Kulturveranstaltungen März-Im Instituto Cervantes Hamburg

12.03.2012, 19 Uhr

Buchpräsentation: Óscar Hahn – Liebe unter den Ruinen

Das Instituto Cervantes Hamburg freut sich in Zusammenarbeit mit dem chilenischen Generalkonsulat den renommierten, chilenischen Dichter und Essayisten Óscar Hahn vorstellen zu können, der in diesem Jahr auch an der Leipziger Buchmesse teilnehmen wird. Am 12. März haben wir die Ehre eine zweisprachige Lesung seines zuletzt erschienenen Buches anbieten zu können, welche von dem Übersetzer Walter Eckel begleitet wird. Amor bajo las ruinas (Liebe unter den Ruinen) beinhaltet sowohl Themen der Liebe, als auch den Krieg in Afghanistan oder das Erdbeben in Chile im Jahr 2010.

 

Die deutsche Fassung des Werkes ist 2012 im Rimbaud Verlag erschienen. Das Buch kann am Tag der Lesung im Instituto Cervantes erworben werden.

 

Nach der Lesung lädt das chilenische Generalkonsulat zu einem Wein ein.

 

Anmeldung und weitere Informationen unter: 040 530 205 290 oder cultx1ham@cervantes.es

Instituto Cervantes

Chilehaus, Eingang B

Fischertwiete 1

20095 Hamburg

 

Eintritt frei

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25. Todestag Jorge Luis Borges

Jorge Luis Borges (1968, Foto: Wikipedia) Heute vor 25 Jahren, am 14. Juni 1986, ist mit Jorge Luis Borges ein Mensch gestorben, der durch sein Werk und durch seine Begeisterung für die Bücher wie kein anderer für die Welt der Literatur steht. Winston Manrique Sabogal schreibt ein viertel Jahrhundert nach Borges‘ Ableben heute auf El País:

Si a uno le preguntan por un escritor que represente o simbolice el libro y el mundo de la literatura es casi seguro que entre los elegidos esté Jorge Luis Borges (1899-1986). Su pensamiento y su creación literaria y su figura pasaron a ser, aún ya en vida, sinónimo de pasíon y sabiduría literaria. Sin duda es uno de los autores en español más importantes del siglo XX, y uno de los más queridos por los lectores y más admirado por los propios escritores.

Weiter auf El País: «En el río eterno de Borges».

Ich darf bei der Gelegenheit an die Spurensuche nach Borges erinnern, auf die uns vor 2 Jahren Prof. Schneider aus Genf mitgenommen hat.

Foto: Wikipedia

Buch über Kubas Blogosphäre: Buena Vista Social Blog

Buena Vista Social Blog Der Wert eines Landes zeigt sich in seinen Konversationen. Übertragen auf das Netz, kann man mit dem Buch »Buena Vista Social Blog« viel über das aktuelle Kuba erfahren. In das von Beatriz Calvo Peña herausgegebene Werk über die kubanische Blogosphäre führt David de Ugarte im Vorwort sehr treffend ein:

Decía Fernando Flores que “la calidad de un país es la calidad de sus conversaciones“. Y la verdad es que pocas cosas hablan tanto de las identidades dominantes en las Américas – y por tanto de los posibles futuros que nos vienen – como sus blogsferas. Sólo ésto justificaría ya el esfuerzo de este libro: cartografiar las temáticas de una serie de blogs que se identifican como cubanos dentro y fuera de la isla de Cuba es todo un ejercicio de prospección.

Calvo Peña, Beatriz (ed.), Buena Vista Social Blog. Internet y libertad de expresión en Cuba, Aduana Vieja, Valencia, 2010, 332 pp. (ISBN: 9788496846418).

Inhaltsverzeichnis (6 Seiten): PDF

Zu den Autoren des Buches gehören, neben der mittlerweile prominentesten kubanischen Bloggerin Yoani Sánchez (über die wir schon mehrfach im ciberaBlog berichteten), Rafa Rubio, José Luis Orihuela, Aguaya Berlín, Claudia Cadelo, Ted Henken, Emilio Ichikawa, Anidelys Rodríguez, Isbella Alba, Miriam Celaya u.v.m. .

Weitere Informationen gibt es bei der Herausgeberin Beatriz Calvo Peña: Buena Vista Social Blog.

[via eCuaderno]

TOLETUM. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike

Toletum - Netzwerk zur Erforschung der  Iberischen Halbinsel in der Antike

Am Freitag, den 22. und Samstag, den 23. Oktober 2010 findet im Warburghaus in Hamburg dieser Workshop des Arbeitsbereichs Alte Geschichte des Historischen Seminars der Universität Hamburg, des Deutschen
Archäologischen Instituts Berlin-Madrid und des Seminars für Klassische Archäologie der Universität Trier statt.

Zur Zielsetzung des Workshops (aus der Ankündigung der Veranstalter):
„TOLETUM. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike“ weiterlesen

Die Verlagerung des globalen Wohlstands:Implikationen für Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost

Einladung zum GIGA Forum

Die Verlagerung des globalen Wohlstands:

Implikationen für Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost

Vortrag: Prof. Dr. Helmut Reisen (OECD Development Centre)
Moderation: Prof. Dr. Robert Kappel (GIGA)

Termin: Donnerstag, den 23.9.2010, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, Raum 519

[Update 11.10.2010: Die Veranstaltung wurde vom GIGA Institut auch online gestellt und sowohl die Moderation, als auch der Vortrag und die Diskussion können hier nachgehört werden.]

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist eine rasante Schwerpunktverschiebung der Weltwirtschaft zu den Schwellenländern zu beobachten, vor allem zugunsten der wachstumsstarken Bevölkerungsgiganten China und Indien. Der OECD-Report Global Perspectives on Development 2010 diskutiert unter dem Titel Shifting Wealth die weltwirtschaftlichen Auswirkungen, die verbesserten Aussichten für die weltweite Armutsbekämpfung und die Konsequenzen für die Entwicklungspolitik. Daran anknüpfend lautet die Hauptfrage des GIGA Forums: Welche, möglicherweise positiven, Effekte wird die Verlagerung des globalen Wohlstands für verschiedene Weltregionen wie Afrika, Asien, Lateinamerika oder Nahost bringen? Trägt sie zur nachhaltigen Bekämpfung von Armut bei? Wird es weitere neue Wachstumszentren geben?

Prof. Dr. Helmut Reisen ist Forschungsdirektor am OECD Development Centre in Paris. Seine gegen-wärtigen Forschungsschwerpunkte betreffen die Integration Chinas und Indiens in die Weltwirtschaft, aktuelle Fragen der monetären Außenwirtschaft (globale Ungleichgewichte und Währungspolitik) und die Architektur der multilateralen Entwicklungspolitik. (www.oecd.org/dev/reisen)

Prof. Dr. Robert Kappel ist seit 2004 Präsident des GIGA und Professor an der Universität Hamburg und der Universität Leipzig. Seine gegenwärtigen Forschungsthemen sind Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Globalisierung, Wertschöpfungsketten und Armut, Entwicklungstheorie, Transnationale Normbildungsnetzwerke und die Economics of Regional Powers. (http://staff.giga-hamburg.de/kappel)

Javier Marías auf Deutschlandradio Kultur

Javier Marías Radio-Tipp für an Spanischer Literatur Interessierte: Unter dem Titel «Erzählen als Traum und Magie» berichtet Michael Reitz am Dienstag, dem 31. August ab 19:30 Uhr, auf Deutschlandradio Kultur in der Sendung Literatur von einer Begegnung mit dem spanischen Schriftsteller Javier Marías:

Bekannt wurde der spanische Schriftsteller Javier Marías hierzulande mit seinen Romanen „Mein Herz so weiß“, „Morgen in der Schlacht denke an mich“, oder „Der Gefühlsmensch“, – Bücher, deren Auflagen Millionenhöhen erreichten.

Im Jahr 2010 erschien in Deutschland der letzte Band seiner großangelegten Trilogie „Dein Gesicht morgen“, – ein Werk, in dem Javier Marías nach dem Urteil der meisten Literaturkritiker die Summe seines Könnens zieht und es schafft, den Leser über 1600 Seiten lang zu fesseln.

Nach Vollendung dieser monumentalen Mischung aus Spionageroman, erzählter Zeitgeschichte und philosophischen Betrachtungen zu Schuld und Verantwortung verkündete der Autor, keinen Roman mehr schreiben zu wollen.

Foto: Wikipedia

Serendipity – Vom Finden des Nicht-Gesuchten

Blog de Amalio A. Rey Haben Sie schon mal den Begriff Serendipity gehört? Unter Serendipität versteht man:

… eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist.

Auch wenn Sie das Wort noch nicht kannten, haben Sie sicherlich auch schon eigene Serendipity-Erfahrungen gemacht. Etwa wenn Sie beim Recherchieren im Internet unbeabsichtigt nützliche Informationen entdeckt haben.

Amalio A. Rey ist ein großer Anhänger der Serendipity und stellt in seinem aktuellen Blogartikel »8 juegos para provocar serendipias« vor. In einem davon, bei ihm ist es die Nummer 5, heißt es:

Entra a una biblioteca, o a una librería, y elige un punto aleatorio de donde sacar un libro, y disponte a echarle un vistazo. Lo mismo descubres un autor formidable que no conocías o te tropiezas con el negocio de tu vida. Cuando practico este juego me impongo un mínimo de 15-20 minutos para no soltar el libro de inmediato si veo que trata un tema irrelevante, y así doy tiempo a que el libro me diga algo. Una vez la suerte me llevó a uno sobre “veterinaria para perros”, que me obligué a hojear durante un rato. La temática era aburrida para mí, sin embargo el libro contenía detalles interesantes y recuerdo que el prólogo era super original. Algo debo haber aprendido de aquella lectura accidental aunque todavía no sepa para qué me servirá.

Nun können Sie natürlich entgegnen: »Dazu ist mir meine Zeit zu schade, ich gehe doch nicht in eine Bibliothek oder Buchhandlung und riskiere es, meine Zeit mit einem Buch zu vergeuden, das mich womöglich überhaupt nicht interessiert.« – Da mögen Sie recht haben. Eventuell entgeht Ihnen aber auch eine Entdeckung, die Sie sonst nicht gemacht hätten.

Wenn Sie dieses Thema nun aber doch interessiert und Sie die Serendipity jetzt gleich ausprobieren möchten, ohne erst in eine Bibliothek oder Buchhandlung zu gehen, kann ich Ihnen ein Angebot machen. Dieser Blogartikel endet mit einem Zufallslink, der Sie zu einem der 168 bisher im ciberaBlog veröffentlichten Artikel führt. Vielleicht finden Sie ja dort etwas, was Sie gar nicht gesucht haben. Bitte schön: Ihr in die Tiefen des ciberaBlogs führender Zufallslink.

Nachruf auf Miguel Delibes – Der den Ausgegrenzten eine Stimme gab

Miguel Delibes
(Miguel Delibes, im November 2007. Foto: Wikipedia)

Hans-Jörg Neuschäfer: Nachruf auf Miguel Delibes

Am Morgen des 12. März ist Miguel Delibes, Ehrendoktor der Universität des Saarlandes, in Valladolid gestorben. Er wurde 89 und war unbestritten der Grand Seigneur der spanischen Literatur. Dies nicht obwohl, sondern gerade weil er äußerst bescheiden blieb und weil er sich dem Medienrummel hartnäckig entzog. Keines seiner Bücher stand jemals auf der Liste der schnelllebigen Bestseller, aber fast alle haben auf die Dauer hohe Auflagen erreicht und wurden und werden in der gesamten spanischsprachigen Welt millionenfach gelesen – auch ohne die heute üblichen Werbetricks, die Delibes sich ausdrücklich verbeten hat. Mehrere Titel liegen auch in deutscher Übersetzung vor.
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