschaften und der Romanistik die Baskischkurse mit Teil 1, um nach 2 Jahren im Sommersemester mit dem Fortgeschrittenen-Kursen Baskisch 4 zu enden. Desweiteren wird nahezu jedes Semester ein Landeskundekurs für die Studenten der Romanistik angeboten. Hier reichen die Themen von der allgemeinen Einführung in die Landeskunde des Baskenlandes bis zu literarischen Aspekten oder den baskischen Kurzfilm.<br />
Zusätzlich wird versucht alle zwei bis drei Jahre in der vorlesungsfreien Sommerpause eine Exkursion für und mit den Studenten zu organisieren, die den Studenten das Erlernte direkt erfahrbar macht. Hierzu finden in der Regel Vorbereitungs-AG’s statt, in denen die genaue Route, Unterkünfte und Programmpunkte gemeinsam erarbeitet werden.</p>
<p>Seit Anfang an sind Austausch-Studienplätze im Rahmen des Erasmus-Programms mit der Universität des Baskenlandes, Schwerpunkt Vitoria/Gasteiz, eingerichtet worden. Diese Möglichkeit wird regelmäßig in beiden Richtungen wahrgenommen.</p>
<p>Die Baskischen Filmnächte, jeweils einmal im Monat während der Vorlesungszeit, als Teil des halbakademischen Kulturprogramms, werden seit Januar 2004 rege besucht.</p>
<p>Die Baskisch-Deutsch-Spanischen Radioprogramme beim nichtkommerziellen Lokalsender RADIO X werden alle ungeraden Monat, am vierten Samstag, von 12.00 bis 13.00 Uhr gesendet. Hierzu sind neben dem verantwortlichen Redakteur alle Interessierten, Studenten und HörerInnen eingeladen mitzuarbeiten. Neben baskischer Musik werden die verschiedensten Themen in Kurzreportagen vorproduziert vorgestellt.</p>
<p>Weitere punktuelle kulturelle Aktivitäten, teilweise in Zusammenarbeit mit verschiedensten Vereinen, Initiativen und Privatpersonen (re)präsenstieren einzelne Aspekte der baskischen traditionellen und Alltagskultur, wie z.B. Konzerte baskischer Musiker, Lesungen baskischer AutorInnen, Kochkurse usw.</p>
<p>Aus den Erfahrungen des Baskischunterrichts sind ein Lehrbuch des Baskischen und die erste umfassende baskische Grammatik in Deutsch erschienen. Nebenbei ist ebenfalls ein erstes Deutsch-Baskisch und Baskisch-Deutsches Wörterbuch erschienen, das die Lehre der baskischen Sprache an deutschen Bildungseinrichtungen erleichtert.</p>
<p>Aufgrund verschiedener Initiativen und die Unterstützung durch die MitarbeiterInnen des Hauses Baskischer Studien ist die erste belletristische Buchreihe namens „<a href="http://www.zubiak.de">ZUBIAK &#8211; Baskische Bibliothek</a>“ entstanden. Es handelt sich hierbei um deutsche Direktübersestzungen aus dem Baskischen von literarischen Werken zeitgenössischer Autoren aus dem Baskenland. In dieser Reihe sind bis 2009 bereits 6 Bände erschienen.</p>
<p>In Planung befindlich soll 2011 beim gleichen Verlag eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten beginnen, die sich auf Studien-Abschlussarbeiten, Doktorarbeiten und andere wissenschaftliche Publikationen zu baskischen Themen und zwar nicht nur auf dem Feld der lingüistischen Betrachtungen bewegen werden.</p>
<p>&#8211;<br />
<a href="http://titus.uni-frankfurt.de/personal/petrus.htm">Martin Petrus</a> ist Koordinator des <a href="http://www.bask.uni-frankfurt.de/">Hauses Baskischer Studien</a> an der<br />
Goethe-Universität am Institut für Linguistik</p>
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		<title>Academia Guatemalteca de la Lengua Española</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 15:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Trapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich erreichte uns über das Kontaktformular des ciberaBlogs eine Nachricht von D.ª María del Carmen Meléndez de Alonzo, ihres Zeichens Mitglied der Academia Guatemalteca de la Lengua Española, die uns freundlicherweise darauf hinwies, dass die Sprachakademie ihres Landes seit Oktober diesen Jahres auch ein Weblog führt. Ehe ich Ihnen das Blog hier vorstelle, kurz noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://asale.org/ASALE/Index"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/asoc-acad-leng-esp.jpg" width="300" height="237" alt="Asociación de Academias de la Lengua Española" title="Asociación de Academias de la Lengua Española" class="bildrechts" /></a> Kürzlich erreichte uns über das Kontaktformular des <em>ciberaBlogs</em> eine Nachricht von D.ª María del Carmen Meléndez de Alonzo, ihres Zeichens Mitglied der <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Academia_Guatemalteca_de_la_Lengua">Academia Guatemalteca de la Lengua Española</a>, die uns freundlicherweise darauf hinwies, dass die Sprachakademie ihres Landes seit Oktober diesen Jahres auch ein Weblog führt. Ehe ich Ihnen das Blog hier vorstelle, kurz noch etwas zur Organisation der Spanischen Sprachakademien:</p>
<p>Einen guten Überblick über die Spanischen Sprachakademien gibt der Wikipedia-Artikel <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Asociaci%C3%B3n_de_Academias_de_la_Lengua_Espa%C3%B1ola">Asociación de Academias de la Lengua Española</a>, wo die Akademien &#8211; geordnet nach Gründungsjahr &#8211; aufgelistet sind. Die älteste &#8211; nach der 1713 gegründeten <a href="http://www.rae.es/rae.html">Real Academia Española</a> &#8211; ist die <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Academia_Colombiana_de_la_Lengua">Academia Colombiana de la Lengua</a> (gegründet 1871). Die <a href="http://academiaguate.blogspot.com/">Academia Guatemalteca de la Lengua Española</a> gehört mit ihrem Gründungsjahr 1887 aber auch noch zu den älteren Sprachakademien auf dem amerikanischen Kontinent.  </p>
<p><a href="http://academiaguate.blogspot.com/"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/acad-guatemalteca.jpg" width="300" height="222" alt="Academia Guatemalteca de la Lengua Española" title="Academia Guatemalteca de la Lengua Española" class="bildlinks"/></a> In ihrem <a href="http://academiaguate.blogspot.com/">Weblog</a>, das gleichzeitig die Internetpräsenz der <em>Academia Guatemalteca de la Lengua Española</em> ist, berichtet die guatemaltekische Sprachakademie über die Abbildung der Spanischen Sprache vor allem in den Medien des Landes und klärt Zweifel zum korrekten Einsatz der spanischen Sprache. Dies tut sie etwa in dem im November 2008 veröffentlichten Artikel &raquo;<a href="http://academiaguate.blogspot.com/2008/11/es-correcto-usar-el-verbo-empoderar-y.html">¿Es correcto usar el verbo &#8220;empoderar&#8221; y el sustantivo &#8220;empoderamiento&#8221;?</a>&laquo;:</p>
<blockquote><p>Con alguna frecuencia estas palabras aparecen en los periódicos y otras publicaciones, por el influjo del idioma inglés (to empower, empowerment) que lo ha popularizado.</p></blockquote>
<p>Der kurze Text behandelt ein sprachliches Phänomen, das Miguel Rodríguez Mondoñedo (Indiana University, USA) bereits im Jahr 2006 in seinem Blog &raquo;La Peña Lingüística&laquo; erörtert und mit Beispielen belegt hatte: &raquo;<a href="http://lapenalinguistica.blogspot.com/2006/08/empoderar.html">Empoderar</a>&laquo;.</p>
<p>Ich halte den Einsatz eines Weblogs, um Phänomene der Spanischen Sprache zu publizieren, für sehr gelungen, da über diesen Weg auch eine Kommunikation über die geschilderten Varianten der spanischen Sprache möglich ist. Wenn Sie die neuesten Meldungen der <em>Academia Guatemalteca de la Lengua Española</em> automatisch beziehen möchten, empfehle ich Ihnen den <a href="http://academiaguate.blogspot.com/feeds/posts/default">RSS-Feed</a> des Blogs zu abonnieren. Falls das Thema RSS für Sie noch neu ist: Informationen dazu finden Sie im Auftaktartikel zu einer <a href="http://www.sub.uni-hamburg.de/blog/?p=464">Web 2.0-Inforeihe</a>, die ich mit meiner Kollegin Anne Christensen im Weblog der Stabi Hamburg geschrieben habe: &raquo;<a href="http://www.sub.uni-hamburg.de/blog/?p=358">Wie Sie mit RSS-Feeds auf dem Laufenden bleiben können</a>&laquo;.</p>
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		</item>
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		<title>Das Denken verordnen. Über Brigitte Schlieben-Lange</title>
		<link>http://blog.cibera.de/2008/07/14/das-denken-verordnen-uber-brigitte-schlieben-lange/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Sueselbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katalonien]]></category>
		<category><![CDATA[Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[katalanistik]]></category>

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		<description><![CDATA[B. Schlieben-Lange Foto: Univ. Frankfurt Über die Sprachwissenschaftlerin Brigitte Schlieben-Lange (1943-2000). Mitsamt einer kurzen Reflexion über den Nutzen der Variable „Geschlecht“ in der Linguistik. Dem heutigen Idealbild der modernen Frau, die Familie und Berufskarriere zu vereinen weiß, hat Brigitte Schlieben-Lange wohl entsprochen: mit 27 Jahren war sie bereits promoviert, mit 31 Jahren bekleidete sie ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bildrechts"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/schlieben-lange.jpg" width="122" height="152" alt="Brigitte Schlieben-Lange" title="Brigitte Schlieben-Lange" /><br />
<cite>B. Schlieben-Lange<br />
Foto: <a href="http://www.romanistik.uni-frankfurt.de/information/geschichte/">Univ. Frankfurt</a></cite></p>
<p><strong>Über die Sprachwissenschaftlerin Brigitte Schlieben-Lange (1943-2000). Mitsamt einer kurzen Reflexion über den Nutzen der Variable „Geschlecht“ in der Linguistik.</strong> </p>
<p>Dem heutigen Idealbild der modernen Frau, die Familie und Berufskarriere zu vereinen weiß, hat Brigitte Schlieben-Lange wohl entsprochen: mit 27 Jahren war sie bereits promoviert, mit 31 Jahren bekleidete sie ihren ersten Lehrstuhl für Romanische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft in Frankfurt/Main. 1991 wurde sie zur Nachfolgerin des berühmten romanistischen Sprachwissenschaftlers Eugenio Coseriu in Tübingen berufen. Während sie die Sprachwissenschaft mit bahnbrechenden Monographien revolutionierte und verschiedenste Ämter bekleidete, erzog und versorgte sie nicht weniger als vier Kinder.</p>
<p>Viele Nachrufe auf die anno 2000 mit 57 Jahren sehr jung verstorbene Sprachwissenschaftlerin rühmen ihre Doppelrolle als Wissenschaftlerin und Mutter. In einer Gedenkfeier in der Stiftskirche am 22.06.2001 sagte z.B. Peter Koch (Tübingen): „Uns fehlt eine Frau, die uns in beeindruckender Weise vorlebte, wie man mit vollem Einsatz zugleich Wissenschaftlerin, Familienmutter und so vieles andere sein kann.“ (Koch 2001). Wolfgang Raible (Freiburg) hob in seinem Nachruf der Heidelberger Akademie der Wissenschaften hervor, dass Brigitte Schlieben-Lange, obwohl sie zugleich die Mutterrolle meisterte, „doch nie auf einen ‚Frauenbonus’ angewiesen“ gewesen sei (Raible 2001). </p>
<p>Möglicherweise wäre Brigitte Schlieben-Lange ihre Idealisierung als überdurchschnittlich leistungsfähige Frau, die es ganz alleine und allem zum Trotz schafft, unangenehm gewesen, denn sie war keine Person, die sich gern hätte in gesellschaftliche Idealbilder einpassen lassen: Sie war eine Querdenkerin, eine, die hartnäckig und unerlässlich ihren ganz eigenen Blickwinkel verteidigte. <span id="more-46"></span> So hätte sie wohl heute auch an den aktuellen hochschulpolitischen Entwicklungen einiges auszusetzen gehabt: Peter Koch wies in der erwähnten Rede auch darauf hin, dass Brigitte Schlieben-Lange in Fragen der Hochschullehre „für eine Entschleunigung plädierte, die entgegen den schikanösen Tendenzen gegenwärtiger Hochschulpolitik, wieder Freiräume für die Reflexion freigesetzt hätte.“ „Wie ich sie oft sagen hörte“, erinnert sich Koch, „stellte sie sich einen Dienstherrn vor, der uns Professoren dazu verdonnerte, mindestens einen Tag in der Woche ‚nur zu denken’.“ (Koch 2001). </p>
<p>Bekannt wurde Brigitte Schlieben-Lange zunächst durch ihre Einführungen in die Soziolinguistik (1973) und die Pragmatik (1975), die auch ins Spanische, Italienische und Japanische übersetzt wurden. Dass Brigitte Schlieben-Lange die Form der „Einführung“ wählte, um nicht nur einen Überblick über bereits Beschriebenes, sondern auch über von ihr selbst gewonnene Erkenntnisse zu bieten, und dies in einer angenehm klaren und deutlichen Sprache, zeigt, wie sehr es ihr am Herzen lag, ihr breites Wissen an die Studierenden weiterzugeben. Jedoch nicht in der Bedeutung, die sie der Lehre beimaß, sondern auch in ihren Forschungen selbst äußert sich, wie wichtig Brigitte Schlieben-Lange das Thema Bildung war. Ihr Gesamtwerk macht deutlich, dass die Beschäftigung mit Sprache auch immer eine Beschäftigung mit dem Wissen der Sprecher über Sprache und somit mit Wissen und Tradierung von Wissen überhaupt, also Bildung, ist. Ihre Auffassung der Organisation des Sprechens in „Diskurstraditionen“ in ihrem Hauptwerk „Traditionen des Sprechens“ (1983) stärkt die Idee, dass Sprache nicht unabhängig von gesellschaftlich gewachsenen Sprechtraditionen und somit dem Wissen der Sprecher um diese erforschbar ist. Da die Sprechtraditionen und die Unterscheidung zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit für Brigitte Schlieben-Lange eine fundamentale Rolle in Prozessen der Sprachentwicklung spielen, ist auch die Frage des Zugangs der Sprecher zu Bildung sowie die Positionen und Rollen der sprechenden Individuen in der Gesellschaft für ihre Sprachtheorie immer wieder von Belang.</p>
<p>Aber Brigitte Schlieben-Lange ist nicht nur an der Variable Bildung interessiert, weil sie als Faktor von Sprachentwicklungen die Erkenntnisse über Sprache erweitert. Vielmehr ist auch umgekehrt die Beschäftigung mit Sprache wichtig, weil diese Instrument im Bildungsprozess ist. So verharrt zum Beispiel Brigitte Schlieben-Langes Beschäftigung mit dem Katalanischen und dem Okzitanischen nicht, wie in der aktuellen Sprachwissenschaft oft üblich, in einem einseitigen Parteiergreifen für die „aussterbenden Sprachen“, sondern problematisiert den Zwiespalt zwischen dem Ideal der Aufklärung, durch Spracheinheit bürgerliche Partizipation und Bildung zu ermöglichen auf der einen, und der Toleranz gegenüber sprachlicher und kultureller Diversität und dem Recht auf Besonderheit auf der anderen Seite. Ihre Darstellung rückt also nicht so sehr die Sprachen an sich als vielmehr ihren Nutzen für die sprechenden Individuen in den Mittelpunkt. Auch in ihrem letzten Werk „Idéologie, révolution et uniformité de la langue“ (1996) beschäftigt sich Brigitte Schlieben-Lange mit einem Bildungsideal: sie untersucht das Denken der als „Idéologues“ bekannten Gruppe von Spätaufklärern, die es sich nach der französischen Revolution zum Ziel setzten, ein ideologiekritisches Bildungsprogramm zu entwerfen. Dieses sollte insbesondere die Lehrenden darüber aufklären, dass sprachliche Zeichen und Konzepte verschiedene Kombinierung erfahren können und dies dazu führt, dass die Wirklichkeit unterschiedlich kategorisiert und beleuchtet wird. </p>
<p>Dies und die Einsicht der „Idéologues“, dass auch in der Wissenschaft die Ideen in ein bestimmtes Licht gerückt werden können, mag Brigitte Schlieben-Lange fasziniert haben, da auch sie selbst sich immer wieder dazu veranlasst sah, die eigne Disziplin kritisch zu überdenken. Dies ist zum Beispiel auch in ihren wenig umfangreichen und auch weniger bekannten Studien zum Thema „Sprache und Geschlecht“ der Fall. Hier macht sie darauf aufmerksam, dass die frühe Sprachwissenschaft die Frage der „Frauensprache“ allzu biologistisch anging. Sowohl in ihrem Artikel „Frauen – eine ‚Hauptstörvariable’ der Variationsforschung“ in der Festschrift für Wolfgang Pollak (Bandhauer/Tanzmeister 1985) und dem zusammen mit Konstanze Jungbluth verfassten Eintrag im Lexikon der Romanistischen Linguistik (2001) ist diese Kritik nicht so sehr polemisch als eher auf elegante Weise implizit formuliert. Beide Texte weisen zunächst darauf hin, dass die frühe Dialektologie mit Vorliebe Frauen als Informanten auswählte, da man herausgefunden hatte, dass diese traditionelle Sprechweisen länger beibehalten. Zu Anfang des Jahrhunderts stellte man dann jedoch fest, dass die These, dass Frauen durchweg eine konservative Sprache vorweisen, nicht zu halten sei. In einigen Studien kam man zu dem Ergebnis, dass Frauen innovationsfreudiger sprachen als Männer.<sup><a href="http://blog.cibera.de/2008/07/14/das-denken-verordnen-uber-brigitte-schlieben-lange/#footnote_0_46" id="identifier_0_46" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Schlieben-Lange/Jungbluth weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass diese Charakterisierung der &bdquo;Frauensprache&ldquo; als &bdquo;konservativ&ldquo; oder &bdquo;innovativ&ldquo;, den Bezug auf eine als Norm aufgefasste Sprache der M&auml;nner voraussetzt, das Sprechen von Frauen somit generell als Abweichung von der (m&auml;nnlichen) Norm erfasst wird. (Schlieben-Lange/Jungbluth 2001: 333)">1</a></sup> Dass man dies mit Erstaunen feststellte – zum Beispiel in einer von Schlieben-Lange/Jungbluth angeführten weltweiten (!) Befragung zu „Le langage des femmes“ in der Zeitschrift „Orbis“ (Schlieben-Lange/Jungbluth 2001: 333) – kann nur daraus resultieren, dass man die Weiblichkeit und das weibliche Sprechen mehr essentialistisch interpretierte als gesellschaftlich gewachsen und somit von „den Frauen“, egal welchen Alters, welcher Herkunft und gesellschaftlicher Position, als homogener Sprechergruppe ausging. Gegen die Gefahr solcher Verallgemeinerungen, zu denen allerdings schon allein der in der Sprachwissenschaft übliche Begriff „Frauensprache“ verleitet, siedeln Schlieben-Lange/Jungbluth ihre Stellungnahme zum Thema innerhalb der Rollentheorie an und stellen klar: </p>
<blockquote><p>„Sprache ist ein Gefüge von traditionellen sprachlichen Modi oder – moderner ausgedrückt – von Varietäten, die überliefert werden und gerade deshalb gemeinsam sind (Coseriu 1974). Die diesen Prozess tragenden Subjekte sind weiblichen oder männlichen Geschlechts: nicht ihre biologische Zugehörigkeit, sondern die differenzierte Zuordnung bestimmter Aufgaben und der damit verknüpften Rollen konstruiert gesellschaftlich die Geschlechter.“ (Schlieben-Lange/Jungbluth 2001: 332)</p></blockquote>
<p>Aufgrund des „Zusammenwirken[s] mehrerer Faktoren im Umkreis der Geschlechtsvariable“ (334) spricht Schlieben-Lange in ihrem Aufsatz von 1985 von der „Hauptstörvariable Geschlecht“. Dass es dem Forscher so schwer fällt dieses Zusammenwirken zu entschlüsseln, liegt daran, dass die Variable Geschlecht keine feste Größe ist, sondern von kulturell geformten Zuschreibungen abhängig ist und sich somit zu jenen Variablen von Ort zu Ort, im Wandel der Zeit und situationsbedingt, in verschiedener Weise positioniert. Die Ergebnisse von soziolinguistischen Untersuchungen, die die Variable „Geschlecht“ einbeziehen, müssen also im gesellschaftlichen Kontext interpretiert werden und andere Faktoren wie Schichtzugehörigkeit, Alter, Beruf oder Tätigkeitsbereiche nicht nur mit einbeziehen, sondern ihre vielschichtigen Korrelationen mit der Variable „Geschlecht“ erkennen. Dies blieb in vielen bisherigen Untersuchungen jedoch aus:</p>
<blockquote><p>„Anscheinend erfolgt die Zuordnung bestimmter Merkmale zur Variable Geschlecht oft ohne ausreichende Berücksichtigung der den Rollen zugrundeliegenden Kommunikationsbedürfnisse, die nicht notwendigerweise, aber sehr wohl aufgrund der historisch gewachsenen Verhältnisse mit der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht korrelieren.“ (ebda. 335)</p></blockquote>
<p>Es mag daher zu fragen sein – dies bleibt jedoch in den Beiträgen Brigitte Schlieben-Langes unausgesprochen – inwieweit es überhaupt sinnvoll ist, Untersuchungen zu Sprachvarietäten und Sprachwandel an der Variable „Geschlecht“ festzumachen.<sup><a href="http://blog.cibera.de/2008/07/14/das-denken-verordnen-uber-brigitte-schlieben-lange/#footnote_1_46" id="identifier_1_46" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein anderes Bild ergibt sich hingegen in der Pragmatik. Wenn die Gespr&auml;chsstrategien des Sprechers und seine Konversationsziele untersucht werden, kann eine Unterscheidung zwischen dem Gespr&auml;chsverhalten von M&auml;nnern und Frauen schon eher sinnvoll erscheinen. Selbstverst&auml;ndlich ist jedoch auch Gespr&auml;chsverhalten als Resultat der Sozialisation und der an Frauen herangetragenen Rollenerwartungen immer im Wandel begriffenen und gesellschaftlichen, individuellen und situationsbedingten Gegebenheiten ausgesetzt, so dass solche Verhaltensmuster unterwandert, ver&auml;ndert und aufgegeben werden k&ouml;nnen.">2</a></sup> Da die Gruppe der „Frauen“ nun einmal keine homogene ist, wäre zu überlegen, ob statt von einer dichotomen Einteilung in „Männersprache“ und „Frauensprache“, von einem Sprechen auszugehen ist, dass durch vielfältigere und komplexere gesellschaftlichen Rollen bestimmt wird, die Individuen (unter anderem aufgrund ihres Geschlechtes) innehaben.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Tendenz des öffentlichen Diskurses, erneut auf einer durchaus auch biologistisch definierten Trennung zwischen Männern und Frauen zu bestehen, und der Gefahr, dass solche Sichtweisen auch in die Wissenschaft „überschwappen“, sollte man sich nicht nur der Überlegungen von Brigitte Schlieben-Lange zum Thema Sprache und Geschlecht, sondern auch ihrer Auffassung über die Bedeutung der Bildung entsinnen und Lehrenden wie Studierenden das Denken verordnen.  </p>
<p><a href="http://www.romanistinnen.de/frauen/schlieben.html"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/schlieben-la-romanistinnen.jpg" width="250" height="346" alt="Brigitte Schlieben-Lange auf www.romanistinnen.de" title="Brigitte Schlieben-Lange auf www.romanistinnen.de" class="bildrechts" /></a>  <strong>Literatur</strong></p>
<ul>
<li>Koch, Peter. Rede zur Gedenkfeier für Brigitte Schlieben-Lange in der Stiftskirche, 22.06.2001. <a href="http://www.romanistinnen.de/frauen/schlieben.html#gedenkrede">www.romanistinnen.de</a> (29.06.2006)</li>
<li>Raible, Wolfgang: &#8220;Brigitte Schlieben-Lange (25.9.1943 &#8211; 14.9.2000).&#8221; In: Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für 2000, Heidelberg (2001): 124-126.</li>
<li>Schlieben-Lange, Brigitte. 1985. Frauen – eine „Hauptstörvariable“ der Variationsforschung?“ In: Bandhauer, Wolfgang/ Tanzmeister, Robert (Hrsg.): Romanistik Integrativ: Festschrift für Wolfgang Pollak. Wien.</li>
<li>Schlieben-Lange, Brigitte/Jungbluth, Konstanze: Sprache und Geschlechter. In: Holtus, Günter et al. 2001. Lexikon der Romanistischen Linguistik Bd. I,2. Tübingen.</li>
</ul>
<p>Mehr über <a href="http://www.romanistinnen.de/frauen/schlieben.html">Brigitte Schlieben-Lange</a> und andere bekannte und weniger bekannte Frauen in der Romanistik erfahren sie auf der Internetseite des von Frau Prof. Beck-Busse am Institut für Romanische Philologie der Universität Marburg geleiteten Projektes „Frauen in der Romanistik“: <a href="http://www.romanistinnen.de/">www.romanistinnen.de</a>.</p>
<p>___<br />
<a href="http://www.uni-marburg.de/fb10/romanistik/institut/personal/homepages/ks">Kirsten Süselbeck</a> ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanische Philologie der Universität Marburg. Sie studierte Hispanistik, Lateinamerikanistik und Soziologie in Saarbrücken, Chihuahua (Mexiko) und Berlin. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation zu der <em>Asociación de Academias de la Lengua Española</em>. 2004 erhielt sie den Brigitte-Schlieben-Lange-Preis für Katalanistik für ihre Magisterarbeit zu Sprachpolitik und Nationalismus in Katalonien.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_46" class="footnote">Schlieben-Lange/Jungbluth weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass diese Charakterisierung der „Frauensprache“ als „konservativ“ oder „innovativ“, den Bezug auf eine als Norm aufgefasste Sprache der Männer voraussetzt, das Sprechen von Frauen somit generell als Abweichung von der (männlichen) Norm erfasst wird. (Schlieben-Lange/Jungbluth 2001: 333)</li><li id="footnote_1_46" class="footnote">Ein anderes Bild ergibt sich hingegen in der Pragmatik. Wenn die Gesprächsstrategien des Sprechers und seine Konversationsziele untersucht werden, kann eine Unterscheidung zwischen dem Gesprächsverhalten von Männern und Frauen schon eher sinnvoll erscheinen. Selbstverständlich ist jedoch auch Gesprächsverhalten als Resultat der Sozialisation und der an Frauen herangetragenen Rollenerwartungen immer im Wandel begriffenen und gesellschaftlichen, individuellen und situationsbedingten Gegebenheiten ausgesetzt, so dass solche Verhaltensmuster unterwandert, verändert und aufgegeben werden können.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Anatol Stefanowitsch: Reform der portugiesischen Orthographie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 08:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Trapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung: In der noch im Wachstum begriffenen wissenschaftlichen Blogosphäre gibt es kontinuierlich lesenswerte Artikel zu entdecken. Das ist für alle, die sich mit diesem neuen Veröffentlichungsumfeld beschäftigen, keine Neuigkeit mehr. Andere näheren sich diesem Gebiet mit einer gewissen Skepsis, was ja auch verständlich und im freien &#8211; meist ohne editoriale Instanzen auskommenden &#8211; Netz durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vorbemerkung:</em> In der noch im Wachstum begriffenen wissenschaftlichen Blogosphäre gibt es kontinuierlich lesenswerte Artikel zu entdecken. Das ist für alle, die sich mit diesem neuen Veröffentlichungsumfeld beschäftigen, keine Neuigkeit mehr. Andere näheren sich diesem Gebiet mit einer gewissen Skepsis, was ja auch verständlich und im freien &#8211; meist ohne editoriale Instanzen auskommenden &#8211; Netz durchaus angebracht ist. Mit dem ciberaBlog wollen wir aber unter anderem den Beweis antreten, dass es eben <em>sehr wohl</em> lesens- und beachtenswerte wissenschaftliche Texte bzw. gute Hinweise auf wissenschaftliche Themen im Internet gibt. Der Blogartikel des Bremer Linguisten und Juniorprofessors <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/lehrpersonal/stefanowitsch.aspx">Anatol Stefanowitsch</a> ist so einer.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Portuguese-World.png"><img src="http://blog.cibera.de/wp-content/portugiesischsprachkarte.jpg" width="500" height="249" alt="Weltkarte der portugiesischen Sprache" title="Weltkarte der portugiesischen Sprache" /></a><br />
<cite>Bildnachweis: Die portugiesischsprachige Welt (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Portuguese-World.png">Wikipedia</a>)</cite></p>
<p>Im <a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2008/05/26/care-for-a-little-linguistic-necrophilia/">Bremer Sprachblog</a> widmet sich Anatol Stefanowitsch der umstrittenen Reform der portugiesischen Orthographie:</p>
<blockquote><p>Die Reform, auf die sich Portugal mit sieben weiteren portugiesischsprachigen Ländern (nämlich Brasilien, Angola, Mosambik, Osttimor, den Kapverden, Guinea-Bissau und São Tomé e Príncipe verständigt hat), ist die bislang letzte in einer langen Reihe von manchmal mehr, aber meistens weniger gut koordinierten Reformen, die Portugal und Brasilien seit 1911 an ihren jeweiligen Orthografien durchgeführt haben (die englischsprachige Wikipedia hat einen eigenen Eintrag zu diesen Reformen).</p></blockquote>
<p>Sehr schön bringt er die Fehlinterpretationen in der englischsprachigen Presse auf den Punkt und nennt zum Abschluss die lesenswerte Alternative zu den anglo-amerikanischen Fehldeutungen, die Thomas Fischer in der <em>Neuen Züricher Zeitung</em> Ende April veröffentlicht hatte. Doch lesen Sie erst, was das &raquo;Bremer Sprachblog&laquo; zur Reform der portugiesischen Orthographie schreibt: &raquo;<a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2008/05/26/care-for-a-little-linguistic-necrophilia/">Care for a little linguistic necrophilia?</a>&laquo;</p>
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