Deutsche Tournee des Orquesta Nacional de España

Vom 15. – 22. April 2010 befindet sich das ORQUESTA NACIONAL DE ESPAÑA unter Leitung des Dirigenten JOSEP PONS mit den Solistinnen KATIA UND MARIELLE LABÈQUE am Klavier auf Deutschlandtornee. 

Orquesta Nacional de España

Programm:

Ginastera: Tänze aus dem Ballett „Estancia“ op. 8
Amargos: Konzert für zwei Klaviere und Orchester
Piazzolla: Tangazo – Variations on Buenos Aires
Ravel: Boléro


DEUTSCHE TOURNEE:

 

Das ORQUESTA NACIONAL DE ESPAÑA

Mit dem Beginn der Arbeit von Josep Pons als Chefdirigent in der Saison 2003/2004 begann für das über 60 Jahre alte Orquesta y Coro Nacionales de España (OCNE) ein neuer Abschnitt in seiner Karriere. Unter Pons’ Leitung wurden die Organisation und das Image des OCNE modernisiert und seine künstlerischen und kulturellen Ambitionen in regelmäßigen Konzertserien in Madrid ebenso verwirklicht wie in neuen Projekten und zusätzlichen Aktivitäten, wie beispielsweise Konferenzen, Ausstellungen und Treffen mit Komponisten.

Eine bemerkenswerte Initiative „Carte blanche für…“ umfasst mehrere orchestrale und kammermusikalische Konzerte, die einem zeitgenössischen Komponisten gewidmet sind. Hans Werner Henze, George Benjamin, Henri Dutilleux, Elliott Carter und Sofia Gubaidulina erhielten die „carte blanche“ in den vergangenen Spielzeiten, in der laufenden Saison widmet sich die Konzertreihe Cristóbal Halffter.

Auf diesem Wege baut das OCNE sein Interesse für Neue Musik kontinuierlich aus. Über die Jahre hat dies zu einer großen Zahl von Auftragskompositionen und Premieren geführt, sowie zur Anwesenheit großer Maestri wie Strawinsky und Hindemith, Halffter, Penderecki und Benjamin.

In der jüngsten Vergangenheit waren unter anderem die Dirigenten Semyon Bychkov, Leonard Slatkin, Marc Minkowski und Gustavo Dudamel zu Gast beim OCNE.

Viele der führenden Vokal- und Instrumentalsolisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben gemeinsam mit dem OCNE musiziert, in der jüngeren Zeit waren das u.a. Frank Peter Zimmermann, Hilary Hahn, Han-Na Chang, Elisabeth Leonskaja, Jean-Yves Thibaudet, Christian Zacharias, die Brüder Capuçon, Joshua Bell, Truls Mørk, Gil Shaham, Lang Lang und Anne-Sophie Mutter.

Neu ist in dieser Saison die Rückkehr in den Plattenmarkt. Mit der Deutschen Grammophon sind drei Einspielungen geplant (Amargós’ Sonanta suite, de Fallas El amor brujo und Noche de boleros). Weitere Einspielungen sind dem katalanischen Komponisten Benet Casablancas sowie César Camarero gewidmet.

Das Orquesta und der Coro Nacionales de España (OCNE) sind Teil des Instituto Nacional de Artes Escénicas y la Música (INAEM) des Kulturministeriums. Königin Sofía ist seine Ehrenpräsidentin.
 

Die Solistinnen KATIA UND MARIELLE LABÈQUE

Die beiden Schwestern Katia und Marielle Labèque bilden ein stark kontrastierendes, aber doch höchst kommunikatives Klavierduo. Ihr Repertoire birgt Widersprüchliches und Überraschendes von Bach, gespielt auf Instrumenten der Zeit, bis zu zeitgenössischen Komponisten des 21. Jahrhunderts. Ihre erste Einspielung von Gershwins “Rhapsody in Blue” bei Philips erhielt unmittelbar nach dem Erscheinen eine goldene Schallplatte. Seither machten Katia und Marielle Labèque zahlreiche Aufnahmen für Philips, Sony und EMI.

Katia und Marielle Labèque machen weltweit eine außergewöhnliche Karriere und konzertieren mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Leipzig Gewandhaus, London Symphony, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Filarmonia della Scala, Philadelphia Orchestra, Bayerischer Rundfunk, Dresden Staatskapelle sowie den Wiener Philharmonikern.

Inzwischen sind sie fixe Programmpunkte bei Festivals wie Berlin, Blossom, the Hollywood Bowl, Luzerne, Ludwigsburg, Mostly Mozart New York, The Proms, Ravinia, Rheingau, Ruhr, Schleswig Holstein, Tanglewood, Schubertiade in Schwarzenberg und den Salzburger Osterfestspielen sowie Salzburger Mozartwoche.

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