Beziehungsweise(n) – Relationen und Relationalität in den Literaturen und Kulturen der Romania

von Markus Trapp — 20.04.2018, 19:10 Uhr

Die DRV-Sommerschule hat mit «Beziehungsweise(n)» ein interessantes Thema gewählt. Alle Nachwuchswissen-schaftler*innen der romanistischen Literatur- und Kulturwissenschaften (M.A.-Student*innen höherer Fachsemester, Doktorand*innen, Postdoktorand*innen), die sich mit den im Call for Papers erwähnten Fragestellungen beschäftigen, sollten eine Bewerbung bis zum 31. Mai 2018 in Erwägung ziehen. Im CfP heißt es:
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Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks

von Markus Trapp — 11.04.2018, 18:15 Uhr

Im «DHd-Blog – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum» schreibt Malte Vogl über Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks:

Eine relativ neue Entwicklung im Bereich der Software-Entwicklung ist das sogenannte „literate programming“, wobei ein Programm eher narrativ mit starkem Fokus auf die Lesbarkeit des Codes geschrieben wird. Dieses Paradigma ist besonders für wissenschaftliche Fragestellungen in der Lehre interessant.

Ein Vorreiter in diesem Gebiet sind Jupyter Notebooks, oder kurz Notebooks, in denen neben Quellcode auch Markdown- oder Latex-Texte erlaubt sind.

[…]

Ein Ansatz, um den Einstieg in erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks für Forschungseinrichtungen zu erleichtern, ist die Bereitstellung von „Publikations-Bausätzen“ für die Darstellung von Notebooks, zum Beispiel basierend auf Container-Technologie, durch Infrastruktur-Initiativen wie DARIAH-DE.

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Carlos Scolari: Forschungsprojekt zur ‚Transmedia Literacy‘

von Markus Trapp — 03.04.2018, 10:20 Uhr

Adolescencia y cultura digital

30 Forschende aus acht Ländern haben drei Jahre lang das Thema “Transmedia Literacy” untersucht. Carlos Scolari (Departament de Comunicació, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona) berichtet:

Las nuevas narrativas digitales no se enseñan en la escuela: contar una historia en Instagram, elegir el mejor foco para una foto, escribir fanfiction o armar un meme son competencias que se aprenden en red. En este texto, el Doctor en Comunicación Carlos Scolari resume las conclusiones de “Transmedia Literacy”, un proyecto que involucró a más de 30 investigadores de ocho países durante tres años e indagó en las actividades mediáticas de los adolescentes en diferentes entornos sociales, geográficos y educativos.

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Repositorien und ihre Bedeutung für die Forschenden

von Markus Trapp — 22.03.2018, 09:48 Uhr

Prof. Dr. jur. Ellen Euler hat die Folien ihres Vortrages auf dem KOBV Berlin-Brandenburg Workshop zu Repositorien (Berlin, 21.03.2018) veröffentlicht.
Ihr Input geht folgenden drei Leitfragen nach:

  1. Wie müssen Repositorien aufgebaut sein, damit dort mehr Beiträge von WissenschaftlerInnen veröffentlicht werden?
  2. Was hindert WissenschaftlerInnen daran, Repositorien für die Veröffentlichung Ihrer wissenschaftlichen Beiträge zu nutzen?
  3. Was ist von Seiten der Bibliotheken notwendig, damit WissenschaftlerInnen Repositorien ganz selbstverständlich für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlichen Beiträge verwenden und einen Mehrwert darin sehen?

Die weitere Zusammenfassung und die Folien finden Sie auf Zenodo: Repositorien und ihre Bedeutung für die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

Faszination für Picasso im Musée Picasso-­Paris und im Tate Modern, London

von Markus Trapp — 16.03.2018, 16:11 Uhr

Sowohl in Paris als auch in London gibt es bald bzw. schon jetzt zwei interessante Ausstellungen im Kontext des Werkes von Pablo Picasso zu sehen. Näheres dazu auf artnet.com:

Paris’s Picasso Museum Courts ‘Guernica’ Superfans by Showing the Painting’s Recently Discovered Original Wooden Stretcher.
An upcoming exhibition reexamines the people and places that shaped one of the world’s most famous paintings.

Die Ausstellungen:

[via @musermeku]

«The Me Bird» – Pablo Nerudas «El pájaro yo» als Animationsfilm

von Markus Trapp — 05.03.2018, 17:07 Uhr

The Me Bird from 18bis

18bis, ein brasilianisches Studio für Design und Grafik, hat unter dem Titel «The Me Bird» das Gedicht «El pájaro yo» von Pablo Neruda in einen wunderschönen Animationsfilm verwandelt. Das Gedicht kann hier auf spanisch und in englischer Übersetzung nachgelesen werden.

Wer sich für die Erstellung des Filmes interessiert, kann dies im «The Making of The Me Bird» nachschauen.
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Entdeckungen in kalmenzone: Michelle Najlis und Antero de Quental

von Markus Trapp — 14.02.2018, 17:20 Uhr

Die frei im Netz verfügbare Literaturzeitschrift kalmenzone hatten wir schon einmal anlässlich der Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt «Don Quijote» hier im ciberaBlog vorgestellt. Heute nutzen wir die Gelegenheit erneut auf diese Zeitschrift hinzuweisen, die in ihren beiden letzten Ausgaben interessante Einblicke gibt:

Zum einen enthält Heft 11 einen lesenswerten Essay über die nicaraguanische Lyrikerin, Theologin und Politikerin Michele Najlis von Evelyn Bernadette Mayr: «Medaillen gegen den Stern» (kalmenzone Heft 11, S. 11):
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Open Access-Publizieren in der Romanistik – Ergebnisse des FID-Workshops an der SUB Hamburg

von Wiebke von Deylen — 09.02.2018, 16:35 Uhr

Open Access-Publizieren in der Romanistik – FID-Workshop SUB Hamburg

„Wir wollen aus unserem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden“ – dieses Fazit, das eine Workshop-Teilnehmerin äußerte, fand viel Zustimmung in der Runde aus AkteurInnen der romanistischen Publikationslandschaft, die sich am 9. und 10. November 2017 auf Einladung des FID Romanistik an der SUB Hamburg versammelt hatte. Den Rahmen des Treffens bildeten die Vorgaben, die bereits im Veranstaltungstitel „Open Access-Publizieren in der Romanistik: Standortbestimmung und Perspektiven“ angekündigt worden waren. Im Verlaufe der Vorträge und Diskussionen zeichnete sich dann ein sehr heterogenes Bild der gegenwärtigen Situation innerhalb der Romanistik ab. Während das Publizieren im Open Access teilweise schon zu einem völlig selbstverständlichen Angebot geworden ist, steht es in anderen Zusammenhängen erst am Anfang bzw. wird (noch) mit Skepsis oder Ablehnung betrachtet.

Neuere Entwicklungen sehen Open Access mittlerweile als Bestandteil eines wesentlich umfassenderen Konzepts von Offener Wissenschaft bzw. Open Science. Unten den Anwesenden herrschte daher Konsens darüber, dass es nicht mehr um die Frage geht, ob Open Access ein Teil des romanistischen Wissenschaftsbetriebs werden soll, sondern nur noch darum, wie man diesen Veränderungsprozess gestalten kann – Stichwort „Kulturwandel begleiten“.
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