Daniel Trueba über den Skandal der Entfernung der Büste des Königs

von Markus Trapp — 28.07.2015, 15:51 Uhr

Entfernung der Büste Juan Carlos'

Foto: Massimiliano Minocri, El País

Der spanische Journalismus zeichnet sich seit Jahrzehnten dadurch aus, dass immer wieder auch Kulturschaffende, seien es Schriftsteller oder Regisseure, ihre Stimme erheben. Und dass ihre Artikel zur aktuellen Politik gehört bzw. gelesen und diskutiert werden. Regelmäßig auch journalistisch tätig sind zum Beispiel Juan-José Millás, Carlos Ruiz Zafón oder Rosa Montero, um nur drei bekannte Namen zu nennen. Einer, der nicht nur gute Filme macht, sondern mit politischen Kommentaren immer wieder den Nagel auf den Kopf trifft, ist Daniel Trueba, der jüngere Bruder des oscar-prämierten Fernando Trueba. Neueste Kostprobe: seine heute auf El País veröffentlichte Einschätzung der Skandalisierung der von Bürgermeisterin Ada Colau angeordneten Entfernung der Büste von König Juan Carlos (s. «Barcelona retira el busto de Juan Carlos I de su salón de plenos», auch in El País) aus dem Rathaus von Barcelona:
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Zwei Artikel zur aktuellen politischen Situation in Mexiko

von Markus Trapp — 21.07.2015, 11:42 Uhr

Zwei Lektüre-Empfehlungen zur aktuellen politischen Situation in Mexiko, einmal auf spanisch und einmal auf englisch. Die angegebenen Quellen auf Twitter sowie die Twitter-Accounts der Journalisten sind gleichzeitig Folgeempfehlungen, um bei diesem Thema auf dem Laufenden zu bleiben:

1. «La fuga de El Chapo Guzmán: un túnel del tiempo»

von Javier Garza Ramos (@jagarzaramos) auf El País:

elchapo
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Forscher und Unternehmer mit Kamera – Bilder aus einer anderen Welt

von Markus Trapp — 14.07.2015, 10:39 Uhr

„Wèddi“ aus der „Colección Boggiani“ (1904)

„Wèddi“ aus der „Colección Boggiani“ (1904)

Dr. Greogor Wolf, Kurator der gerade erst hier im Blog vorgestellten Hans-Steffen-Austellung an der Stabi Hamburg, leitet das Referat Nachlässe und Sondersammlungen am Ibero-Amerikanischen Institut Berlin. Mit «Forscher und Unternehmer mit Kamera: Geschichten von Bildern und Fotografen aus der Fotothek des Ibero-Amerikanischen Instituts» hat er einen wunderbaren Fotoband herausgegeben, der die Fotobestände des IAI aus der frühen Zeit der Fotografie zeigt, angereichert mit Texten von Forschern, die mit diesen Beständen bearbeitet haben. Sehr sehens- und lesenswert. Der Band liegt dankenswerterweise auch in einer digitalen Version im Format PDF (8,5 MB) vor. In der Beschreibung des IAI heißt es:
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Ausstellung: Hans Steffen: Grenzerfahrungen eines deutschen Geografen in Chile

von Markus Trapp — 07.07.2015, 15:12 Uhr

Steffen-Plakat-gr An der Staatsbibliothek Hamburg wird morgen Abend (am 8. Juli um 18 Uhr) eine Ausstellung über Leben und Wirken von Hans Steffen eröffnet. Sie trägt den Titel: «Hans Steffen: Grenzerfahrungen eines deutschen Geografen in Chile (bis 23.8.2015).

Der deutsche Geograf Hans Steffen (1865-1936) wirkte im Kontext der Grenzziehung zwischen Argentinien und Chile an der Erforschung der patagonischen Andenkette wesentlich mit. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand die Suche nach der Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik. Sein Beitrag für die Institutionalisierung der Geografie in Chile und seine Rolle im wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Chile sind für die internationale Forschung von großer Bedeutung.

Gezeigt werden Manuskripte, Briefe, Fotos, Postkarten, Skizzen, Karten, Sonderdrucke, Bücher und Lebensdokumente aus dem Nachlass von Hans Steffen sowie Exponate aus der Linga Bibliothek für Lateinamerikaforschung, Hamburg.

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#180sec Rio de Janeiro: Kunst und Konflikt im Complexo do Alemão

von Markus Trapp — 03.07.2015, 13:37 Uhr

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Die Reihe goethe.de/180sec ist eine schöne Idee der Goethe Institute:

Von Berlin nach Bogotá – und zurück über Tokyo und Kolkata! 16 Städte, 64 Kurzfilme und vier Themen aus dem Leben in den großen Metropolen der Welt: In je 180 Sekunden entsteht ein Bild der Stadt, das zeigt, was uns eint und was uns voneinander unterscheidet.

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Mesa Redonda − Schriftenreihe zu Spanien und Lateinamerika online

von Kirsten Sueselbeck — 30.06.2015, 16:00 Uhr

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Die seit 1985 erscheinende Schriftenreihe „Mesa Redonda“ mit vielfältigen Themenstellungen zu Spanien und Lateinamerika wurde von den Universitätsbibliotheken Augsburg und Eichstätt komplett digitalisiert und steht jetzt online zur Verfügung. Die retrodigitalisierten Bände der „Alten Folge“ sind auf dem Dokumentenserver der Universität Augsburg (OPUS Augsburg) und über den Bibliothekskatalog der Universität Eichstätt-Ingolstadt abrufbar, ebenso wie auch die neuen Bände der Reihe auf dem Augsburger Server und dem Eichstätter Katalog zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sind sie natürlich auch über die Kataloge der auf Spanien und Lateinamerika spezialisierten Bibliotheken erreichbar, dem Katalog der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und dem Katalog des Ibero-Amerikanischen Instituts in Berlin.

Die Schriftenreihe „Mesa Redonda“ wurde 1985 am Institut für Spanien-, Portugal- und Lateinamerikastudien (ISLA) der Universität Augsburg ins Leben gerufen. Die interdisziplinär angelegte Reihe versammelte kürzere Studien der Augsburger Spanien- und Lateinamerikaforscherinnen und –forscher. Nach einer Pause zwischen 1993 und 1995 wurde die Reihe als „Mesa Redonda – Neue Folge“ neu aufgelegt, jetzt nicht nur als interdisziplinäres sondern auch als interuniversitäres Projekt. Neben dem ISLA waren nun auch das Zentralinstitut für Regionalforschung/Sektion Iberoamerika der Universität Erlangen-Nürnberg und das Zentralinstitut für Lateinamerika-Studien der Katholischen Universität Eichstätt sowie der Arbeitskreis Lateinamerika am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Würzburg mit im Boot.
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Juan Pablo Alperin: Open Access in Lateinamerika

von Markus Trapp — 25.06.2015, 10:27 Uhr

alperin

Juan Pablo Alperin (Website: „A doctor in the making„) hat in diesem Monat seine an der Graduate School of Education der Stanford University geschriebene Dissertation veröffentlicht. Die Arbeit trägt den Titel «The public impact of Latin America’s approach to open access» und kann unter der Adresse purl.stanford.edu/jr256tk1194 heruntergeladen werden. Sie beschäftigt sich mit der Open Access Verbreitung in Lateinamerika unter bibliometrischen Gesichtspunkten: Den Rest des Beitrages lesen »

Infografiken zur Geschichte – Aprender historia

von Markus Trapp — 17.06.2015, 10:36 Uhr

Infografik Napoleon

Gut gemachte Infographiken bieten eine optimale Möglichkeit, geschichtliche Ereignisse im Überblick zu präsentieren. Anhand gelungener Beispiele, u.a. zu 200 Jahre Schlacht von Waterloo, zeigt das spanische Blog «La Buena Prensa» Infographiken aus den spanischen Zeitungen El Periódico, Las Provincias, La Voz de Galicia, La Vanguardia, El Correo y El Mundo.

Otra recopilación de interesantes infografías que hemos visto en diarios españoles.

Zu sehen und zu bestaunen bei «La Buena Prensa»: Aprender historia.