Archiv für die Kategorie ‘Frankreich’

Digital Humanities 2017 – Von der «Coffee Zone» in Puerto Rico und der «Science Ouverte»

von Markus Trapp — 09.08.2017

Zur Zeit (8.-11.8.2017) findet in Montreal die Konferenz «Digital Humanities 2017» statt. 800 Teilnehmer aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften weltweit treffen sich in Kanada und tauschen sich zu den aktuellen Themen aus. Ein Blick in das Programm und die viel versprechenden Abstracts unterstreicht die zentrale Bedeutung dieser Tagung. Die gestrige Keynote von Marin Dacos (Directeur et fondateur d'OpenEdition. Conseiller scientifique pour Science ouverte Ministère de la recherche France) hat – so war auf Twitter mitzulesen – viel Beachtung ...

Der Intellektuelle als Populist: Michel Onfray

von Markus Trapp — 29.06.2017

[caption id="attachment_2514" align="alignnone" width="500"] Michel Onfray[/caption] In der NZZ ist heute ein Text über Michel Onfray erschienen. Die Parlamentswahlen hat Frankreichs Star-Intellektueller kürzlich mit den Worten «suffrage et enfumage» (zu Deutsch: «Urnengang und Täuschungsmanöver») kommentiert. Mit seinen unbelegten Verschwörungstheorien spricht er wie ein FN-Politiker.

Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore

von Markus Trapp — 13.06.2017

Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt hat Pascale Solon kürzlich einen Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek von Orléans geliefert: «Aufbau von Forschungsdiensten an französischen Universitätsbibliotheken» (Abstract, die Folien werden noch veröffentlicht). Im Rahmen ihres interessanten Vortrages hat Pascale Solon zur Recherche von Forschungsdaten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften in Frankreich das Rechercheportal Isidore vorgestellt: Isidore ist eine Plattform zur Recherche nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich. In einem Metasuchindex werden die unterschiedlichen Quellen gemeinsam abfragbar gemacht und die Trefferlisten verlinken ...

Ein digitales Textformat für die Literaturwissenschaften: die Richtlinien der Text Encoding Initiative und ihr Nutzen für Textedition und Textanalyse

von Redaktion — 29.08.2016

Christof Schöch bezeichnet sich mit eigenen Worten als Digitalen Romanisten. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Computerphilologie sowie Lehrbeauftragter am Institut für Romanistik der Universität Würzburg. In romanische studien hat er einen interessanten Beitrag zu TEI (Text Encoding Initiative) und ihrem Nutzen für Textedition und Textanalyse in den Digital Humanities veröffentlicht, den wir hier republizieren. Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International. Abstract Die stetig voranschreitende Digitalisierung literarischer Texte verschiedenster Sprachen, Epochen und Gattungen stellt die Literaturwissenschaften immer ...