Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm April/Mai 2019 | Programa cultural abril/mayo de 2019

Filmvorführung: Das Schweigen der Anderen

Datum: 26/04/2019 von 18:00 bis 21:00

Anmerkungen: Eintritt frei

Ort: Instituto Cervantes (Hamburgo)
Fischertwiete 1, Chilehaus, Eingang B
20095 Hamburg

Das Schweigen der Anderen

Almudena Carracedo, Robert Bahar 

Das Instituto Cervantes und die Rosa-Luxemburg-Stiftung zeigen den Dokumentarfilm über den schweigsamen Kampf der Opfer des Franco-Regimes, die bis heute nach Gerechtigkeit suchen. Der über sechs Jahre gedrehte Film begleitet Opfer und Überlebenden des Regimes in einer Art direktem und intimem Kino, während sie die so genannte argentinische „Beschwerde“ organisieren und einem „Pakt des Vergessens“ über die Verbrechen, die sie erlitten haben, begegnen. Das Filmduo Almudena Carracedo und Robert Bahar erhielt den diesjährigen Goya-Preis für den besten Dokumentarfilm. Auf der Berlinale 2018 wurde der Film mit dem Friedensfilmpreis gewürdigt. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum wird den Film vorstellen und im Anschluss über die Erinnerungskultur in Deutschland und Spanien sprechen. Dr. Schüler-Springorum ist Historikerin und seit 2011 Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Deutsch-jüdische Geschichte, Spanische Geschichte sowie Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Gefördert durch Mittel der Landeszentrale für politische Bildung.

Angaben zum Werk:

Der Franquismus als »emotional regime«

Datum: 22/05/2019 um 19:00

Ort: Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg
(Alemania)

Der Franquismus als »emotional regime«

Prof. Dr. Birgit Aschmann

Mit welchen Mitteln regieren Diktatoren? Zu ihren Herrschaftstechniken gehören nicht nur politische oder militärische Maßnahmen. Vielmehr herrschen sie auch durch ein „emotionales Regime“. Mit dem Vortrag wird der Versuch unternommen, die Strategien und die Entwicklungen der Franco-Diktatur besser zu verstehen, indem ihre Emotionspolitik in den Blick genommen wird. Zunächst geht es darum, die Bedeutung herauszuarbeiten, die der „Faktor Gefühl“ für den frühen Franquismus hatte. Dabei wird sich zeigen lassen, dass die Beobachtung und Instrumentalisierung von Emotionen ein fester Bestandteil des franquistischen Repressionssystems waren. Die gefühlsmäßigen Einstellungen zum Kommunismus wurden als besonders aussagekräftiger Gradmesser für die Integrationsfähigkeit von Bürgerkriegsgefangenen in den franquistischen Staat angesehen. Die rigide Emotionspolitik wich am Ende der Franco-Zeit einem durchlässigeren Regime. Aber die frühen emotionalen Erfahrungen waren von lang anhaltender Wirkung.

Architektur, Umwelt und Nachhaltigkeit

Datum: 28/05/2019 um 19:00

Ort: Instituto Cervantes (Hamburgo)
Fischertwiete 1, Chilehaus, Eingang B
20095 Hamburg
(Alemania)

Architektur, Umwelt und Nachhaltigkeit Instituto de Ciencias de la Construcción Eduardo Torroja (CSIC)

Das Institut Cervantes in Hamburg führt in Zusammenarbeit mit dem Obersten Rat für wissenschaftliche Forschung in Spanien (CSIC) die im vergangenen Jahr initiierte Reihe über Umwelt und Nachhaltigkeit fort. Im Rahmen des Hamburger Architekursommers und des 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses findet in diesem Jahr ein Vortrag und ein Podiumsgespräch zum Thema nachhaltige Architektur statt. Es werden Forschungsergebnisse und Vorschläge zur Optimierung natürlicher Ressourcen und Bausysteme diskutiert, die die Umweltauswirkungen von Gebäuden auf die Umwelt und ihre Bewohner minimieren. Architektonisches Interesse, Komfort und Bewohnbarkeit im Inneren sollen dabei mitberücksichtigt werden. Das Podiumsgespräch beginnt mit einem Anstossreferat von Dr. Carmen Alonso . Die Architektin studierte an der Polytechnischen Universität in Madrid und arbeitet derzeit in der Forschungsgruppe für Bausysteme und Bebaubarkeit in der Bauabteilung des Eduardo Torroja-Instituts für Bauwissenschaften (IETCC-CSIC). Sie ist an zahlreichen Forschungsprojekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Energieeffizienz beim Bauen, bei der Bewertung der Bausysteme und -einrichtungen sowie bei der Analyse ihrer Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebensbedingungen in Wohnräumen beteiligt.

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