Open Science Talk: ein englischsprachiger Podcast

Fragen wie “What ist Open Science?“ werden im Podcast Open Science Talk beantwortet. Bislang wurden 19 englischsprachige Beiträge über Open Access und Open Science veröffentlicht. Sie werden alle mit kurzen Beschreibungstexten, Twitterlinks und ORCID der Interviewpartner*innen präsentiert. Produziert wird er an der UB Tromsø, ist aber von übernationalem Interesse.

Mit wechselnden Gästen geht es beispielsweise auch um Themen wie Missverständnisse und Vorbehalte gegenüber Open Access oder um die Bedeutung und Praxis von peer review, (s. dazu auch den ciberaBlog-ArtikelFID Romanistik). Im Beitrag To Open Access or Not to Open Access? spricht @AysaEkanger von der UB Tromsø über häufige Gründe gegen das Publizieren im Open Access. Sie nennt zuerst eine Blase, aus welcher heraus Publizierenden häufig nicht bewusst sei, wie viele Interessierte keinen Zugriff auf ihre Forschungsergebnisse haben und deren Bibliothek entweder nicht über die entsprechenden Subskriptionen verfügt oder die womöglich gar keinen Anschluss an eine wissenschaftliche Bibliothek haben. Weiter nennt sie als Motivation gegen Open Access eine Sorge um hohe Publikationskosten, um Verlust von Prestige, sowie Missverständnisse zum Verhältnis von Open Access und Qualität.

Speziell zur Romanistik kann man hier anmerken: In fast allen romanistischen OA-Zeitschriften ist das Publizieren kostenlos; bei Monographien ist die Marklage diversifizierter und besteht aus individuellen Angeboten der UniverlageFID Romanistik und der klassischen VerlageFID Romanistik.

In einem anderen Beitrag wird Alice Woods interviewt, senior publishing development editor beim 500 Angestellte umfassenden Wissenschaftsverlag Wiley, der auch romanistische Publikationen anbietet. In diesem Gespräch geht es um das Verhältnis des Verlags zu Open Science und Plan SFID Romanistik sowie um die Rolle von Open Access und Open Science für die Zukunft des Verlags.

Zu den einzelnen Beiträgen gelangt man über die Startseite von Open Science Talk.

Abbildungen: Open Science Talk.

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