Jahrzehntelange Arbeit am Nachruf Fidel Castros

von Markus Trapp — 05.12.2016, 09:33 Uhr

nachruf-castro

Fidel Castro wurde gestern in Santiago de Cuba beigesetzt. Damit endete auch die neuntägige Staatstrauer in Kuba. Gina Lamb hat in der New York Times zusammen mit 16 Redakteuren der Zeitung einmal untersucht, wie sich die Presse im Laufe der Jahrzehnte auf den Nachruf für den kubanischen Revolutionsführer vorbereitet hat. Dabei ist dem Team der New York Times auch ein interessantes Pressestück über den Wandel der Medien gelungen. Lang, aber höchst lesenswert.
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27. Lateinamerika Filmtage Hamburg

von Markus Trapp — 25.11.2016, 11:43 Uhr

lateinamerika-3001-2016

27. Días Del Cine Latinoamericano
vom 10.-21. Dezember 2016 im 3001 Kino

Die 27. Lateinamerika Filmtage eröffnen am 10. Dezember 2016 mit Neruda von Pablo Larraín, der im Februar 2017 auch bei uns ins Kino kommt. Der Chilene Pablo Larraín ist einer der herausragendsten Regisseure Lateinamerikas und hat mit Jackie gerade seine erste englischsprachige Produktion herausgebracht. Wir zeigen auch seine Filme ¡No! und El Club, die sich, wie auch Neruda, durch eine sehr besondere, dem Sujet angepasste Bildgestaltung auszeichnen.

Ebenfalls aus Chile stammt der Schauspieler Alfredo Castro, der nicht nur in diesen drei Filmen Larraíns zu sehen ist, sondern auch in Desde Allá des venezuelanischen Regisseurs Lorenzo Vigas. Neben Castro brilliert hier der junge Schauspieler Luis Silva. Mit El Malquerido von Diego Rísquez können wir in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Bolivarischen Republik Venezuela einen weiteren Film aus Venezuela zeigen.
Der Dokumentarfilm Ceviche von Orlando Arriagada lässt uns in die peruanischen Kochtöpfe blicken. Bei so vielen Leckerbissen laden wir am 15.12. im Anschluss ein, das Gericht auch zu probieren.
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kalmenzone: Themenschwerpunkt «Don Quijote»

von Markus Trapp — 21.11.2016, 14:35 Uhr

Honoré Daumier: Don Quichotte und Sancho Pansa (um 1866/68). Öl auf Leinwand.

Honoré Daumier: Don Quichotte und Sancho Pansa (um 1866/68).
Öl auf Leinwand.

Die Literaturzeitschrift kalmenzone hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen interessanten Themenschwerpunkt, den wir hier gerne vorstellen möchten: «Don Quijote und seine Verwandten». Heft 10/2016 kann auf der Website der Zeitschrift kostenlos herunter geladen werden.

Zitat aus dem Vorwort von Herausgeber Cornelius van Alsum:

La grandeza de Don Quijote es que supo ser pobre y ser vencido. Es sei die Größe Don Quijotes, schreibt Miguel de Unamuno, daß er es verstand, arm zu sein und besiegt (Miguel de Unamuno, Obras completas IV: La raza y la lengua, Madrid: Escelicer 1968, S. 1369). Der im Oktober 1914 veröffentlichte Essay Uebermensch, aus dem dieses Zitat stammt, ist durchaus nicht frei von Polemik und drückt Unamunos Abneigung gegen das, was er als deutsche Geistesart erkannt zu haben glaubte, deutlich aus. Unmittelbar voran geht die Sentenz, das Furchtbarste, das einem Volk widerfahren könne, sei, nicht auch auf die Niederlage vorbereitet zu sein. Bekanntlich sprach sich der große Gelehrte und Schriftsteller nachdrücklich gegen die spanische Neutralität im Ersten Weltkrieg aus und teilte keineswegs die Sympathien vieler seiner Landsleute mit dem Deutschen Reich. So zeitgebunden die zitierte Würdigung Don Quijotes auch ist, sie verweist dennoch auf mehrere Aspekte, die den Herausgeber bei der Zusammenstellung dieses zehnten Heftes der kalmenzone geleitet haben.

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Lorca y el flamenco – El País-Dossier zu Federico García Lorca

von Markus Trapp — 15.11.2016, 15:03 Uhr

Lorca y el flamenco

Vor über achtzig Jahren, am 19. August 1936 wurde Federico García Lorca von Franquisten erschossen. In El País ist in diesem Monat unter dem Titel «Lorca y el flamenco» ein Dossier zu dem spanischen Lyriker und Dramatiker erschienen. Dort sind u.a. folgende Texte zu lesen:

  • «Lorca y el flamenco» por Juan Vergillos:

    La atracción del flamenco por los textos de Lorca es una consecuencia de este vínculo del poeta granadino con lo jondo y su interés por las formas poéticas populares

  • «La refundación del lenguaje» por José Manuel Caballero Bonald:

    Las palabras del poeta dicen ya algo distinto, mucho más sugestivo por sorprendente, de lo que consignan los diccionarios

  • «Lorca era una galaxia» por Agustín Sánchez Vidal:

    El jueves 18 de agosto se cumplieron 80 años del fusilamiento en Granada del autor de ‚Bodas de sangre‘. Diez especialistas en su obra retratan a este escritor poliédrico y universal

Alle Texte im Überblick unter elpais.com/especiales/2016/lorca-y-el-flamenco.

Lateinamerikatag 2016 im Rautenstrauch-Joest-Museum

von Markus Trapp — 01.11.2016, 17:38 Uhr

Lateinamerikatag im Rautenstrauch-Joest-Museum Das Rautenstrauch-Joest-Museum und der Kulturveranstalter Grenzgang veranstalten auch in diesem Jahr wieder am Sonntag, den 27. November 2016 ab 10 Uhr, ihren traditionellen Thementag Lateinamerika in Köln. In der Programmankündigung heißt es:

Capoeira-Tanz, mitreißende mexikanische Son-Musik, eine gefühlvolle musikalische Reise durch Kolumbien sowie der Film „Das Meer des Pilgers Antonio“ sorgen für lateinamerikanische Stimmung im RJM. Der hier aufgebaute mexikanische Totenaltar 2016 ist an diesem Tag zum letzten Mal zu sehen. Programmpunkte zu aktuellen Themen wie Klima, Menschenrechte in Mexiko und Migration laden zum Zuhören, Nachdenken und Mitreden ein.

In Führungen werden Pilgerorte in Lateinamerika erklärt, ein Workshop gibt Einblicke in die indigene mexikanische Sprache
Nahuatl. Drei grenz gan g Reise-Reportagen zeigen die faszinierende Welt der Länder Lateinamerikas. Es geht durch Mittel- und Südamerika und mit spektakulären 3D-Aufnahmen durch Costa Rica. Kinder können spannenden Märchenlesungen lauschen, mexikanische Totenköpfe aus Gips bemalen und sich beim mexikanischen Piñataspiel „süß“ überraschen lassen.

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Toletum-Workshop: Die Stadt außerhalb der Stadt: suburbia zwischen Republik und Spätantike

von Markus Trapp — 19.10.2016, 14:04 Uhr

Toletum VII - 2016 Vom 17. – 19. November 2016 ist es wieder soweit: Zum 7. Mal findet der Toletum-Workshop in Hamburg statt. Im Toletum-Blog schreibt Sabine Panzram zur Zielsetzung des Workshops:

Das suburbium, die Vorstadt, umfasst die urbane Peripherie, die Stadtbezirke außerhalb der Mauern und den diffusen Übergangsbereich zwischen Stadt und Land. Es gehört zugleich zu den Bereichen, die die Städteforschung bisher zuvörderst aus der Perspektive einer Epoche und einer Funktion in den Blick genommen hat:

So konzentriert sich das Gros altertumswissenschaftlicher Arbeiten in der Kaiserzeit auf die Nekropolen und suburbane Villenlandschaften; Themen, die in der Spätantike insofern eine Fortsetzung finden, als dann die frühchristlichen Märtyrerbasiliken im Mittelpunkt des Interesses stehen. Der Versuch, auch andere Elemente der suburbia in ihrer Funktion für und Bezugnahme auf die Stadt zu untersuchen – wie Spielstätten, Handwerkerviertel, Straßen und nicht zuletzt das Umland selbst – und so im Rahmen ihrer konkreten Wirkungszusammenhänge zu rekonstruieren und zu interpretieren, und zwar à la longue, wurde bisher nur vereinzelt unternommen.

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‚Día de los Muertos‘ im Rautenstrauch-Joest-Museum

von Markus Trapp — 13.10.2016, 15:35 Uhr

'Día de los Muertos' im Rautenstrauch-Joest-Museum Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln spricht für

Dienstag, den 01. November 2016, 14-18 Uhr

wieder eine ganz besondere Einladung an alle lebenden und toten Besucher aus:

Feierliche Eröffnung des neu gestalteten mexikanischen Totenaltars zum Día de los Muertos.

Der ‚Día De Los Muertos‚ wird in Mexiko vor allem als freudiges Ereignis gefeiert.

An diesem Tag im Jahr besuchen die Toten die Lebenden – und diese sind entsprechend vorbereitet: In den Häusern stehen geschmückte Gabentische (ofrendas) als Andenken an die Verstorbenen, zum Fest gehören Totenschädel aus Zucker, Totenbrot und Musik.

Den Gabentisch im RJM gestalten die mexikanischen Künstlerinnen Rosaana Velasco und Liliana Cobos. Leitmotiv des Totenaltars 2016 ist passend zur Sonderausstellung „Pilgern – Sehnsucht nach Glück?“ die Jungfrau von Guadalupe.
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Umfrage zu Open Access in der Romanistik

von Christoph Hornung — 06.10.2016, 17:33 Uhr

FID Romanistik Der Fachinformationsdienst Romanistik ist mit der Entwicklung verschiedener Angebote für die Wissenschaft gestartet. Dieser an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betriebene Dienst versteht sich als Serviceleister für die deutsche Romanistik. So kümmert er sich um die Beschaffung von Fachliteratur in großem Umfang und entwickelt ein umfassendes Literaturrechercheportal. Daneben entstehen wissenschaftsnahe Dienstleistungen in den Bereichen Forschungsdaten und digitales Publizieren im Open Access.

Open Access Open Access ist in der deutschen Romanistik noch wenig etabliert, zieht man den Vergleich zu anderen Disziplinen oder anderen Ländern. Dabei ist das Interesse durchaus vorhanden – aber die Akteure und Publikationswege sind noch relativ unklar und unbekannt.

Der FID Romanistik entwickelt daher ein Informationsangebot zu den Möglichkeiten des Publizierens im Open Access. Um dieses Angebot möglichst genau an den Bedürfnissen der romanistischen Community auszurichten, führt der FID derzeit eine Umfrage zum Thema Open Access in der Romanistik durch. Sie richtet sich an alle deutschen Romanistinnen und Romanisten – vom frischgebackenen Master bis zur Lehrstuhlinhaberin sowie von der Kulturwissenschaftlerin bis zum Lektor.

Alle Teilnehmenden haben also nun die Möglichkeit, die Aktivitäten des FID mitzuprägen, indem sie sich knapp 10 Minuten Zeit nehmen. Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme bis zum 31.10.2016 unter folgender Adresse:

http://ww3.unipark.de/uc/fidromanistik/oa/