Civitas – The Making of the Roman Empire

Mit Civitas entwickelt ein Team der Universität Hamburg rund um Sabine Panzram – Professorin für Alte Geschichte an der UHH – ein interaktive Anwendung, um „Stadtgeschichte zu erlernen, zu erleben und selbst zu erzählen“.

Mit dem Blick in die Vergangenheit soll der Ursprung unserer heutigen städtischen Lebensform erforscht und erlernbar gemacht werden. Allen Städten voran, stehe die Geschichte Roms: „Denn der Anbeginn aller Stadtgeschichten liegt am Tiber“.
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Die Creative Commons-Lizenzen verständlich erklärt: Der CC-Flyer der UB Duisburg-Essen

„Creative was?!“ fragt der Flyer von Natalie Leinweber, um sodann übersichtlich und verständlich die Creative Commons-Lizenzen zu erklären. Diese können von Publizierendem ihrer Veröffentlichung zugewiesen werden, wenn kein Lizenzvertrag mit einem Verlag o.ä. anderes regelt. So können Publizierende selbst über die Modalitäten der Verbreitung, Vervielfältigung und öffentlichen Präsentation bestimmen. Übersichtlich listet der Flyer die Varianten von CC BY („Alles erlaubt; Nennung des Urhebers“) bis CC BY-NC-ND auf: („Alles erlaubt außer Bearbeitung und kommerzieller Nutzung; Nennung des Urhebers“):

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Das Filmwerk von Teresa Villaverde im Centre Pompidou (14.-30. Juni 2019)

Das Centre Pompidou präsentiert vom 14. bis zum 30. Juni eine Retrospektive auf das filmische Œuvre der Portugiesin Teresa Villaverde:

Unter dem Titel Contre ton cœur wird das Werk der 53jährigen gezeigt, die vom Centre Pompidou so vorgestellt wird:

Autodidacte de formation, ses premières œuvres content des personnages, des lieux et des thèmes sociaux présentant des affinités avec le travail développés au même moment par d’autres cinéastes de sa génération comme Pedro Costa ou João Canijo – la mélancolie et la révolte, le sentiment d’être orphelin, l’interrogation sur la jeunesse inadaptée, l’hostilité de l’espace urbain (Centre Pompidou)

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Die Aufteilung der „Neuen Welt“ im Vertrag von Tordesillas

Die Portugiesen hofften auf die Schätze im Orient, fanden allerdings Brasilien.

Die Portugiesen hofften auf die Schätze im Orient, fanden allerdings Brasilien.

Vor 525 Jahren wurde die Aufteilung der „Neuen Welt“ im Vertrag von Tordesillas geregelt. Deutschlandfunk Kultur mit einem nachlesens- und hörenswerten Kalenderblatt von Irene Meichsner (Dauer: 4 Min. 45 Sek.).
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Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2019 | Programa cultural junio de 2019

CONFERENCIA I VORTRAG

Influencia de la Bauhaus en la arquitectura del mundo hispánico | Der Einfluss des Bauhauses in der Architektur Spaniens und Lateinamerikas

Datum | Fecha: 13.06.2019, 19:00 Uhr
Ort | Lugar: Instituto Cervantes de Hamburgo
Eintritt frei | Entrada libre
Vortragssprache: Spanisch (mit Simultanübersetzung) | Idioma del evento: Español (con traducción simultánea)

Con motivo del Hamburger Architektur Sommer el Instituto Cervantes de Hamburgo y el estudio de arquitectura Arriola & Fiol celebrarán una conferencia a cargo de la arquitecta Carmen Fiol i Costa en la que se examinará cuáles son los principios de la Bauhaus que han sido integrados en proyectos urbanos contemporáneos de España y Latinoamérica, revisando diversos manifiestos y trabajos como los de Maholy-Nagy, Kandinsky, Mies van der Rohe, y también relacionándolos con proyectos cívicos y festivales arquitectónicos a través del debate.

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers organisiert das Instituto Cervantes Hamburg in Kooperation mit dem Architekturbüro Arriola & Fiol einen Vortrag der Architektin Carmen Fiol i Costa. Darin widmet sie sich den Prinzipien der Bauhaus-Architektur und deren Einfluss auf zeitgenössische urbane Projekte in Spanien und Lateinamerika. Des Weiteren stellt sie unterschiedliche Manifeste und Werke des Bauhauses wie die von Maholy-Nagy, Kandinsky und Mies van der Rohe vor.
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Pinocchio: Ein neuer Realfilm und eine düstere stop motion-Version (2019, 2021)

Für das Ende des Jahres ist eine Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers als Realfilm angekündigt; für 2021 eine düstere stop motion-Variante. Im Realfilm spielt wieder Roberto Benigni als Gepetto, wie bereits in der Pinocchio-Verfilmung von 2002, bei welcher er auch Regie führte.

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Cine cubano im 3001-Kino (29.5.-4.6.)

Dass das 3001 Kino im Hamburger Schanzenviertel ein ausgezeichnetes Programm an Arthouse-Kino mit einem Schwerpunkt auf dem Kino aus Lateinamerika und Spanien hat, wissen die Kenner der Kinoszene in der Hansestadt längst. Und dies nicht nur wegen der Filmtage zu Lateinamerika und Spanien, auf die wir hier im Blog Jahr für Jahr hinweisen. Auch über das Jahr verteilt gibt es viele spanisch- und portugiesischsprachige Filme zu sehen, in Kürze zum Beispiel in der Reihe Cine Cubano. Kuba hat ob seiner besonderen Situation eine ganz eigene Filmtradition und ein hochwertiges aktuelles Kino, dass es trotz der schwierigen Produktionsbedingungen immer wieder schafft, das internationale Publikum auf Filmfestivals zu beeindrucken. Damit das kubanische Kino nicht nur Filmfestivalbesuchern erschlossen wird, gibt es solche Reihen. Dafür ist dem 3001 Kino gar nicht genug zu danken. Also bitte den Terminkalender zücken und fleißig die noch freien Termine aus der Zeit zwischen dem 29. Mai und dem 4. Juni 2019 mit diesen Filmen befüllen:
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El mal querer von Rosalía – Ein Pop-Album mit literaturwissenschaftlicher Relevanz

Rosalía

Es scheint beinah so, als sei sie aus dem nichts gekommen, und doch brachte Rosalía mit ihrem Album El mal querer (November 2018) den Flamenco in die höchsten Sphären der Pop-Musik. In diesem – von der Kritik in höchsten Tönen gelobtem – Konzeptalbum verbindet sie klanglich traditionelle Elemente des Flamencos, bzw. des Cante jondos mit aktuellen Strömungen des Pops wie Trap oder R‘n’B. Die Katalanin genoss eine jahrelange klassische Ausbildung an der Escuela Superior de Música de Cataluña und begann ihre Karriere in den Tablaos von Barcelona, jenen Bars in denen traditionell Flamenco im kleinen Kreis aufgeführt wird.

Rosalía Portait Auf welchem traditionsreichen Fundament ihre Arbeit steht, zeigt sich nicht nur im Klang, sondern vor allem in der Konzeption des sechstbesten Albums 2018 (New York Times). In den 11 Liedern erzählt sie eine tragische Liebesgeschichte, geprägt von Unterdrückung und Eifersucht, die sich so bereits im 13. Jahrhundert erzählt wurde. Rosalía verarbeitet Kapitelweise die Handlung des okzitanischen Le Roman de Flamenca.
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