Labex Obvil

Screenshot der Webpräsenz Labex ObvilDie französische Exzellenzinitiative OBVIL ist eine wertvolle Akteurin im Bereich der Digital Humanities. Sie stellt zugangsfreie Volltexte in hervorragender Qualität online zur Verfügung und entwickelt Werkzeuge zur Erleichterung der digitalen Textuntersuchung und graphischen Repräsentation. In Deutschland scheint das Angebot jedoch recht unbekannt zu sein. „Labex Obvil“ weiterlesen

Versteckte Forschungsleistungen sichtbar machen

Wortwolke Forschungsdaten

 

Was passiert eigentlich mit den Produkten, die während des wissenschaftlichen Arbeitens entstehen, aber nicht als Ergebnis in die Publikation einfließen? Das mühsam zusammengestellte Korpus französischer Dichtung des 16. Jahrhunderts, die ausführliche Bibliographie zur Dante-Rezeption im 18. und 19. Jahrhundert, das langwierig linguistisch annotierte Korpus zum Präpositionsgebrauch im Gegenwartsspanischen oder das sorgfältig vorbereitete Interview mit einem Autor werden selten im Anhang der Publikation mitveröffentlicht. Diese vorbereitenden Arbeiten, auf denen die eigentlichen wissenschaftlichen Untersuchungen beruhen, erhalten meist wenig bis gar keine Aufmerksamkeit. Dabei können sie in ihrem Wert durchaus dem einer wissenschaftlichen Publikation gleichkommen.

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Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore

Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt hat Pascale Solon kürzlich einen Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek von Orléans geliefert: «Aufbau von Forschungsdiensten an französischen Universitätsbibliotheken» (Abstract, die Folien werden noch veröffentlicht). Im Rahmen ihres interessanten Vortrages hat Pascale Solon zur Recherche von Forschungsdaten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften in Frankreich das Rechercheportal Isidore vorgestellt:

Recherche nach Forschungsdaten: Isidore

Isidore ist eine Plattform zur Recherche nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich. In einem Metasuchindex werden die unterschiedlichen Quellen gemeinsam abfragbar gemacht und die Trefferlisten verlinken zu den jeweiligen Ressourcen bzw. zu den Speicherorten der digitalisierten Daten. Die Website bietet verschiedene Navigationsebenen für die Recherche an:
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„Forschungsdatenmanagement in der Romanistik“ – Workshop-Bericht und Bitte um Feedback

Am 13.03.2017 fand an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ein Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik statt, der von der AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes und dem Fachinformationsdienst Romanistik veranstaltet wurde.

Angeregt durch Impulsreferate und anschauliche Praxisbeispiele von Thomas Krefeld, Jan Rohden und Christof Schöch wurden in drei Themenblöcken zahlreiche spezifisch romanistische Bedarfe und Probleme herausgearbeitet, die folgende Bereiche betreffen:

  • die derzeitige Nachweissituation,
  • die Anforderungen eines wissenschaftsadäquaten Umgangs mit Forschungsdaten und die zur Verfügung stehenden Infrastrukturen sowie
  • gewünschte Informations- und Beratungsangebote.

Ziel wird es nun sein, darauf aufbauende geeignete Strategien und Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln. Dafür soll die Meinung möglichst vieler RomanistInnen einbezogen werden.

Wenn Sie zu den Ergebnissen des Workshops oder zu den im Vorfeld verschickten Leitfragen Stellung nehmen möchten, Anregungen haben oder zusätzliche Bedarfe melden wollen, freuen wir uns auf Ihre Mail oder Ihren Anruf.

 

(Dieser Beitrag wurde zuvor auf https://www.ulb.uni-bonn.de/de/fid-blog veröffentlicht. Aus archivarischen Gründen wurde er in das ciberaBlog überführt.)

Workshop „Forschungsdatenmanagement in der Romanistik“

Am 13.03.2017 findet an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ein Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik statt, der von der AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes und dem Fachinformationsdienst Romanistik veranstaltet wird.
Ziel ist es, die spezifisch romanistischen Bedarfe im Umgang mit Forschungsdaten zu konkretisieren, um später möglichst passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln zu können. Anhand einschlägiger Beispiele aus der wissenschaftlichen Praxis sollen für die Bedarfsanalyse insbesondere drei Themenbereiche diskutiert werden:

  • Lücken beim Nachweis vorhandener Forschungsdaten / Optimierung der Suche nach Forschungsdaten und Tools unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen Formen und Formate (von digitalen Textsammlungen und Materialien für Editionsprojekte über linguistische Korpora bis hin zu Analyseprogrammen),
  • Probleme bei der konkreten Arbeit mit Forschungsdaten unter Berücksichtigung aller Arbeitsphasen von der Erstellung über die Dokumentation, Nutzung und Speicherung bis hin zum Teilen mit anderen und zur Archivierung,
  • Notwendige Beratungsangebote zum Thema Forschungsdaten.

Der Workshop richtet sich an Romanistinnen und Romanisten, die bereits über Erfahrungen im Umgang mit Forschungsdaten verfügen bzw. mit Blick auf eigene aktuelle oder zukünftige Forschungsvorhaben Interesse an diesem Thema haben.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine persönliche Anmeldung spätestens bis zum 27.02.2017 per Mail gebeten.

 

(Dieser Beitrag wurde zuvor auf https://www.ulb.uni-bonn.de/de/fid-blog veröffentlicht. Aus archivarischen Gründen wurde er in das ciberaBlog überführt.)

 

Meldesystem für romanistische Forschungsdaten online

Ein zentrales Teilprojekt des FID soll, anknüpfend an die Ergebnisse der 2014 von der AG Digitale Romanistik durchgeführten Umfrage, der Unterstützung der Romanistinnen und Romanisten im Umgang mit Forschungsdaten dienen. Wichtige Bausteine des Vorhabens sind ein Meldesystem für Forschungsdaten und zwei Workshops zum Forschungsdatenmanagement, die der FID Romanistik gemeinsam mit der AG Digitale Romanistik durchführen wird.

Das Meldesystem, das in Kooperation mit romanistik.de und der AG Digitale Romanistik entwickelt wurde, ist inzwischen online zugänglich. Dazu wurde die Datenbank auf romanistik.de so erweitert, dass künftig neben herkömmlichen Publikationen und Projekten auch romanistische Forschungsdaten sowie die für deren Bearbeitung einsetzbaren Tools gemeldet werden können. Um eine einfache Nutzung zu gewährleisten, ist das Meldeformular in Aufbau und Design angelehnt an die Eingabemaske für Printpublikationen.

Angezeigt werden die gemeldeten Ressourcen in der Rubrik Forschung, wo es jetzt neben den Unterreitern Projekte, Publikationen und Personen einen neuen Unterreiter mit dem Titel  Ressourcen gibt. Damit besteht künftig die Möglichkeit, auch Forschungsdaten und Tools als wissenschaftlich wertvolle Produkte für die Fachcommunity sichtbar zu machen.

 

(Dieser Beitrag wurde zuvor auf https://www.ulb.uni-bonn.de/de/fid-blog veröffentlicht. Aus archivarischen Gründen wurde er in das ciberaBlog überführt.)