Museo del Prado zeigt Kinderporträts der Spanischen Romantik – Sehenswert!

von Markus Trapp — 24.07.2017, 10:07 Uhr

La infancia descubierta

Mit einer Sonderausstellung widmet sich das Museo del Prado in Madrid dem Thema Kinderporträts aus der Zeit der spanischen Romantik. Die thematische Ausstellung mit immerhin 2.600 (!) Werken unter dem Titel «La infancia descubierta» ist in Madrid noch bis zum 15. Oktober 2017 zu sehen.

El Museo del Prado reúne una selección de ocho obras, fechadas entre 1842 y 1855, que han sido elegidas entre los numerosos retratos infantiles del período isabelino que conserva en sus colecciones, para mostrar al visitante dos de los núcleos más importantes del Romanticismo en España: Madrid y Sevilla. La presentación de esta selección servirá también para presentar por primera vez al público del Museo el apenas conocido retrato de Esquivel incorporado a sus fondos recientemente.

Wie immer beim Prado mit guten Einführungsvideos für einen ersten visuellen und inhaltlichen Einblick in die Werkschau:
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Margarita Valencia: Wer bestimmt, was wir lesen?

von Markus Trapp — 18.07.2017, 10:30 Uhr

Margarita Valencia

Margarita Valencia

Die kolumbianische Verlegerin, Autorin und Übersetzerin Margarita Valencia (Kurz-Bio, auf Twitter: @valencialibros) hat einen interessanten Vortrag gehalten, der nun auch in schriftlicher Form vorliegt, in dem sie der Frage nachgeht, wer bestimmt, was wir lesen.

En este artículo de la revista Dossier nº 34, Margarita Valencia, editora latinoamericana, analiza la situación de los libros hoy en día, y en contra de la corriente pesimista que afirma que el libro está pasando su peor momento. Para ilustrar sus ideas realiza un breve recorrido por la historia de la imprenta y las ediciones, analizando los distintos participantes en el escenario del libro, desde los impresores, el gobierno, los autores, las universidades y las escuelas, el canon literario y el público lector. Concluye que hoy más que nunca son estos últimos los que deciden qué leer, cómo y con qué propósito, convirtiéndose en los verdaderos prescriptores de la literatura.

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Carmela Ríos: 16 Ideen zur Transformation der Medien

von Markus Trapp — 11.07.2017, 13:34 Uhr

Transformation der Medien

Carmela Ríos, Journalistin und u.a. Verantwortliche für die Sozialen Medien bei der zweitgrößten spanischen Tageszeitung El Mundo, hat einen interessanten Artikel zur Evolution der Medien zu Beginn des 21 Jahrhunderts veröffentlicht, «16 ideas sobre la transformación de los medios y una tienda bio»:

¿Qué hace al periodismo bueno, bonito…y rentable en 2017? No hay respuesta. La historia de los medios ha terminado siendo la historia de los intentos por mantenerse de periódicos, emisoras de radio, cadenas de televisión, incluso “viejos” medios digitales. Estas son algunas conclusiones tras un mes de lecturas, conversaciones y visitas a medios europeos.

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«DLF Kultur»-Feature zur aktuellen Literatur Mexikos

von Markus Trapp — 03.07.2017, 11:39 Uhr

Die neue Autorengeneration Mexikos

Eine bessere Möglichkeit sich in kürzester Zeit einen Überblick über die aktuelle mexikanische Literatur zu verschaffen, gibt es kaum. Unter dem Titel «Die neue Autorengeneration Mexikos» stellt Peter B. Schumann die AutorInnen – die auch im O-Ton zu Wort kommen – und ihre aktuellen Werke vor. Sowohl der sachkundige Autor des Beitrages sowie die Befragten selbst ordnen dabei ihre schriftstellerische Tätigkeit in einem Land ein, das nunmehr seit Jahrzehnten eine schwierige Krise durchlebt:

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Der Intellektuelle als Populist: Michel Onfray

von Markus Trapp — 29.06.2017, 13:08 Uhr

Michel Onfray

Michel Onfray

In der NZZ ist heute ein Text über Michel Onfray erschienen. Die Parlamentswahlen hat Frankreichs Star-Intellektueller kürzlich mit den Worten «suffrage et enfumage» (zu Deutsch: «Urnengang und Täuschungsmanöver») kommentiert. Mit seinen unbelegten Verschwörungstheorien spricht er wie ein FN-Politiker.
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Museo del Prado: „La mirada del otro“

von Markus Trapp — 19.06.2017, 13:12 Uhr

Lawrence Alma Tadema: Escena pompeyana o La siesta

Lawrence Alma Tadema: Escena pompeyana o La siesta

Im Rahmen von «WorldPride Madrid 2017» und begleitet durch einen von der Stadt Madrid finanzierten Katalog zeigt das Museo del Prado eine Sonderausstellung zum Thema gleichgeschlechtliche Liebe anhand von ausgewählten Werken des Museums. Die noch bis zum 10. September 2017 zu sehende Werkschau trägt den Titel «La mirada del otro. Escenarios para la diferencia»: Den Rest des Beitrages lesen »

Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore

von Markus Trapp — 13.06.2017, 15:41 Uhr

Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt hat Pascale Solon kürzlich einen Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek von Orléans geliefert: «Aufbau von Forschungsdiensten an französischen Universitätsbibliotheken» (Abstract, die Folien werden noch veröffentlicht). Im Rahmen ihres interessanten Vortrages hat Pascale Solon zur Recherche von Forschungsdaten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften in Frankreich das Rechercheportal Isidore vorgestellt:

Recherche nach Forschungsdaten: Isidore

Isidore ist eine Plattform zur Recherche nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich. In einem Metasuchindex werden die unterschiedlichen Quellen gemeinsam abfragbar gemacht und die Trefferlisten verlinken zu den jeweiligen Ressourcen bzw. zu den Speicherorten der digitalisierten Daten. Die Website bietet verschiedene Navigationsebenen für die Recherche an:
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Netflix im Spagat zwischen Qualität und Gewinnorientierung

von Markus Trapp — 07.06.2017, 12:12 Uhr

Netflix und vergleichbare Streaminganbieter sind im Kommen und verändern die Fernsehkonsum weltweit. Der Konzern hat den spanischsprachigen Markt besonders im Blick und verbreitet sich auch in Lateinamerika und Spanien besonders stark (siehe dazu El Rincón de Netflix: «Recomendaciones y Estrenos de Netflix España y Latinoamérica»).

Für innovative Serienformate und für breites episches Erzählen werden manche Netflix-Produktionen auch gelobt. Doch machen wir uns nichts vor: Netflix ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und denkt bei seinen Zielen weniger an die hehre Qualität als an den Erfolg in der Breite, der dann wieder weniger mit Qualität zu tun hat. Eine kritische Einschätzung zu diesem Punkt hat Eneko Ruiz Jiménez heute in der spanischen Tageszeitung El País veröffentlicht:
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