Politische Ikonografie und Ökologie der Mega-Stadt-Landschaft

von Markus Trapp — 27.05.2016, 13:53 Uhr

Warburg-Haus Das Warburg-Haus in Hamburg hat nicht nur eine neue Website und seit dieser Woche sogar einen eigenen Twitter-Account, sondern bietet der an Kultur und Wissenschaft interessierten Öffentlichkeit stets ein informatives Angebot an Veranstaltungen. Den Leserinnen und Lesern des ciberaBlogs sei dieser Vortrag am kommenden Dienstag empfohlen:

Politische Ikonografie und Ökologie der Mega-Stadt-Landschaft
Vortrag von Peter Krieger, Universidad Nacional Autónoma de México, im Warburg-Haus (Heilwigstr. 116, Hamburg), am Dienstag, den 31. Mai 2016 um 19 Uhr.

Peter Krieger, 1996 Promotion an der Universität Hamburg (Graduiertenkolleg Politische Ikonografie), seit 1998 Forschungsprofessur am Institut für Ästhetische Forschungen an der mexikanischen Nationaluniversität; 2004 bis 2012 Vizepräsident des internationalen Kunsthistorikerverbandes CIHA/UNESCO; 2007 bis 2014 Mitarbeit am Forschungsprojekt Transcultural and Transhistoric Efficiencies of the Baroque Paradigm, University of Western Ontario; 2010 bis 2014 im Beirat des Stadtentwicklungsministeriums von Mexiko-Stadt. Forschungen und Publikationen zu den Themen: Bild und Geschichte von Stadt und Landschaft im 20. und 21. Jahrhundert; Ästhetik und Ökologie der Megastädte; Politische Ikonografie von Stadt und Architektur. 2016 hat Peter Krieger die Aby-Warburg-Stiftungsprofessur inne.

via Warburg-Haus
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La historia negra del cine mexicano

von Markus Trapp — 20.05.2016, 11:26 Uhr

La historia negra del cine mexicano

Zwischen den 30er- und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebte das mexikanische Kino (s)eine große Zeit. Die ist lange vorbei. Das Filmschaffen des Landes erlebte danach eine Krise, die praktisch bis heute andauert. Andrés García Franco hat basierend auf dem Buch seines Großonkels Miguel Contreras Torres einen Dokumentarfilm zu dieser Thematik gedreht.

Después de estudiar cine redescubro el libro escrito por el tío de mi madre, Miguel Contreras Torres, La historia negra del cine mexicano. A través de sus investigaciones se me reveló la situación que le tocó vivir, de cómo vio morir una industria de cine exitosa a manos del monopolio de salas de cine perpetrado por William O. Jenkins. A través de un collage fílmico se muestra el pasado para así evitar el riesgo de cometer los mismos errores en la era del cine digital.

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Kulturprogramm / Programa cultural Instituto Cervantes Hamburg Mai 2016

von Instituto Cervantes Hamburg — 10.05.2016, 10:47 Uhr

VERNISSAGEfoto 02.05.16klein
MO, 02.05.
16:00 Uhr
INSTITUTO CERVANTES

Exposición fotográfica I Fotoausstellung: After Schengen –  European Borders von Ignacio Evangelista

Exposición I Ausstellung: 03.05. – 24.05.2016
Mo – Do 10:00 – 18:30 Uhr, Fr 10:00 – 14:30

Hace tan solo 20 años los pasos fronterizos entre los estados de la Unión Europea estaban todavía en pleno funcionamiento. Después del Acuerdo de Schengen se suprimieron los controles en las fronteras, y se permitió la libre circulación de las personas. La exposición After Schengen de Ignacio Evangelista muestra los antiguos pasos fronterizos abandonados, y ofrece al espectador una mirada hacia el pasado de Europa, en el que todavía existían las fronteras, y la unión y libertad de circulación solo era una idea.

Ignacio Evangelista (Valencia, 1965) es licenciado en Psicología por la Universidad de Valencia. En las series fotográficas muestra la relación, en ocasiones contradictoria, entre lo natural y lo artificial, entre lo animado y lo inanimado. Aunque las diferentes series pueden ser formalmente muy distintas entre sí, siempre subyace un tema común a todas ellas relacionado con la huella de lo humano.

Vor 20 Jahren herrschte an den Grenzen der europäischen Staaten noch reger Betrieb. Seitdem das Schengen-Abkommen den Weg hin zur Reisefreiheit innerhalb Europas geebnet hat, verfallen die einstigen Grenzübergänge. Die Ausstellung After Schengen von Ignacio Evangelista zeigt die alten, verlassenen Grenzposten der Europäischen Union. In den Fotos wird der Betrachter eindrücklich mit Rudimenten aus einer anderen Zeit konfrontiert, in der nationalstaatliche Grenzen in Europa noch stark, die heutige Einheit und Freiheit nur Ideen waren.
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Faszinosum Teotihuacán

von Markus Trapp — 09.05.2016, 14:25 Uhr

Teotihuacán

Auch wenn man sich etwas weniger Trommelwirbel und dramatisiertes Laienspiel zwischen Terra X und Galileo wünschen würde, gibt die Doku «Schätze aus der Unterwelt» einen Einblick in die faszinierende Welt, die schon vor der Entdeckung durch die Azteken in Teotihuacán herrschte:

Die Pyramidenstadt Teotihuacán in Zentralmexiko gilt bis heute als eines der größten Rätsel der Archäologie. Niemand weiß, wer die Herrscher der Stadt waren oder warum sie plötzlich verlassen wurde. Mit der Entdeckung eines unterirdischen Tunnelsystems durch den Archäologen Sergio Gómez ist es nun gelungen, die glanzvolle Vergangenheit der Tempelstadt zu entschlüsseln.

[…]

Der mexikanische Archäologe Sergio Gómez hat einen geheimnisvollen Tunnel entdeckt, der unter die zentrale Pyramide der Stadt führt. Am Ende des Tunnels könnte ein Kultplatz, womöglich sogar das lang gesuchte Herrschergrab warten. Über 1.800 Jahre war der Tunnel verschlossen gewesen. Mit jedem Meter dringen die Archäologen weiter in die Glaubenswelt der Bewohner Teotihuacáns vor, eine Welt voll bizarr anmutender Opferrituale und märchenhafter Jenseitsvorstellungen.

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‘Don Quijote’ jenseits von Cervantes

von Markus Trapp — 19.04.2016, 18:00 Uhr

Lithografie „Don Quijote“ von Salvador Dalí, 1956/57

Lithografie „Don Quijote“, Salvador Dalí 1956/57

Ein Lektürehinweis zum 400. Todestag von Cervantes und Shakespeare am kommenden Samstag, den 23. April:

Auf die Frage, ob er sich eher mit Don Quijote oder mit Sancho Panza identifizieren würde, hat der spanische Schriftsteller Andrés Trapiello (Premio Nadal 2003) und Essayist seine ganz eigene Antwort:

Con quien uno de verdad se identifica leyendo el Quijote, le dije a aquella muchacha, es… con Cervantes, con su manera de ver las cosas y presentárnoslas.

Weiter auf El País: El ‘Quijote’ más allá de Cervantes

Konferenz zu Mesoamerikanischen Manuskripten an der Bodleian

von Markus Trapp — 08.04.2016, 14:22 Uhr

Mobile laboratory for instrumental analysis (MOLAB), Foto: Bodleian

Die Bodleian, die Bibliothek der Universität von Oxford, oraganisiert eine Internationale Konferenz zu Mesoamerikanischen Manuskripten, deren Titel auch schon das Programm umreisst: «Mesoamerican manuscripts: new scientific approaches and interpretations»:

This conference brings together an outstanding panel of scholars and experts in Mesoamerican studies. They will be sharing their knowledge and recent findings on the making and historical significance of the Bodleian’s and other early, pictorial Mesoamerican manuscripts, situating them in the context of the pre-Columbian and colonial societies that produced them, describing the world they depict, and reflecting upon their meaning in contemporary Mexico and beyond.

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«Somos Cuba» – Bemerkenswerte Dokumentation „aus“ und nicht nur „über“ Kuba

von Markus Trapp — 01.04.2016, 14:07 Uhr

Somos Cuba

In letzter Zeit werden Wegen des Wandels in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA verstärkt Dokumentationen über Kuba gezeigt. Diese hier aus Kuba (die Betonung liegt aus aus, und eben nicht nur über) ist aber ganz besonders sehenswert und aufschlussreich. «Somos Cuba» kann noch bis zum 6. April 2016 online betrachtet werden:

Sieben Jahre lang drehte der Gelegenheitsarbeiter Andres für diesen einzigartigen Dokumentarfilm mit einer kleinen Videokamera sein direktes Umfeld. Die Filmemacherin Annett Ilijew schmuggelte das Material aus Kuba heraus und montierte den Film.

Die 90-minütige Dokumentation kann auf der Website des WDR nachgeschaut werden.
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DLF-Feature zur Krise in Brasilien

von Markus Trapp — 22.03.2016, 17:06 Uhr

Demonstration in Brasilien - Januar 2016

Der Politikwissenschaftler Daniel Flemes im DLF-Gespräch mit Jürgen Zurheide: „Da ist ein fruchtbarer Boden für autoritäre politische Konzepte“

Die brasilianische Demokratie befinde sich derzeit zweifelsohne in einer schweren Krise, sagte der Politikwissenschaftler Daniel Flemes im DLF. Zur Krise des politischen Systems komme außerdem eine veritable Wirtschaftskrise. Das sei ein fruchtbarer Boden für autoritäre politische Konzepte.

Weiterlesen auf der Website des DLF.

Foto: dfactory auf Flickr, CC BY 2.0.