Ausstellung »Blindes Vertrauen – Bilder als Seismographien des Unsichtbaren«

von Markus Trapp — 06.09.2010, 10:00 Uhr

»Blindes Vertrauen – Bilder als Seismographien des Unsichtbaren«

Queralt Vallcorba vom INSTITUT RAMON LLULL – BERLIN informiert:

Die Ausstellung »Blindes Vertrauen – Bilder als Seismographien des Unsichtbaren« (10.9. – 16.10.2010) thematisiert die sog. »blinden Flecken« in der historischen, politischen und sozialen Selbstwahrnehmung moderner Gesellschaften. Elf internationale KünstlerInnen verhandeln jene neuralgischen Punkte des Verbergens bzw. der Unsichtbarkeit zentraler Problematiken, deren kollektive Ausblendung signifikant für den Zustand einer Gesellschaft und ihre innere und äußere Positionierung ist. Denn im Rahmen einer legitimierten offiziellen Bilderpolitik von Staat, Gesellschaft, Medien und Kunst finden sowohl bewusste als auch unbewusste Selektionsprozesse statt, die bestimmten Kontexten eine prominente und omnipräsente Sichtbarkeit einräumen, anderen wiederum diese dezidiert entziehen und so eine Korrektur von Lesbarkeiten und Sichtbarkeiten vornehmen.

Begleitende Veranstaltungsreihe »LEGENDÄRE WAHRHEITEN«:

Dienstag, den 14. September um 20 Uhr
»Kunst und Krieg« Diskussion mit Àngel Quintana und Simeón Saiz Ruiz

Dienstag, den 5. Oktober um 20 Uhr
»Schurken und Aktivisten« Diskussion mit Montse Romaní und Linda Hentschel, Moderation: Isabell Lorey

Donnerstag, den 14. Oktober um 20 Uhr
»Reporter und Romanciers« Lesungen und Diskussion mit Toni Sala und Paulo Moura, Moderation: Michael Lüders

Samstag, den 16. Oktober ab 18 Uhr
»Mauern und Sperren« Diskussion mit Jumana Emil Abboud (in engl. Sprache) und Finissage

Weitere Informationen: Kunstverein Tiergarten

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