Der Kampf gegen Korruption in Lateinamerika und Europa

von Markus Trapp — 01.06.2016, 14:45 Uhr

Korruption


Gerne weisen wir auf eine Veranstaltung im GIGA Institut in Hamburg am Mittwoch, den 15. Juni 2016 von 12:00 – 14:00 Uhr hin, die nicht nur wegen der aktuellen Regierungskrise und des Korruptionsskandals Petrobras (siehe Panama Papers in der SZ: Multiple Depression) in Brasilien von hohem Interesse ist:

Podiumsteilnehmer:

  • Prof. Dr. Detlef Nolte, Direktor des GIGA Instituts für Lateinamerika-Studien, Hamburg
  • Betina Sachsse, Regional Manager Brasilien, Lateinamerika Verein e.V.
  • Antonio Gustavo Gómez, Generalstaatsanwalt der Provinz Tucuman, Argentinien
  • Onyx Dornelles Lorenzoni, Bundesabgeordneter der „Democratas“ und Mitglied des gemischten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Korruptionsskandal Petrobras, Brasilien
  • Nestor Fabio Baragli, Leiter des Planungsstabes der Antikorruptionsbeauftragten der Regierung im Ministerium für Justiz, Sicherheit und Menschenrechte, Argentinien

Moderation: Dr. Heike Dörrenbächer, Leiterin Referat Lateinamerika/Subsahara Afrika Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Korruption hat in einigen Staaten Lateinamerikas endemische Ausmaße angenommen und ist verantwortlich für Gewalt, Armut, Verlust des staatlichen Gewaltmonopols und der Zerstörung demokratischer Strukturen. Woran liegt es, dass Korruption in einigen Ländern ein so hohes Zerstörungspotential beinhaltet? Ist es eine kulturelle Frage oder gar ein kulturelles Erbe, mit dem die Länder belastet sind? Gibt es Handlungsmöglichkeiten, ein Umsteuern zu erreichen? Was hat Brasilien aus den Erfahrungen der WM gelernt? Welche Rolle spielt das Prinzip „compliance“ in den Unternehmen?

Organisation: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit; Kooperationspartner: GIGA German Institute of Global and Regional Studies, Lateinamerika Verein e.V. (LAV). Alle Informationen und Anmeldung auf der Website des GIGA-Institutes. Anmelden kann man sich auch per E-Mail an service@freiheit.org.

Foto: Julián Ortega Martínez „Acabemos con las ratas“ auf Flickr (CC BY 2.0)

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