Daniel Trueba über den Skandal der Entfernung der Büste des Königs

Entfernung der Büste Juan Carlos'
Foto: Massimiliano Minocri, El País

Der spanische Journalismus zeichnet sich seit Jahrzehnten dadurch aus, dass immer wieder auch Kulturschaffende, seien es Schriftsteller oder Regisseure, ihre Stimme erheben. Und dass ihre Artikel zur aktuellen Politik gehört bzw. gelesen und diskutiert werden. Regelmäßig auch journalistisch tätig sind zum Beispiel Juan-José Millás, Carlos Ruiz Zafón oder Rosa Montero, um nur drei bekannte Namen zu nennen. Einer, der nicht nur gute Filme macht, sondern mit politischen Kommentaren immer wieder den Nagel auf den Kopf trifft, ist Daniel Trueba, der jüngere Bruder des oscar-prämierten Fernando Trueba. Neueste Kostprobe: seine heute auf El País veröffentlichte Einschätzung der Skandalisierung der von Bürgermeisterin Ada Colau angeordneten Entfernung der Büste von König Juan Carlos (s. «Barcelona retira el busto de Juan Carlos I de su salón de plenos», auch in El País) aus dem Rathaus von Barcelona:
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Zwei Artikel zur aktuellen politischen Situation in Mexiko

Zwei Lektüre-Empfehlungen zur aktuellen politischen Situation in Mexiko, einmal auf spanisch und einmal auf englisch. Die angegebenen Quellen auf Twitter sowie die Twitter-Accounts der Journalisten sind gleichzeitig Folgeempfehlungen, um bei diesem Thema auf dem Laufenden zu bleiben:

1. «La fuga de El Chapo Guzmán: un túnel del tiempo»

von Javier Garza Ramos (@jagarzaramos) auf El País:

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Orihuela: Keine Angst vor digitalen Medien

José Luis Orihuela im Interview bei Telenoche

José Luis Orihuela von der Universidad de Navarra, den wir schon mehrfach hier im ciberaBlog als ausgewiesenen Kenner der neuen Medien vorgestellt haben, appelliert im Interview mit dem argentinischen TV-Programm Telenoche, dass Eltern und Lehrkräfte die Angst vor digitalen Medien abbauen sollen und sich diese Hilfsmittel gemeinsam mit ihren Kindern und Schülern erarbeiten sollen:

[via @eldoceblog]

Erste Multimedia-Reportage von La Vanguardia

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China construye el ferrocarril que ha de acelerar el progreso de Kenia, Uganda, Sudán del Sur y Ruanda. El proyecto, sin embargo, también es visto como un ejemplo más del capitalismo extractivo de China en África, un neocolonialismo que beneficia a las élites en detrimento de la población.

Am Sonntag wurde in La Vanguardia die Reportage «El tren fantasma de África» veröffentlicht. Laut «La buena prensa» die erste Multimedia-Reportage der Zeitung. Die Texte stammen von Xavier Mas de Xaxás, die Fotografien und Videos von Poldo Pomés. Angereichert wird das Ganze durch Infografiken. Gut gemacht. Wichtiges Thema. Gerne mehr davon, La Vanguardia.

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cibera gratuliert: 20 Jahre Matices

Jubiläumsausgabe 20 Jahre Matices Matices, die Zeitschrift zu Lateinamerika, Spanien und Portugal ist 20 jahre alt geworden, und natürlich gratulieren wir von cibera ganz herzlich zu diesem Jubiläum. Als die Zeitschrift 1994 von Studierenden der Universität Köln gegründet wurde1 , hatte sicher kaum jemand geglaubt, dass das Projekt auch noch zwei Jahrzehnte später bestehen würde.

Als ich für die Jubiläumsausgabe zu 20 Jahre Matices um ein Statement gebeten wurde, musste ich nicht lange überlegen, was ich der Zeitschrift zum Geburtstag ins Jubiläumsheft schreiben könnte:
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  1. Zum Jubiläum empfiehlt es sich das kurze Radio-Interview mit Matices-Chefredakteurin Kyra Sell anzuhören, das zur Zeit auf der Startseite von Matices verlinkt ist. []

Bilder der Solidarität: Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg…

Bilder der Solidarität: Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg aus dem Nachlaß von Alfred Kantorowicz und von Gerda Taro (La maleta mexicana) I El legado de Alfred Kantorowicz y Gerda Taro: la Guerra Civil a través del reportaje fotográfico

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VERNISSAGE MIT BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG
Do 06.11.2014, 19:00 Uhr mit Vortrag von Prof. Dr. Walther L. Bernecker, Univ. Erlangen Nürnberg

Die Ausstellung zeigt einerseits Fotos, die von Mitkämpfern des Schriftstellers Alfred Kantorowicz in der 13. Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg aufgenommen wurden. Andererseits werden Bilder der Exilfotografin Gerda Taro gezeigt, die sie während des Bürgerkriegs in den Jahren 1936/37 erstellt hat. Das Verbindende zwischen diesen bisher weitgehend unbekannten Aufnahmen ist ihr gemeinsames fotografisches Motiv, nämlich das Bataillon Tschapaiew der 13. Brigade, in dem Kantorowicz Informationsoffizier war und ein Buch zu dessen Geschichte noch im Jahr 1938 herausgab. Gerda Taro wiederum, besuchte das Bataillon im Sommer 1937 an der Front nördlich von Córdoba (Andalusien) und fotografierte sowohl den militärischen „Alltag“ dieser Einheit als auch deren Beziehungen zur Zivilbevölkerung. Im Rahmen der Ausstellung findet eine Vortragsreihe mit renommierten Referenten statt. Die Ausstellung wurde von Dr. Benedikt Behrens kuratiert.
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Infographik La Vanguardia: Das Fenster zum Hof

Infographik La Vanguardia – 60 años de vigilancia indiscreta

Das hier schon mehrfach verlinkte Blog «La buena prensa» stellt fortlaufend gelungene graphische Umsetzungen im spanischen Journalismus vor. Gestern wurde dort wieder mal eine hervorragend gestaltete Infographik präsentiert. La Vanguardia hat zum 60. Jahrestag von Hitchcocks Film «Das Fenster zum Hof»1 eine Graphik angefertigt, die es in sich hat. Der Artikel «60 años de vigilancia indiscreta» ist leider nur für Abonnenten im Netz frei zugänglich.
Hier ein Zitat daraus:

Alfred Hitchcock ocupa una peana principal en el retablo mayor del cine por una multitud de motivos, y no el menor es que todo cuanto innovó lo hizo desde el cine de masas. La accesibilidad del cine de Hitchcock, en el fondo, es inseparable de su sustancia cinematográfica pues cuantos elementos introdujo en sus rompecabezas tenían en mente el juego con el público, con sus expectativas y emociones: los consideraba inteligentes y lógicos, y esa condición le servía para tenderles trampas…

Die gut gemachte detailreiche Infographik ist auf La Buena Prensa nach Klick auf das dortige Vorschaubild gut zu sehen: «Te estoy mirando».

  1. Hitchcocks Film heißt im Original «Rear Window» und in der spanischen Übersetzung «La ventana indiscreta». []

Wissenschaftliche Publikationen und Wissenschaftsjournalismus

Zwei interessante Denkanstöße zum Thema wissenschaftliche Publikation und Wissenschaftsjournalismus:

Wortwolke aus dem Artikel von Antonio Argandoña

Einmal weist Antonio Argandoña (Emeritus of Economics and Business Ethics, IESE Business School – University of Navarra) im Artikel «Investigación: incentivos perversos» auf Betrugsfälle in wissenschaftlichen Zeitschriften hin:
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