Plan S und seine Relevanz für Open Access in der Romanistik

Momentan wird viel über den Plan S diskutiert, welcher auf eine stärkere Verankerung von Open Access in Europa abzielt. Auch seine Ausweitung auf die USA steht zur Debatte. Zwar ist die Romanistik von den konkreten Maßnahmen nur mittelbar betroffen; die Großwetterlage für Open Access dürfte aber von dieser Initiative geprägt werden. Aus zwei Gründen ist die Romanistik nur indirekt berührt: Zum einen sind Gebühren für die Veröffentlichung von Zeitschriftenartikeln (article processing charges, APCs) kaum verbreitet, wie auch die Umfrage des FID gezeigt hat. Zum anderen ist die DFG, als wichtigste Förderorganisation für die Romanistik, kein Unterzeichner des Plans. Was die Hintergründe sind:

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Open Access in Lateinamerika

Eine Studie hat auf Basis der in DOAJ gelisteten Zeitschriften die Finanzierungsmodelle von Open Access-Zeitschriften in Lateinamerika und im Mittleren Osten untersucht. Der Anteil Lateinamerikas an diesen Journals ist mit 19 % sehr hoch und entspricht ca. dem vervierfachten Wert aus dem Mittleren Osten.  „Open Access in Lateinamerika“ weiterlesen

Open Access-Publikationen mit Universitätsverlagen

An vielen Universitäten gibt es einen Verlag für Publikationen der Hochschulangehörigen. Diese Angebote sind neben den immer stärker werdenden OA-Angeboten der kommerziellen Verlage FID Romanistik traditionell auf Open Access orientiert. „Open Access-Publikationen mit Universitätsverlagen“ weiterlesen

Open Access-Angebote von Verlagen

Oft werden Publikationen im Open Access und bei Verlagen als Gegensätze betrachtet. Die Umfrage des FID ergab, dass viele OA-Interessierte aber auch weiterhin mit ihrem angestammten Verlag veröffentlichen wollen. Wir geben Ihnen eine Übersicht über romanistisch relevante Verlage, die auf ihrer Website bereits ein Open Access-Angebot zur Veröffentlichung auf einer eigenen oder einer externen Plattform nennen.

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Open Library of Humanities: eine Plattform für Open Access-Zeitschriften

Die Open Library of Humanities ist eine Plattform für Open Access-Zeitschriften. Sie ist eine spezielle Lösung für die Geisteswissenschaften, in denen die Finanzierung vorrangig durch Institutionen geschieht und die Mittel begrenzt sind. Aus diesem Grund werden von den OLH-Journals keine Article Processing Charges (APCs) erhoben, wie sie häufig von Publizierenden für die Veröffentlichung eines naturwissenschaftlichen Zeitschriftenbeitrag zu leisten sind. „Open Library of Humanities: eine Plattform für Open Access-Zeitschriften“ weiterlesen

The Foundry: Wenn ein Literaturwissenschaftler ein spanisches Dorf kauft

‚Gießerei der Mutigen‘ – Ferrería de Bravos – heißt ein verlassenes kleines Dorf in Galizien, das ein Berliner Literaturwissenschaftler gekauft hat. Seit 2017 baut er dort das para-akademische Projekt The Foundry auf.

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Qualitätssicherung bei Open Access-Zeitschriften

Nach einer Recherche von SZ, NDR und WDR haben ca. 5.000 deutsche Wissenschaftler*innen bei unseriösen Verlagen und Online-Zeitschriften veröffentlicht, welche eine Wissenschaftlichkeit zu Profitzwecken nur vorgeben. So lassen sie die veröffentlichten Studien nicht prüfen. Dabei wird ein Peer Review-Verfahren zwar behauptet, aber nicht durchgeführt. „Qualitätssicherung bei Open Access-Zeitschriften“ weiterlesen