Auch Universitäten vom Drogenkrieg in Mexiko betroffen

von Markus Trapp — 03.02.2012, 13:42 Uhr

Mexican States with mafia conflicts Der Drogenkrieg beherrscht weite Teile der mexikanischen Gesellschaft. Kaum ein Bereich und auch nur wenige Regionen bleiben von ihm unberührt. Nebenstehende Karte zeigt, in rot eingefärbt, die am stärksten betroffenen mexikanischen Bundesstaaten. Welche Gefahr die in alle Sektoren reichende Macht der Kartelle für den Journalismus des Landes darstellt, hat Laura Schneider im Rahmen der Vorstellung ihrer «Studie zur Pressefreiheit in Mexiko« hier im ciberaBlog dargestellt. In zwei weiteren Artikeln sind wir bereits im Vorjahr auf dieses traurige Kapitel eingegangen: «Maestra Martha: Lieder gegen die Kugeln» (Link) und «Paco Ignacio Taibo II: 8 Thesen und viele Fragen zum Drogenkrieg in Mexiko» (Link).

Heute widmet sich Florian Meyer-Hawranek auf Spiegel Online einem weiteren Bereich, der – wie ich aus persönlicher Erfahrung mit betroffenen mexikanischen Kollegen weiß – unverschuldet und praktisch ohne Schutz seitens staatlicher Autoritäten, in den Drogenkrieg involviert wird, den Universitäten:

Fast 50.000 Opfer hat der mexikanische Drogenkrieg in den vergangenen Jahren gefordert, längst kommen die Opfer aus der Mitte der Gesellschaft: Professoren werden erpresst, Studenten angegriffen.

Aus Mexiko-Stadt berichtet Florian Meyer-Hawranek: Kartelle auf dem Campus.

Foto: Mexican States with mafia conflicts, Quelle: Wikipedia.
Siehe auch Map of the Drug War in Mexico.

  1. Ein Kommentar to “Auch Universitäten vom Drogenkrieg in Mexiko betroffen”

  2. Gravatar

    Alfred Wunter sagt am 29.02.2012 um 11:30 Uhr

    “Ist Mexiko auf dem Weg zum gescheiterten Staat?” Calderóns Ankündigung, die Drogenkartelle zu bekämpfen, jährt sich zum fünften Mal jährt. – Wann geschieht etwas durchschlagendes? .. oder ist es schon zu spät?
    Martin Hochheim untersucht in seinem Buch “Mexiko auf dem Weg zum gescheiterten Staat?” genau dies. Systematisch wissenschaftlich wird hier der Ist-Zustand untersucht. Für ein Fachbuch mit vielen Fachbegriffen ist das Buch trotzdem leicht zu lesen und verstehen.
    Quelle: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/189527.html


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