Open Access-Bücher: Directory of Open Access Books (DOAB) und Language Science Press

von Christoph Hornung — 16.05.2018, 13:21 Uhr

Das Publizieren von Monographien und Sammelbänden im Open Access ist in der Romanistik vergleichsweise wenig verbreitet. Wesentlich häufiger sind Zeitschriftenartikel im Open Access. Entsprechende Angebote existieren jedoch auch für Bücher. Wir stellen Ihnen zwei davon vor.

Das Directory of Open Access Books (DOAB) ist die Schwester des bekannteren Directory of Open Access Journals (DOAJ). Es wurde 2012 begründet und verzeichnet bereits knapp 12.000 qualitätsgeprüfte Monographien und Sammelbände, darunter auch romanistische:

Ein Blick auf die Verlage in der Trefferliste ergibt ein heterogenes Bild: Neben kommerziellen Verlagen finden sich dort vor allem zahlreiche Universitätsverlage, deren Veröffentlichungen in der Regel parallel gedruckt und im Open Access stattfinden.

Ein Verlag, der sich auf die ausschließlich frei verfügbare Online-Publikation von Büchern konzentriert, ist Language Science Press.

Im Verlagsprogramm finden sich zahlreiche Titel aus benachbarten Disziplinen wie der allgemeinen Linguistik, der Sprachtheorie, der Germanistik, der Skandivanistik und auch bereits aus der Romanistik:

 

 

 

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