apropos [Perspektiven auf die Romania] – eine neue romanistische Open Access-Zeitschrift

Von Christoph Hornung und Markus Trapp.

apropos ist der Name einer neuen romanistischen Fachzeitschrift. Sie wird von romanistischen Wissenschaftler*innen der Universität Rostock herausgegeben, namentlich von Christoph Behrens, Beate Kern, Joris Lehnert und Stefan Serafin. Unter Vermittlung des FID Romanistik wird sie von der Hamburg University Press an der SUB Hamburg gehostet.

Die Zeitschrift hat sich zum Ziel gesetzt, „die verschiedensten Facetten der Romania aus einer fachübergreifenden, Disziplinen vereinenden und kulturwissenschaftlichen Perspektive“ zu beleuchten. Dabei sollen auch junge und etablierte Forschende in Austausch gebracht werden, auch studentische Beiträge sollen in einem Mentoringprogramm die Möglichkeit zur Publikation erhalten.

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Spanische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme online

Ein neuer Fundus mit historischem Filmmaterial wird von RTVE in Zusammenarbeit mit der Filmoteca Española online bereitgestellt. Es handelt sich um mehr als 700 Stunden Material und 4.000 Videos. Das Angebot ist für mobile Endgeräte und Smart TVs optimiert und ist ein wertvoller Fundus für Interessierte an der spanischen Film -und Fernsehgeschichte. Er umfasst sowohl Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus der spanischen Filmhistorie.

Über den eingebetteten Player kann beispielsweise Luis Buñuels Kurzfilm Un chien andalou (1929) angesehen werden:

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DFG-Fortsetzungsantrag für FID Romanistik bewilligt

Die Universitätsbibliothek Bonn und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betreiben seit 2016 im Rahmen des Förderprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft den Fachinformationsdienst Romanistik. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase (2016-2018) wurde von der DFG nun der Fortsetzungsantrag bewilligt. Die Ziele der kommenden dreijährigen Förderphase (2019-2021) bauen auf den bisherigen Vorhaben auf und wurden um weitere Punkte zur Unterstützung der Wissenschaft erweitert.

Was haben wir uns vorgenommen?
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Spanische Häftlinge im KZ Dachau

Damián Morán Dauchez hat 2010 und 2011 ein Forschungsprojekt über spanische Insassen im KZ Dachau durchgeführt. Dass es in nationalsozialistischen Konzentrationslagern spanische Inhaftierte gab, ist gemäß Dauchez‘ Beobachtung in Spanien bekannt, aber kaum in Deutschland. „Spanische Häftlinge im KZ Dachau“ weiterlesen

Fachreferat Romanistik – Bericht zur Fortbildungsveranstaltung in Bonn

Am 9.11.2018 kamen knapp 20 Fachreferentinnen und Fachreferenten der Romanistik aus Deutschland und der Schweiz zum Austausch in Bonn zusammen. Der FID Romanistik hatte in Verbindung mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des VDB (Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare) zu einer Fortbildung eingeladen, die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bot. Dabei wurden insbesondere die Themenbereiche Erwerbung und Lizenzierung, Fachportale und Bibliographien sowie Open Access und Forschungsdaten in der Romanistik vertieft diskutiert.

Ein wichtiges Anliegen war es auch, über die Angebote des FID Romanistik in diesen Bereichen zu informieren. Da die Fachreferentinnen und Fachreferenten oft der erste Anlaufpunkt bei Fragen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der jeweiligen Universitäten sind, kommt ihnen eine bedeutende Rolle in der Vermittlung der spezifischen Dienstleistungen des FID zu. „Fachreferat Romanistik – Bericht zur Fortbildungsveranstaltung in Bonn“ weiterlesen

Die Faszination des bewegten Bildes

Ende November fand die 16. Ausgabe der auf Videokunst spezialisierten LOOP Barcelona statt. Über 4.500 überwiegend professionelle Besucher trafen sich zum intensiven Austausch rund um die internationale Videoproduktion.

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas.

LOOP Barcelona Barcelona. Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt. Videos, kurze Filmchen mit bewegten Bildern, haben seit vielen Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten: ob als Nachrichtenclip im Online-Newsportal, als Do-it-yourself- oder Influencervideo auf Youtube, als Kochanleitung auf Social Media-Seiten oder als Animationsfilm für Kinder auf dem iPad. Spätestens mit den ersten Video-Experimenten Nam June Paiks in den 1960er Jahren haben von Künstlern produzierte Kurzfilme auch Einzug in den Kunst- und Ausstellungsbetrieb gehalten. Heute ist das Medium Video aus dem Kunstbetrieb nicht mehr wegzudenken. Und auch der Sammlermarkt für zeitbasierte Medienkunst wächst kontinuierlich.
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Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert

Spanischsprachige Filme im Original mit Untertitel gehen auf Wanderschaft durch Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz – dafür sorgt der Filmverleih CineGlobal mit der Filmtournee Cinespañolatino.

Ein auf der Website etwas versteckter Newsletter erweist sich als besonders nützlich: Durch die  Angabe der eigenen Stadt oder Region wird man gezielt über die Filmvorführungen vor Ort informiert. So flattert einmal monatlich eine Mail mit den Terminen in der jeweiligen Stadt herein. „Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert“ weiterlesen

Die Revista Mercurio und Federico García Lorca

Mercurio ist eine frei zugängliche Kulturzeitschrift aus Spanien. Die aktuelle Ausgabe ist Federico García Lorca gewidmet. Andere literarische Themenschwerpunkte waren in den letzten Ausgaben die zeitgenössische Literatur Portugals, María Moliner oder Benito Pérez Galdós anlässlich seines 175. Geburtstages im Jahr 2018.

Im Zentrum der aktuellen Beiträge stehen verschiedene Aspekte der Figur Lorcas. So schreibt Andrés Soria Olmedo (Universität Granada) über die Aktualität des Dichters, Víctor Fernández (La Razón) über die Transferierung des Nachlasses von Madrid nach Granada und Encarna Alonso Valero (Universität Granada) über Lorcas Frauenfiguren. „Die Revista Mercurio und Federico García Lorca“ weiterlesen