Der mexikanische Autor Yuri Herrera kommt nach Deutschland: Verführung mit Endzeitstimmung

yuri-herrera2 Auf Deutschlandradio Kultur wird heute der mexikanische Autor, Literatur- und Politikwissenschaftler Yuri Herrera (1970) vorgestellt, der momentan an der Tulane University in Nueva Orleans lehrt. Seine Mexikanische Trilogie «Der König, die Sonne, der Tod» ist im S. Fischer Verlag in der Übersetzung von Susanne Lange erschienen. Der Beirag von Tobias Wenzel mit dem Titel «Verführung mit Endzeitstimmung» kann auf der Website von DKultur oder hier nachgehört werden:

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Da Yuri Herrera im kommenden Monat nach Deutschland kommt, gibt es zwei Gelegenheiten, Lesungen mit ihm zu besuchen:

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Drei Romane, eine Trilogie über „den König, die Sonne, den Tod“, hat Yuri Herrera verfasst, die ihn zum aufregendsten und eigenwilligsten lateinamerikanischen Erzähler der letzten Jahre machen. Die mexikanische Wirklichkeit, die wir aus den Nachrichten kennen – die Welt der Drogenkartelle, der sinnlosen Gewalt, der illegalen Einwanderer in die USA – ist der Boden, auf dem Herrera seine Geschichten ansiedelt. Auf berückende Weise gelingt es ihm, von Figuren zu erzählen, die sich in dieser Wirklichkeit bewegen und zugleich über ihr zu schweben scheinen – wie El Lobo, der die Tochter des Drogenbosses liebt, wie Makina, die auszieht, die Grenze zu queren, wie Alfaki, der nicht anders kann, als den Dreck wegzumachen. Es sind Geschichten aus dem Inneren eines Landes und über das Innerste unserer Welt.

In einem kurzen Video, aus dem auch die beiden hier gezeigten Abbildungen von im stammen, stellt sich der Autor vor und geht im Besonderen auf seine drei bisher erschienenen Romane ein.

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