Open Access-Bücher: Directory of Open Access Books (DOAB) und Language Science Press

von Christoph Hornung — 16.05.2018, 13:21 Uhr

Das Publizieren von Monographien und Sammelbänden im Open Access ist in der Romanistik vergleichsweise wenig verbreitet. Wesentlich häufiger sind Zeitschriftenartikel im Open Access. Entsprechende Angebote existieren jedoch auch für Bücher. Wir stellen Ihnen zwei davon vor.

Das Directory of Open Access Books (DOAB) ist die Schwester des bekannteren Directory of Open Access Journals (DOAJ). Es wurde 2012 begründet und verzeichnet bereits knapp 12.000 qualitätsgeprüfte Monographien und Sammelbände, darunter auch romanistische:

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Zur Erstausgabe des Quijote

von Markus Trapp — 09.05.2018, 16:04 Uhr

Wer anlässlich des heutigen Quijote-Jubiläums (heute auf den Tag genau vor 413 Jahren, am 9. Mai 1605, erschien die erste Ausgabe), wissen möchte, wie die Erstausgabe von Cervantes‘ Don Quijote vorbereitet wurde und wie viele Schriftsetzer zum Beispiel mit ihr befasst waren, der sei auf den interessanten Artikel von Francisco Rico verwiesen:

Central y básica es desde luego la hipótesis de que la princeps de 1604 (con fecha de 1605) fue preparada en concreto por cuatro cajistas, que primero se fueron turnando en el quehacer y después, en la segunda mitad del volumen, trabajaron al mismo tiempo, cada uno en un cierto número de cuadernos. La conjetura, punto de partida para otras imprescindibles aportaciones del propio Flores, se funda en la combinación de dos géneros de indicios: tipográficos y ortográficos.

Lesen die den kompletten Artikel im Centro Cervantes Virtual: Componedores y grafías en el Quijote de 1604. (Sobre un libro de Robert M. Flores)

[via @cvc_cervantes]

Kaffeehaussitzer stellt Literaturblogs vor (u.a. auch zur baskischen Literatur)

von Markus Trapp — 02.05.2018, 16:06 Uhr

Screenshot des Blogs 'Bouvard & Pécuchet – Archäologien des Lesens'

Uwe Kalkowski – mit dem sehr lesenswerten Twitteraccount @cafehaussitzer – ist Buchhändler, hat Verlagswirtschaft studiert und ist Marketingleiter des RWS Verlags in Köln. Als Kaffeehaussitzer bloggt er über Bücher, Literatur und Leseerlebnisse. Ende jeden Monats stellt er auf buchmarkt.de einen Überblick von lesenswerten Blogartikeln des Monats aus der Bücherwelt zusammen. Sein Netzrückblick ist eine interessante Quelle, um gute Bücherblogs zu entdecken. Exemplarisch sei seine aktuell veröffentlichte April-Ausgabe empfohlen, wo er u.a. auf Blogartikel zur Literatur des Baskenlandes hinweist:
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OAPEN-CH-Projekt des SNF: Open Access macht Bücher sichtbarer

von Markus Trapp — 30.04.2018, 14:51 Uhr

Eine interessante Studie des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung: Der SNF untersuchte, welchen Effekt die freie Zugänglichkeit von Open-Access-Monographien auf die Nutzung, die Sichtbarkeit, die Reichweite und die Verkaufszahlen hat und wie die Autorinnen und Autoren Open-Access-Monographien wahrnehmen:

Wenn wissenschaftliche Bücher digital und kostenlos zugänglich sind, vergrössert sich ihre Reichweite. Der Einfluss von Open Access auf die Verkausfzahlen ist gering. Dies zeigt das Pilotprojekt OAPEN-CH des SNF.

​Open Access wirkt sich im Vergleich zu reinen Printpublikationen in vielen Bereichen positiv aus: Frei zugängliche Monographien weisen eine höhere Sichtbarkeit auf, ihre internationale Reichweite ist grösser und sie werden häufiger genutzt. Gleichzeitig lässt sich statistisch gesehen weder ein negativer noch ein positiver Effekt auf die Verkaufszahlen feststellen. Ausserdem variieren die Kosten für wissenschaftliche Open-Access-Bücher stark. Sie widerspiegeln die unterschiedlichen Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und Budgetierungspraxen der Verlage.

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Beziehungsweise(n) – Relationen und Relationalität in den Literaturen und Kulturen der Romania

von Markus Trapp — 20.04.2018, 19:10 Uhr

Die DRV-Sommerschule hat mit «Beziehungsweise(n)» ein interessantes Thema gewählt. Alle Nachwuchswissen-schaftler*innen der romanistischen Literatur- und Kulturwissenschaften (M.A.-Student*innen höherer Fachsemester, Doktorand*innen, Postdoktorand*innen), die sich mit den im Call for Papers erwähnten Fragestellungen beschäftigen, sollten eine Bewerbung bis zum 31. Mai 2018 in Erwägung ziehen. Im CfP heißt es:
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Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks

von Markus Trapp — 11.04.2018, 18:15 Uhr

Im «DHd-Blog – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum» schreibt Malte Vogl über Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks:

Eine relativ neue Entwicklung im Bereich der Software-Entwicklung ist das sogenannte „literate programming“, wobei ein Programm eher narrativ mit starkem Fokus auf die Lesbarkeit des Codes geschrieben wird. Dieses Paradigma ist besonders für wissenschaftliche Fragestellungen in der Lehre interessant.

Ein Vorreiter in diesem Gebiet sind Jupyter Notebooks, oder kurz Notebooks, in denen neben Quellcode auch Markdown- oder Latex-Texte erlaubt sind.

[…]

Ein Ansatz, um den Einstieg in erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks für Forschungseinrichtungen zu erleichtern, ist die Bereitstellung von „Publikations-Bausätzen“ für die Darstellung von Notebooks, zum Beispiel basierend auf Container-Technologie, durch Infrastruktur-Initiativen wie DARIAH-DE.

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Carlos Scolari: Forschungsprojekt zur ‚Transmedia Literacy‘

von Markus Trapp — 03.04.2018, 10:20 Uhr

Adolescencia y cultura digital

30 Forschende aus acht Ländern haben drei Jahre lang das Thema “Transmedia Literacy” untersucht. Carlos Scolari (Departament de Comunicació, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona) berichtet:

Las nuevas narrativas digitales no se enseñan en la escuela: contar una historia en Instagram, elegir el mejor foco para una foto, escribir fanfiction o armar un meme son competencias que se aprenden en red. En este texto, el Doctor en Comunicación Carlos Scolari resume las conclusiones de “Transmedia Literacy”, un proyecto que involucró a más de 30 investigadores de ocho países durante tres años e indagó en las actividades mediáticas de los adolescentes en diferentes entornos sociales, geográficos y educativos.

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Repositorien und ihre Bedeutung für die Forschenden

von Markus Trapp — 22.03.2018, 09:48 Uhr

Prof. Dr. jur. Ellen Euler hat die Folien ihres Vortrages auf dem KOBV Berlin-Brandenburg Workshop zu Repositorien (Berlin, 21.03.2018) veröffentlicht.
Ihr Input geht folgenden drei Leitfragen nach:

  1. Wie müssen Repositorien aufgebaut sein, damit dort mehr Beiträge von WissenschaftlerInnen veröffentlicht werden?
  2. Was hindert WissenschaftlerInnen daran, Repositorien für die Veröffentlichung Ihrer wissenschaftlichen Beiträge zu nutzen?
  3. Was ist von Seiten der Bibliotheken notwendig, damit WissenschaftlerInnen Repositorien ganz selbstverständlich für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlichen Beiträge verwenden und einen Mehrwert darin sehen?

Die weitere Zusammenfassung und die Folien finden Sie auf Zenodo: Repositorien und ihre Bedeutung für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.